SIHK-Pressemeldung
SIHK intensiviert den Austausch zur Baustellenkoordination in der Region
Auf Initiative der Südwestfälischen Industrie- und Handelskammer zu Hagen (SIHK) kamen Vertreterinnen und Vertreter des Ministeriums für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, der Kommunen im SIHK-Bezirk, des Landesbetriebs Straßen.NRW, der Landesverkehrszentrale NRW sowie der Kreispolizeibehörden zu einer gemeinsamen Veranstaltung zusammen, um sich über konkrete Anwendungsbeispiele digitaler Informationsplattformen für das Baustellenmanagement auszutauschen.
„Nach der Wiedereröffnung der Rahmedetalbrücke wird eine vorausschauende und abgestimmte Koordination von Baustellen entscheidend sein. Zahlreiche notwendige Sanierungsmaßnahmen an Landes-, Bundes- und Kommunalstraßen müssen effizient gebündelt und miteinander synchronisiert werden, damit die Wirtschaft, die Beschäftigten sowie die Anwohnerinnen und Anwohner so gering wie möglich belastet werden“, sagt Stefan Nickel, Teamleiter Standort und Infrastruktur bei der SIHK.
Vor diesem Hintergrund gewinnt die geplante Änderung des Straßen- und Wegegesetzes des Landes Nordrhein-Westfalen an Bedeutung, die künftig die Nutzung digitaler Baustellenkoordinationsplattformen für Kommunen vorsieht.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand daher die Frage, wie die Baustellenkoordinationsplattform TIC Kommunal das Baustellenmanagement sowie die Koordination zwischen den beteiligten Akteuren erleichtert, wie sich eine frühzeitige und transparente Weitergabe von Informationen sicherstellen lässt und wie die Erreichbarkeit der Unternehmen als wesentliche Grundlage für einen leistungsfähigen Wirtschaftsstandort Südwestfalen dauerhaft gewährleistet werden kann.
Aus dem Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen erläuterte Udo Sieverding, Leiter der Abteilung „Mobilität der Zukunft, Radverkehr, ÖPNV“, die geplanten Änderungen im Straßen- und Wegegesetz. Der Landesbetrieb Straßen.NRW verdeutlichte den Nutzen und die Bedeutung von Baustellenkoordinationsplattformen anhand konkreter Beispiele. Ergänzt wurde das Programm durch Erfahrungsberichte aus der kommunalen Praxis aus der Stadt Lüdenscheid, der Stadt Witten und dem Kreis Olpe.
Die SIHK zu Hagen wird den begonnenen Austausch weiter vorantreiben und sich auch künftig dafür einsetzen, dass die vorhandenen Instrumente konsequent genutzt und die Abstimmungsprozesse weiter verbessert werden. „Unser Ziel bleibt es, Verkehrsbeeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten und gleichzeitig die Erreichbarkeit der Unternehmen und damit die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Südwestfalen zu sichern“, so SIHK-Verkehrsexperte Stefan Nickel.