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Bedrohungsanalyse und Warnhinweise

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik

Als die Cybersicherheitsbehörde des Bundes beobachtet das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) kontinuierlich die Lage der IT‑Sicherheit in Deutschland. Dabei stehen einerseits die Entwicklungen der Bedrohungs‑ und Gefährdungslagen sowie das Wachstum der Angriffsflächen für Cyberangriffe im Fokus des BSI. Andererseits beobachtet das BSI die Entwicklung der gesamtgesellschaftlichen Resilienz gegen Cyberbedrohungen und ‑gefährdungen und treibt Maßnahmen zur Steigerung von Präventions‑, Verteidigungs‑ und Bewältigungsfähigkeiten aktiv voran.
Die Behörde erstellt jährlich einen Lagebericht.

Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV)

Eines der zehn Themenbereiche auf den sich das Bundesamt fokussiert, ist die Cyberabwehr. Entsprechende Erkenntnisse werden in unregelmäßigen Abständen veröffentlicht.

Landeskriminalamt

Auf Länderebene informieren insbesondere die Landeskriminalämter über aktuell auftauchende Bedrohungslagen. Fast überall gibt es die Zentralen Ansprechstellen Cybercrime, ebenso in Niedersachsen.
Zentrale Ansprechstelle Cybercrime für die Wirtschaft in Niedersachsen (ZAC Niedersachsen): www.zac.niedersachsen.de
Stand: 07.04.2026

Notfallmanagement

Täglich werden zigtausende Unternehmen und Institutionen in Deutschland aus dem Internet angegriffen. Deshalb ist es wichtig, sich auf einen Cybernotfall vorzubereiten. Ebenso sollte man wissen, was zu tun ist, wenn man einen Cybernotfall hat oder gar erpresst wird. Einige wichtige Unterstützungshilfen sind anbei:

BSI - Unternehmen: Einen Vorfall bewältigen, melden, sich informieren, vorbeugen

Mit Erläuterungen, Checklisten und Vorgehensweisen wird verdeutlicht, wie bei einem Vorfall vorgegangen werden soll.
https://www.bsi.bund.de/DE/IT-Sicherheitsvorfall/Unternehmen/unternehmen_node.html

BSI - Standard 100-4

Mit dem BSI-Standard 100-4 wird ein systematischer Weg aufgezeigt, ein Notfallmanagement in einer Behörde oder einem Unternehmen aufzubauen, um die Kontinuität des Geschäftsbetriebs sicherzustellen. Aufgaben eines Notfallmanagements sind daher, die Ausfallsicherheit zu erhöhen und die Institution auf Notfälle und Krisen adäquat vorzubereiten, damit die wichtigsten Geschäftsprozesse bei Ausfall schnell wieder aufgenommen werden können. Es gilt, Schäden durch Notfälle oder Krisen zu minimieren und die Existenz der Behörde oder des Unternehmens auch bei einem größeren Schadensereignis zu sichern.
https://www.bsi.bund.de/DE/Themen/Unternehmen-und-Organisationen/Standards-und-Zertifizierung/IT-Grundschutz/BSI-Standards/BSI-Standard-100-4-Notfallmanagement/bsi-standard-100-4-notfallmanagement_node.html

IHK München - Stand der IT-Sicherheit ermitteln und verbessern

Die IHK München hat einen praxisnahen Leitfaden zusammengestellt, wie die Cybersicherheit verbessert werden kann. Ebenso wird’s auf Checks hingewiesen, wie zuvor der Stand der eigenen Cybersicherheit festgestellt werden kann.
https://www.ihk-muenchen.de/ratgeber/digitalisierung/informationssicherheit/stand-it-sicherheit-ermitteln-und-verbessern/

BSI - Notfallkarte, Maßnahmenkatalog, TOP 12 Maßnahmen

Die IT-Notfallkarte „Verhalten bei IT-Notfällen“ ist ein Hinweisschild, analog zum bekannten Format „Verhalten im Brandfall“, das vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) veröffentlicht wurde. Die Notfallkarte soll an zentralen Orten platziert werden und erzeugt einen unmittelbaren Beitrag zur Security Awareness in Ihrer Organisation.
IT-Notfallkarte „Verhalten bei IT-Notfällen“
  • Maßnahmenkatalog zum Notfallmanagement
  • TOP 12 Maßnahmen bei Cyber-Angriffen
  • BSI: Einstieg ins Notfallmanagement

Cyberabwehr – einfach einmal üben!

Krisensimulationsworkshop am 19. September 2025 in Celle
Bericht (PDF) (nicht barrierefrei, PDF-Datei · 103 KB)
Stand: 07.04.2026

Notfallunterstützung

CyberSicher Notfallhilfe - Transferstelle Cybersicherheit

Hilfe bei Ransomware, Malware und anderen IT-Sicherheitsvorfällen
Wenn Ihre Dateien plötzlich verschlüsselt sind, der Computer nicht mehr reagiert oder eine Lösegeldforderung auf dem Bildschirm erscheint, handelt es sich wahrscheinlich um einen Ransomware-Angriff.
Auch Malware, Viren oder gezielte Cyberangriffe können Systeme lahmlegen und Daten zerstören. In vielen Fällen werden Unternehmen oder Privatpersonen erst dann aktiv, wenn sie bereits gehackt wurden. Schnelles Handeln ist entscheidend: Bei aktiven Ransomware- oder Malware-Infektionen können mehr Dateien verschlüsselt oder weitere Systeme gehackt werden. Frühzeitiges Eingreifen erhöht die Chance auf Datenrettung und senkt das Risiko von Folgeschäden.
Die Seite bietet die Möglichkeit, qualifizierte Expert:innen für IT, Incident Response, Datenwiederherstellung, meldepflichtigen Datenschutz und Krisenkommunikation zu kontaktieren. Außerdem erhalten Anfrager klare Informationen und allgemeine Handlungsempfehlungen, um Schäden zu begrenzen, Daten zu retten und Angriffe zu stoppen. Die Nutzung der Webseite ist kostenlos, die Expert:innen bieten Ihre Dienstleistungen ggf. kostenpflichtig an.

DIHK: IT-Dienstleistungen - aber sicher!

Die große Mehrheit der Unternehmen in Deutschland setzt bei ihrer IT auf externe Dienstleister. Insbesondere kleinere Unternehmen greifen bei Bereitstellung, Betrieb und Wartung ihrer IT-Infrastruktur oder zur Lösung alltäglicher IT-Herausforderungen auf externe IT-Experten zurück. Doch gerade für diese Unternehmen, die zudem häufig über keine eigenen IT-Fachkräfte verfügen, ist es wichtig, auf vertrauenswürdige Dienstleister zuzugreifen und die Prozesse mit Dienstleistern klar zu regeln.

ZAC Niedersachsen

Die Zentrale Ansprechstelle Cybercrime für die niedersächsische Wirtschaft ist ein polizeilicher Berater für Firmen, Verbände und Behörden bei der Prävention von Cyberkriminalität und Ihr erster Ansprechpartner im Schadensfall.
Stand: 07.04.2026