Prüfungsvorgaben
Kaufmann/-frau im E-Commerce
Prüfungsvorgaben
| Prüfungsbereich | Prüfungsteil | Art | Zeit | % | Vorgaben |
| Sortimentsbewirtschaftung und Vertragsanbahnung | AP1 | Schriftlich (offene Aufgaben) | 90 Min. | 25% | § 8 EComKflAusbV - Einzelnorm |
| Geschäftsprozesse im E-Commerce | AP2 | Schriftlich (offene Aufgaben) | 120 Min. | 30% | § 11 EComKflAusbV - Einzelnorm |
| Kundenkommunikation im E-Commerce | AP2 | Schriftlich (offene Aufgaben) | 60 Min. | 15% | § 12 EComKflAusbV - Einzelnorm |
| Wirtschafts- und Sozialkunde | AP2 | Schriftlich (programmiert) | 60 Min. | 10% | § 14 EComKflAusbV - Einzelnorm |
| Fachgespräch zu einem projektbezogenen Prozess im E-Commerce | AP2 | Mündlich (Fachgespräch mit Report) | 20 Min. | 20% | § 13 EComKflAusbV - Einzelnorm |
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Anforderungen für das Bestehen der Abschlussprüfung
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Die Abschlussprüfung ist bestanden, wenn die Prüfungsleistungen wie folgt bewertet worden sind:
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| Abgabe des Reportes |
Der Report und die zugehörige Anlage muss spätestens am ersten Tag des Teils 2 der Abschlussprüfung im Azubi-InfoCenter über die Schaltfläche “Digitaler Projektantrag” hochgeladen werden.
Ebenso müssen Auszubildende, die in einer trägergestützten Ausbildung in Kooperationsbetrieben sind oder Umschüler, welche die berufstypische Aufgabe in einem Praktikumsbetrieb durchführen zu diesem Zeitpunkt eine Bestätigung des Kooperations- oder Praktikumsbetriebes mit hochladen, welche die Durchführung in Präsenz im Betrieb bescheinigt.
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| Mitzubringen zur mündlichen Prüfung sind: | Das fallbezogene Fachgespräch wird mit einer Darstellung der praxisbezogenen Aufgabe und des Lösungswegs durch den Prüfling eingeleitet. Es sind keine weiteren Hilfsmittel zulässig. | ||||
Checkliste zur Prüfung der Komplexität der praxisbezogenen Aufgabe
Diese Checkliste soll dem Auszubildenden und seinem Ausbilder als Hilfsmittel zur Findung einer komplexen Aufgabe dienen.
Sind folgende Voraussetzungen erfüllt, so kann von einer „komplexen“ Aufgabe als Grundlage für das fallbezogene Fachgespräch ausgegangen werden:
Sind folgende Voraussetzungen erfüllt, so kann von einer „komplexen“ Aufgabe als Grundlage für das fallbezogene Fachgespräch ausgegangen werden:
- Die Fragen 2, 5, und 7 wurden mit „Ja“ beantwortet.
- In jedem der fünf genannten Bereiche (A – E) ist mindestens ein „Ja“ angekreuzt.
- In Summe wurden mindestens 13 Fragen mit „Ja“ angekreuzt.
| Berufs- und Betriebsbezug | Ja | Nein | |
| 1. | Hat die Aufgabe Bezug zu den Ausbildungsinhalten des Berufsbildes Kaufmann/-frau im E-Commerce | ||
| 2. | Entspricht die Aufgabe in mindestens einem Lernziel dem gewählten Gebiet (gemäß Ausbildungsrahmenplan)? | ||
| 3. | Erfordert die Bearbeitung der Aufgabe einen Lösungsprozess? | ||
| 4. |
Bildet die Aufgabe mindestens einen Teilprozess eines Geschäftsprozesses ab?
(Die Darstellung eines kompletten Geschäftsprozesses ist nicht zwingend notwendig, es soll sich allerdings um einen realen Geschäftsprozess handeln.)
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| Abbildung einer vollständigen beruflichen Handlung | Ja | Nein | |
| 5. | Umfasst die Aufgabe eine Planungs-, Vorbereitungs-, Durchführungs- sowie Auswertungsphase? | ||
| 6 | Kann der Auszubildende durch die Bearbeitung der Aufgabe seine berufliche Handlungsfähigkeit unter Beweis stellen? | ||
| Aufgabenstellung | Ja | Nein | |
| 7. |
Stellt die Aufgabe aus Sicht des Auszubildenden (nicht zwingend aus Sicht der Ausbildenden) eine Herausforderung dar
(keine Routineaufgabe eines Auszubildenden)?
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| 8. | Können bei der Bearbeitung der Aufgabe Probleme und Konflikte bzw. veränderte Bedingungen auftreten, die eine flexible Reaktion des Auszubildenden erforderlich machen? | ||
| 9. |
Ist zur Bearbeitung der Aufgabe eine Recherche von Informationen (z. B. über interne/externe Informationsquellen, Programme, …)
und ggf. eine Vertiefung fachlicher Kenntnisse durch den Auszubildenden erforderlich?
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| 10. |
Erfordert die Umsetzung des Lösungsprozesses die Berücksichtigung verschiedener Schnittstellen und ggf. Abstimmung mit diesen
(z. B. vor- und nachgelagerte betriebliche Abläufe/Bereiche, Vertriebspartner, Kollegen, Vorgesetzte, Experten, …)?
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| Gestaltungsspielraum | Ja | Nein | |
| 11. |
Bietet die Aufgabe in Abstimmung mit Verantwortungsträgern oder Prozessverantwortlichen organisatorische Freiheitsgrade bzw. Verantwortungs- und Entscheidungsspielräume für den Auszubildenden
(z. B. hinsichtlich Vorgehen, Einbindung von Vertriebspartnern, Terminen, Budget, …)?
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| 12. | Gibt es alternative Lösungswege und Vorgehensweisen, die der Auszubildende zur Bearbeitung der Aufgabe wählen bzw. selbstständig (in Absprache mit dem Ausbilder) entwickeln kann? | ||
| Auswertbarkeit | Ja | Nein | |
| 13. | Ermöglichen die Ergebnisse der Aufgabe eine Bewertung, z. B. hinsichtlich Wirtschaftlichkeit oder Kundennutzen, die der Auszubildende selbstständig vornehmen kann? | ||
| 14. | Kann der Auszubildende reflektieren, in wie weit die Ziele der Aufgabe erreicht wurden und ggf. Verbesserungsvorschläge ableiten? | ||
| 15. | Ermöglicht die Aufgabe eine Reflexion der während der Aufgabenbearbeitung erzielten Lernerfolge durch den Auszubildenden? | ||
Formale Vorgaben
Report
- Deckblatt mit Angabe der Wahlqualifikationseinheit und des Themas, Name des Prüflings und Angabe der Prüflingsnummer (siehe Einladung)
- maximal 3 DIN A4‐Seiten zuzüglich Deckblatt
- Schriftgröße 12, Arial, 1‐zeilig, einseitig beschrieben, Blocksatz
- Upload als PDF mit maximal 4 MB
Anlage
- Visualisierung der praxisbezogenen Aufgabe
- maximal 5 DIN A4-Seiten