01.09.2020

Aktivitäten des AK Logistik | 2013 - 2011

1. Betriebsbesichtigung Raben Trans European Germany GmbH | 13.11.2013

Wachstum braucht Raum. Daher wächst der Bedarf an neuen Logistikflächen bei der prosperierenden Wirtschaft in unserer Region ständig. Dabei steht man vor der Qual der Wahl wie diese entwickelt werden können. Immer mehr an Bedeutung gewinnen Objekte von Immobilienentwicklern.
Mit dieser Thematik beschäftigte sich der Arbeitskreis Logistik am Beispiel der Firmen Raben, ProLogis und Honeywell. Neben dem theoretischen Teil wurde auch das von Raben für Honeywell betriebene und von ProLogis entwickelte Lager in Augenschein genommen.

2. Transportlogistik im Spannungsfeld sozioökonomischer und ökologischer Entwicklungen | 15.07.2013

Eine hochentwickelte Transportlogistik ist Voraussetzung für eine moderne, arbeitsteilige Wirtschaft, wie sie heute in Deutschland erfolgreich praktiziert wird.
Die Anforderungen von Industrie und Handel an die Logistikdienstleister steigen stetig. Gleichzeitig bestehen in Bevölkerung und Politik Vorstellungen, wie Transporte durchgeführt oder vermieden werden sollen, die mit den tatsächlichen Anforderungen der Wirtschaft nur schwer vereinbar sind. Ferner muss auch die Transportlogistik einen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz leisten. Durch moderne und effiziente Systeme konnte hier schon einiges erreicht werden, allerdings werden diese Erfolge durch das starke Wachstum dieses Wirtschaftssektors nicht im vollen Ausmaß sichtbar. Diesen Konflikt zwischen Wunsch und Wirklichkeit, zwischen Wahrnehmung und Tatsache gilt es für die Transportwirtschaft aufzulösen. Nur so kann die Branche den Stellenwert in Politik und Gesellschaft erreichen, der ihr zusteht
Prof. Dr. Karlheinz Schmidt, Geschäftsführendes Präsidialmitglied des Bundesverbands Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e. V., ging bei seinem Vortag auf politisch motivierte Maßnahmen ein, die nicht eine optimale Gestaltung der Logistikprozesse, sondern eine ideologisch geprägte Regulierung des Transportmarktes verfolgen. Dabei zeigte er Gefahren auf, die die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Transportbranche gefährden können.

3. Betriebsbesichtigung Fritz GmbH & Co. KG | 24.04.2013

Die Fritz-Gruppe ist mit mehr als 600 Mitarbeitern eines der größten, inhabergeführten Speditions- und Logistikunternehmen in der Region.
Täglich werden Güter der Automotive-, Industrie- und Handelskunden punktgenau und termingerecht an ihren Bestimmungsort transportiert. Die Spedition Fritz bietet Sammel-, Teil- und Komplettladungen, internationale Verkehre mit Zoll-Service oder komplette Logistiklösungen und Outsourcing-Projekte an. Bei der Besichtigung am Standort Böllinger Höfe wurde dem Arbeitskreis Logistik der IHK Heilbronn-Franken neben dem Lagerkonzept auch Einblick in die Just-in-Sequence-Produktion gegeben.

4. Besichtigung Trimodales Containerterminal Heilbronn | 25.10.2012

Im Sommer 2012 wurde das trimodale Containerterminal im Heilbronner Hafen fertiggestellt.
Eine Fläche von rund 22.000 Quadratmetern steht nun für den Containerumschlag auf Lkw, Bahn und Binnenschiff zur Verfügung. Damit bildet das Terminal einen optimalen Verknüpfungspunkt zwischen den verschiedenen Verkehrsträgern. Im Herbst 2012 hatte der AK-Logistik an zwei Terminen die Möglichkeit, das Terminal zu besichtigen und sich über die zukünftige Ausrichtung der Betreiber zu informieren.

5. Betriebsbesichtigung FrieslandCampina | 24.09.2012

FrieslandCampina versorgt Menschen in der ganzen Welt mit allem, was Milch an Gutem enthält.
In Heilbronn werden Puddings und Desserts von bekannten Marken wie Landliebe, Optiwell oder Puddis hergestellt und vertrieben. Gerade beim Umgang mit so sensiblen Gütern wie gekühlten Lebensmitteln müssen die Logistikprozesse fehlerfrei funktionieren. Die Kühlkette muss penibel überwacht und detailliert dokumentiert werden. Auf Basis der IntraLogistik-Software iLTIS der LogiSoft-S GmbH aus Heilbronn werden Themen, die in der Frischelogistik besondere Bedeutung haben, wie Temperaturüberwachung, Mindesthaltbarkeit und Lagercontrolling oder Reklamationsabwicklung in die Prozesse integriert. Der IHK-Arbeitskreis Logistik konnte hier die Besonderheiten der Frischelogistik kennenlernen.

6. 40 Jahre – Versandleiterkreis/AK Logistik | 16.04.2012

Am 29. Februar 1972 fand die erste Zusammenkunft des Versand- und Exportleiterkreises der IHK Heilbronn statt – dem Vorläufer des heutigen Arbeitskreises Logistik der IHK Heilbronn-Franken.
Aus diesem Anlass wurde am Montag, 16. April 2012 auf 40 Jahre Netzwerkarbeit im Bereich Verkehr und Logistik zurückgeblickt. Hierzu hat Prof. Dr. Tobias Bernecker von der Hochschule Heilbronn einen Überblick über „40 Jahre Verkehrspolitik in Deutschland“ gegeben. Im Anschluss stand der Austausch zwischen alten Bekannten und die Möglichkeit neue Kontakte zu knüpfen im Vordergrund.

7. Betriebsbesichtigung Bäckerei Mitterer GmbH | 29.03.2012

Die Bäckerei Mitterer ist als „der Holzofenbäcker“ mit vielen Spezialitäten in der Region bekannt.
Die Bäckerei Mitterer gehört zur Härdtnergruppe, einem klassischen Familienbetrieb, der in der 3. Generation geführt wird. Die Härdtnergruppe betreibt derzeit über 90 Filialen mit ca. 1.100 Mitarbeitern, davon 42 Filialen und ca. 600 Mitarbeiter im Raum Heilbronn.
Die logistische Herausforderung besteht darin, die Kunden täglich frisch mit Backwaren zu versorgen und dabei dem hohen Qualitätsanspruch des Unternehmens gerecht zu werden. Um dies reibungslos zu organisieren muss sowohl die Verfügbarkeit der Rohstoffe jederzeit gewährleistet, als auch die Verteilung und Auslieferung an die Filialen bestens organisiert sein. Schließlich ist es für uns alle eine Selbstverständlichkeit, dass wir täglich frisches Brot, Brötchen oder Brezeln auf den Tisch bekommen – und jeweils in der gewohnten Qualität.

8. Zukünftige Verkehrspolitik in Baden-Württemberg | 22.11.2011

Am 22. November 2011 lud die IHK Heilbronn-Franken zu einer Podiumsdiskussion mit dem baden-württembergischen Verkehrsminister Winfried Hermann ein.
IHK-Präsident Thomas Philippiak machte in seiner Begrüßung keinen Hehl daraus, dass sich der grüne Verkehrsminister aus Sicht der Wirtschaft erst noch zu beweisen hat. Seine Sorge um die heimische Infrastruktur verdeutlichte Philippiak in dem Satz: “Wenn der Verkehr nicht läuft, läuft die Wirtschaft nicht.“ Und ohne wirtschaftlichen Erfolg stünden auch die Sozialsysteme vor dem Aus.
In seinem rund 45-minütigen Vortrag ging der Minister auf seine Vorstellungen zur zukünftigen Verkehrspolitik in Baden-Württemberg ein. Eines machte Winfried Hermann den nahezu 200 Zuhörern deutlich: So wie bisher kann es nicht weitergehen. Das Verkehrsverhalten müsse sich ändern und das jeweils beste Verkehrsmittel sollte hierbei gewählt werden. Im Personenverkehr wolle er den „Umweltverbund“ stärken, d. h. die nicht motorisierten Verkehrsmittel (Fußgänger und Fahrräder), öffentliche Verkehrsmittel (Bahn, Bus und Taxen) sowie Carsharing in allen Ausprägungen. Im Güterverkehr werde es auch künftig nicht ohne den Lkw gehen, dabei müsse dieser aber noch effektiver werden und vielleicht auch andere Energiequellen erschlossen werden. Für lange Strecken forderte Hermann, die Güter auf die Schiene zu setzen, wenngleich er dort ebenfalls Kapazitätsprobleme einräumte.

9. Aus- und Weiterbildung in der Logistik – Sprungbrett in die berufliche Karriere | 26.05.2011

Der Logistikmarkt wächst, der Bedarf an qualifizierten Mitarbeitern steigt ständig. Durch den demografischen Wandel gibt es aber gleichzeitig einen Wettbewerb um die klügsten Köpfe und die tüchtigsten Hände. Dabei ist der Logistiksektor bei vielen Schul- und Hochschulabsolventen nicht immer die erste Wahl, viele Bewerber finden den Weg zur Logistik durch Zufall oder über Umwege.
Dabei gibt es gerade im Wachstumsmarkt Logistik von der Berufsausbildung bis zum Studium ein breites Spektrum an Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten. Von praktischen Tätigkeiten bis zu kaufmännischen Aufgaben, vom Projektplaner bis zum Controller bietet die Branche für jede Bewerbergruppe attraktive Arbeitsplätze. Daher gilt es jetzt, das Heft in die Hand zu nehmen und als Unternehmen selbst Maßnahmen zu ergreifen, damit der Nachwuchsmangel die wirtschaftliche Entwicklung des Betriebs nicht gefährdet.
Mit der Veranstaltung auf der Bildungsmesse wurden die Möglichkeiten der beruflichen Karriere in der Logistik aufgezeigt und Maßnahmen für ein erfolgreiches Marketing vorgestellt, damit auch in Zukunft genügend Bewerber und Fachkräfte zur Verfügung stehen.

10. Betriebsbesichtigung der Unilever Deutschland Supply Chain Services GmbH | 12.04.2011

2 Milliarden Menschen weltweit nutzen täglich ein Unilever-Produkt. Von der Ernährung der Familie bis zum Sauberhalten des Haushaltes – Unilever-Marken sind ein Teil des täglichen Lebens.
Durch die Marke Knorr, die in Heilbronn ihren Ursprung genommen hat, ist das Unternehmen mit der Region verbunden. Noch heute, nach über 170 Jahren, werden Knorr-Produkte in Heilbronn hergestellt und vertrieben.
Der IHK-Arbeitskreis Logistik hatte die Gelegenheit, die Unilever Deutschland Supply Chain Services GmbH zu besuchen und den Logistikprozess am Heilbronner Standort kennenzulernen.
Nach einer Vorstellung des Unternehmens konnten sich die Teilnehmer vor Ort ein Bild vom modernen Hochregallager machen. Wie von Geisterhand werden die Paletten vollautomatisch ein- und ausgelagert. Dies stellt besondere Anforderungen an die verwendeten Paletten und an die Stapelung der Waren. Daher werden beim Wareneingang die Paletten und die Konturen der einzulagernden Paletten geprüft. Dazu durchläuft die Ware verschiedene Prüftore, um später problemlos eingelagert zu werden. Im Anschluss wurde der Kommissionierbereich vorgestellt, bei dem vor allem Packstücke für den Lebensmitteleinzelhandel und für die Gastronomie zusammengestellt werden. Hier hat sich bei Unilever Pic-by-Voice als Kommissionierverfahren durchgesetzt. Nach einer kurzen Einlernphase kann das System sogar die Muttersprache von ausländischen Beschäftigten verstehen. Sowohl die geringe Fehlerquote als auch die hohe Produktivität des Verfahrens sprechen für sich. Im Anschluss an die Führung konnten sich die Teilnehmer des Arbeitskreises Logistik noch bei einem kleinen Imbiss über die Fachthemen austauschen.