Ausstellungen

Kunst in der Handelskammer

Bitte beachten Sie: aktuell ist die Handelskammer nicht für den Publikumsverkehr geöffnet. 
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Ausstellungen in der Handelskammer


18. November 2021 bis 28. Januar 2022
add art. Hamburgs Wirtschaft öffnet Türen für Kunst.
Die Handelskammer zeigt eine komprimierte Form der Ausstellung „Fakt, Fake oder Fiktion? Landkarten aus neuen Perspektiven“ von 2020. Nicht alles, was historische Karten uns in ihrer farbprächtigen Ausgestaltung zeigen, hat es so gegeben. Die Ausstellung präsentiert Karten des 16. bis 19. Jahrhunderts aus der Sammlung der Stiftung Hanseatisches Wirtschaftsarchiv. Ermöglicht
wird die Ausstellung durch die Helvetia-Versicherung.
Darüber hinaus zeigen wird eine Sonderausstellung
mit Nachwuchskünstler/-innen der HAW:
Tessa Goliasch löst ihre Figuren auf und lässt sie verschmelzen. Sie verhandelt Themen wie Nähe, Abhängigkeit, Intimität.
Johann Süßebecker ist fasziniert von Dub-Musik. Seine Leinwände sind optische Klangflächen.
Gina Rosas Moncada erschafft fantasievolle Kreaturen und Märchenkulissen, die von der Landschaft und Kultur Lateinamerikas inspiriert sind.
Anaïs Marie Perier kombiniert Figürliches und Abstraktes, um fotografische Momentaufnahmen festzuhalten: eine Stimmung, eine Körperhaltung.
Rebecca Puche begreift Form und Farbe als unabhängige Objekte, die keiner Interpretation bedürfen und entwickelt ihren Malprozess intuitiv.

16. Oktober 2020 bis 28. Januar 2022
Fakt, Fake oder Fiktion? Landkarten aus neuen Perspektiven (Sonderausstellung)
Karten sind praktische Hilfsmittel, um den Weg zu finden. Doch oftmals führen sie auch in die Irre. Denn nicht alles, was historische Karten uns in ihrer oftmals farbprächtigen Ausgestaltung zeigen, hat es so gegeben. Die Ausstellung präsentiert Karten des 16. bis 19. Jahrhunderts aus der reichhaltigen Sammlung der Stiftung Hanseatisches Wirtschaftsarchiv und konfrontiert Besucherinnen und Besucher mit der Frage nach "Fakt, Fake oder Fiktion?". Die Karten haben wir in Form von Animationen und Videos erlebbar gemacht – Halten Sie Ihr Smartphone bereit! Ermöglicht wird die Ausstellung durch die Helvetia-Versicherung.
Die Ausstellung ist virtuell unter   www.weltenaufpapier.de begehbar.

Öffnungszeiten
Montag bis Donnerstag von 9 bis 17 Uhr, Freitag von 9 bis 16 Uhr, an Samstagen, Sonn- und Feiertagen geschlossen. Informationen zu abweichenden Öffnungszeiten finden Sie auf unserer Startseite. AKTUELL IST DIE HANDELSKAMMER NICHT FÜR DEN PUBLIKUMSVERKEHR GEÖFFNET.

Die Kataloge zur Reihe

Seit 2007 gibt es begleitend zu ausgewählten Ausstellungen Kataloge, die in Zusammenarbeit mit der Elsbeth Weichmann Gesellschaft aufgelegt werden. Sie sind in der Regel ausschließlich über die Handelskammer und nicht über den Handel zu beziehen. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an Jenny Kersten (Tel.: 040 36138-658, E-Mail: jenny.kersten@hk24.de).

Hamburgs Kaufleute und die Kunst

Hamburgs erste öffentliche Gemäldegalerie befand sich unter den Börsenarkaden der Handelskammer. Sie wurde 1850 auf Initiative des Kunstvereins eröffnet und umfasste zunächst 40 Werke, bei denen es sich überwiegend um Schenkungen der Hamburger Kaufmannschaft handelte.
Bereits wenige Jahre später war die Zahl der Ausstellungsstücke derart angewachsen, dass die Räumlichkeiten in der Börse nicht mehr ausreichten. Deshalb regte der Kunstverein 1856 an, "ein geräumigeres Local" zu erwerben – die Initialzündung für den Bau der Kunsthalle. Für das Projekt spendeten Bürger und Kaufleute seinerzeit deutlich mehr als für den Bau der Neuen Börse, die heute noch Sitz der Handelskammer ist. Die Kunstwerke aus der Börse zogen in den Neubau um und bildeten den Grundstock der Kunsthalle.
 Die Reihe "Kunst in der Handelskammer" startete am 17. Juli 2000 mit der Ausstellung "50 Jahre Freie Akademie der Künste". Die Handelskammer veranstaltet in Kooperation mit der Elsbeth Weichmann Gesellschaft seither regelmäßig Ausstellungen. Der Schwerpunkt liegt derzeit auf etablierten Künstlern aus Hamburg und Norddeutschland, zudem knüpft die Handelskammer mit Ausstellungen an aktuelle Projekte des Hauses oder Themen- und Länderschwerpunkte an. Zu den Ausstellungen wird oft ein Katalog angeboten, zudem legt die Elsbeth Weichmann Gesellschaft häufig ein ausgewähltes Werk als Sonderedition in limitierter Auflage zum Vorzugspreis auf.