SIHK-Pressemeldung

Hagener Fuhrparkbrücke: SIHK fordert Deutsche Bahn zum Handeln auf

Die Südwestfälische Industrie- und Handelskammer zu Hagen (SIHK) fordert die Deutsche Bahn auf, alle notwendigen Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass der dringend erforderliche Neubau der Fuhrparkbrücke während der geplanten Sperrpause der Korridorsanierung im Jahr 2028 umgesetzt werden kann.
„Die Deutsche Bahn muss jetzt zwingend alle notwendigen Abstimmungen treffen, damit die Fuhrparkbrücke während der Sperrpause 2028 erneuert werden kann. Angesichts des baulichen Zustands der Brücke darf keine weitere Zeit verloren gehen.“, betont Stefan Nickel, SIHK-Teamleiter ‚Standort und Infrastruktur‘.
Aus Sicht der SIHK sollte die Deutsche Bahn vielmehr selbst ein hohes Interesse an einer zeitnahen Umsetzung haben. Die Fuhrparkbrücke überspannt rund 30 Gleise am Hagener Hauptbahnhof. Sollte die Standfestigkeit der Brücke nicht mehr gewährleistet sein, wäre nicht nur der Straßenverkehr betroffen, sondern auch der Bahnverkehr unter der Brücke könnte nicht mehr aufrechterhalten werden.
„Die Auswirkungen einer einsturzgefährdeten Fuhrparkbrücke würden weit über Hagen hinausreichen und den Nah- und Fernverkehr auf einer der wichtigsten Bahnstrecken in Nordrhein-Westfalen massiv beeinträchtigen. Wer den Bahnverkehr sichern will, muss jetzt die Voraussetzungen für den Neubau schaffen“, führt Nickel weiter aus.
Die im Rahmen der Korridorsanierung Hagen-Hamm vorgesehene Sperrpause im Jahr 2028 bietet die Chance, die notwendigen Arbeiten gebündelt durchzuführen. Diese Zeitfenster müsse jetzt konsequent genutzt werden, fordert der SIHK-Verkehrsexperte.