International
Going International 2026 - US-Zollpolitik belastet deutsche Unternehmen enorm
Die DIHK-Umfrage „Going International“ unter rund 2.400 Unternehmen zeigt, dass die aktuelle US-Zollpolitik deutsche Unternehmen stark belastet. Hauptproblem ist die hohe Unsicherheit durch wechselnde Zollankündigungen und rechtliche Entwicklungen in den USA, wodurch das Geschäft mit diesem wichtigen Handelspartner schwer kalkulierbar wird.
Für 67 Prozent der Unternehmen ist diese Unsicherheit die größte Hürde im US-Geschäft – noch vor steigenden Zollkosten und bürokratischen Verfahren (54 Prozent) sowie Wechselkurs- und Finanzmarktrisiken (48 Prozent).
Die Folgen: 73 Prozent der deutschen Exporteure geben die zusätzlichen Zollkosten ganz oder teilweise an ihre US-Kunden weiter, während nur wenige Unternehmen geringere Margen akzeptieren oder ihre Exporte reduzieren. Gleichzeitig führt die Zollpolitik kaum zu zusätzlichen Investitionen in den USA – viele Unternehmen verschieben oder verringern ihre Investitionspläne.
Entsprechend sind die Geschäftserwartungen eher pessimistisch: Ein großer Teil der Unternehmen rechnet 2026 mit schlechteren Geschäften in den USA, während nur eine Minderheit eine Verbesserung erwartet.
Die vollständige Auswertung finden Sie im DIHK-Artikel “US-Zollpolitik belastet deutsche Unternehmen enorm – Going International 2026”.
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