IHK fordert für Hessen mutigen Schritt gegen Bürokratie nach dem Vorbild von NRW
Die nordrhein-westfälische Landesregierung hat ein Gesetzespaket auf den Weg gebracht, das die Bürokratie für Unternehmen drastisch reduzieren soll.
Allen landesseitigen Berichts- und Dokumentationspflichten, die zu Lasten der Wirtschaft gehen, entzieht das Land zum 1. Januar 2027 die rechtliche Grundlage und schafft diese damit ab. Dabei gilt das Prinzip der Beweislastumkehr: Was aus Sicht der Fachverwaltungen zwingend notwendig ist, muss bis zum Stichtag fundiert begründet und per Rechtsverordnung positiv festgestellt werden. Ohne diese Feststellung entfällt die jeweilige Regelung im Jahr 2027 ersatzlos.
Dr. Matthias Leder, Hauptgeschäftsführer der IHK Gießen-Friedberg, begrüßt die von der Landesregierung Nordrhein-Westfalens beschlossene Maßnahme zum Bürokratieabbau ausdrücklich:
„Unzählige Berichts- und Dokumentationspflichten belasten die Wirtschaft, ohne einen gesellschaftlichen Mehrwert zu bringen. Da es nahezu unmöglich ist, alle derartigen Pflichten einzeln zu erfassen, geht die Landesregierung den richtigen Weg: Vertrauen in die Unternehmen statt Misstrauen, Freiräume statt Formularflut. Hessen sollte dies aufgreifen und ein vergleichbar ambitioniertes Entlastungsprogramm auf den Weg bringen, damit unsere Betriebe ihre Kraft in Innovation, Ausbildung und Wachstum investieren können – und nicht in sinnlose Dokumentationspflichten.“
Pressemeldung Nr. 20
Verantwortlich für den Inhalt: Elke Dietrich, Tel. 0641/7954-4100
Pressestelle: Tobias Bunk, Tel. 06031/609-1100
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Stand: 12.05.2026