Cybercrime

Umfragen und Berichte zu Cybercrime

Bundeslagebild Cybercrime

Mit der wachsenden Digitalisierung nimmt in Deutschland die Cyberkriminalität zu. Die Anzahl der Straftaten stieg erneut an, so das Ergebnis des Bundeslagebildes Cybercrime 2019 des Bundeskriminalamtes (BKA). Demnach seien die Straftaten im Vergleich zum Vorjahr um 15,4 Prozent auf insgesamt 100.514 gestiegen. Die Aufklärungsquote lag bei 32,3 Prozent. Wie groß der finanzielle Gesamtschaden der Cyberkriminalität ist, lässt sich nach BKA-Angaben auf Basis der polizeilichen Kriminalstatistik nicht beziffern. Allerdings sei allein in den Deliktsbereichen des Computerbetruges  und der missbräuchlichen Nutzung von Telekommunikationsdiensten ein Schaden von 88 Millionen Euro verursacht worden; 2018 waren es 60,7 Millionen Euro.
Das BKA hat im September 2020 außerdem eine Son­der­aus­wer­tung Cyber­crime in Zei­ten der Co­ro­na-Pan­de­mie veröffentlicht.

Bitkom-Umfrage zu Wirtschaftskriminialität: Mehr als 100 Milliarden Euro Schaden pro Jahr

Kriminelle Attacken auf Unternehmen verursachen in Deutschland Rekordschäden. Durch Sabotage, Datendiebstahl oder Spionage entsteht der deutschen Wirtschaft jährlich ein Gesamtschaden von 102,9 Milliarden Euro – analoge und digitale Angriffe zusammengenommen. Der Schaden ist damit fast doppelt so hoch wie noch vor zwei Jahren (2016/2017: 55 Milliarden Euro p.a.). Drei Viertel der Unternehmen (75 Prozent) waren in den vergangen beiden Jahren von Angriffen betroffen, weitere 13 Prozent vermuten dies. In den Jahren 2016/2017 wurde nur jedes zweite Unternehmen (53 Prozent) Opfer. Das ist das Ergebnis einer Studie des Digitalverbands Bitkom, für die mehr als 1.000 Geschäftsführer und Sicherheitsverantwortliche quer durch alle Branchen repräsentativ befragt wurden.

BSI veröffentlicht Bericht zur Lage der IT-Sicherheit in Deutschland 2020

Die IT-Sicherheitslage in Deutschland bleibt, angespannt, so der Bericht zur Lage der IT-Sicherheit in Deutschland des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). Angreifer verwendeten Schadprogramme für cyberkriminelle Massenangriffe auf Privatpersonen, Unternehmen, Behörden und andere Institutionen, aber auch für gezielte Angriffe. Ebenso seien aktuell relevante Themen wie etwa die COVID-19-Pandemie von den Angreifern ausgenutzt worden.