SIHK-Pressemeldung

A 45-Talbrücke Brunsbecke: SIHK unterstützt Schutzmaßnahmen

Die Südwestfälische Industrie- und Handelskammer zu Hagen (SIHK) begrüßt die Maßnahmen der Autobahn GmbH zum Schutz der Talbrücke Brunsbecke an der A 45. Jüngste Messungen der Autobahn GmbH hatten alarmierende Ergebnisse zur Belastung der Brücke aufgezeigt. Obwohl hier ausschließlich Fahrzeuge mit einem zulässigen Gesamtgewicht von bis zu 44 Tonnen verkehren dürfen, wurden allein im Mai zahlreiche erhebliche Überschreitungen registriert.
„Jetzt sind verladende Wirtschaft und Logistiker gefordert. Um Schäden und weitere Eskalationsmaßnahmen zum Schutz der Brücke zu vermeiden, sind die zulässigen Ladegewichte auch mit Blick auf die Achslasten dringend einzuhalten“, so SIHK-Präsident Ralf Stoffels. „Wenn der Lkw-Verkehr bis 44 Tonnen weiter bis zur Fertigstellung des Ersatzneubaus rollen soll, sind die festgestellten Verstöße nicht zu akzeptieren. Gemeinsames Ziel muss es sein, Sperrungen für den Lkw-Verkehr weitestgehend zu vermeiden”, so sein Appell.
„Gemeinsam müssen wir alles tun, um ein ‚Rahmede 2‘ zu verhindern. Eine erneute Sperrung dieser Lebensader für unsere Region wäre fatal für den Wirtschaftsstandort. Daher unterstützen wir jede Maßnahme der Autobahn GmbH, die mit hohem Aufwand ertüchtigte Brücke vor zu schweren oder falsch beladenen Lkw zu schützen“, unterstreicht der Herscheider SIHK-Vizepräsident Alexander Alberts diese Forderung. Zu hohe Achslasten schaden der Brücke genauso wie überladene Fahrzeuge. „Die Installation des Weigh-in-Motion-Systems ist daher eine logische Konsequenz“, so Alberts.
Die regionale Wirtschaft unterstütze jede Maßnahme, die geeignet sei, bis zur Fertigstellung des Ersatzneubaus den zulässigen Lkw-Verkehr aufrecht zu erhalten.