IHK-Umweltnachrichten

August 2026 (vom 3. September 2026)
Immer am ersten Donnerstag im Monat erscheinen die IHK-Umweltnachrichten. Sie informieren über aktuelle Entwicklungen in den Bereichen ökologische Nachhaltigkeit, Umwelt, Energie, Klimaschutz, Ressourceneffizienz sowie Arbeitsschutz. Sie beinhalten alle IHK-Newsletter des Vormonats aus diesen Themenbereichen.
Bitte klicken Sie bei Interesse auf die jeweiligen Überschriften für Detail-Informationen.
Am 14. Oktober 2026 findet das H2 Forum 2026 in Konstanz ein. Es vereint das bisherige “IHK-Wasserstoff-Forum" der IHK Hochrhein-Bodensee mit dem “3H2-Forum” der Trinationalen Wasserstoffinitiative 3H2 sowie der Klimapartner Südbaden e.V..
Ziel des neuen Strom-Versorgungssicherheits- und Kapazitätengesetz (StromVKG) ist es, die langfristige Stromversorgung durch die Einführung eines sogenannten Kapazitätsmarktes sicherzustellen.
Mit dem Extremwetter-Check der IHK Südlicher Oberrhein bekommen Unternehmen eine erste Standortbestimmung zur Vorbereitung auf Hitze, Starkregen, Hochwasser, Sturm und Trockenheit.
Veröffentlicht wurde nun die Richtlinie über die Gewährung von Leistungen zur finanziellen Kompensation an strom- und handelsintensive Unternehmen zur Strompreisentlastung (Industriestrompreis).
Aufgrund der EU-Verpackungsverordnung ("PPWR") musste das bisherige deutsche Verpackungsgesetz (VerpackG) angepasst werden. Änderungen enthält es insbesondere im b2b-Bereich.
Beim umstrittenen Erzeuger-Begriff sorgt die EU-Kommission mit der zweiten Version ihrer FAQ von Anfang August 2026 für Klarheit: Erzeuger einer unbeschrifteten Transportverpackung ist der Lieferant des leeren Kartons oder der Schrumpffolie und nicht deren Nutzer.
Mit Inkrafttreten des Gebäudemodernisierungsgesetzes (GModG) wird die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) zum 21. Juli 2026 in überarbeiteter Form fortgeführt.
Mit der Delegierten Verordnung (EU) 2026/52 schafft die Europäische Union erstmals einen einheitlichen Rahmen zur Berechnung der Treibhausgasemissionen von Gebäuden über deren gesamten Lebenszyklus.
Juli 2026 (vom 6. August 2026)
Das Umweltbundesamt hat den Abschnitt 4 „Zertifizierung" seiner Fragen und Antworten zur F-Gas-Verordnung (EU) 2024/573 aktualisiert. Darin werden insbesondere Regelungen zur Sachkunde und zu Zertifikaten für Tätigkeiten mit F-Gasen konkretisiert,
Die Europäische Kommission hat am 13.07.2026 unter anderem eine delegierte Verordnung verabschiedet, die den Anhang I der EUDR und damit den Kreis der von der Verordnung erfassten Produkte leicht verändern soll.
Damit Wasserstoff seine Schlüsselrolle für eine klimaneutrale Wirtschaft erfüllen kann, müssen Angebot, Nachfrage, Infrastruktur und Regulierung deutlich besser aufeinander abgestimmt werden. Das zeigt eine neue Studie von r2b energy Consulting im Auftrag der DIHK.
Mit dem IHK-EnergieResilienzCheck erhalten Unternehmen eine erste Einschätzung zur ihrer Versorgungssicherheit.
Am 14. Oktober 2026 startet der nächste dreiteilige Kurs für Auszubildende aller Fachrichtungen.
Mit der seilt längerem in Arbeit befindlichen Novelle sollen einige Anforderungen auf EU-Recht “reduziert” werden.
Juni 2026 (vom 2. Juli 2026)
Die Deutsche Emissionshandelsstelle (DEHSt) hat ihre Billigkeitsrichtlinie für die Beihilfe bei indirekten CO₂-Kosten für das Abrechnungsjahr 2025 veröffentlicht.
Im neuen Koalitionsvertrag der Landesregierung wird Wasserstoff als eine zentrale Schlüsseltechnologie für eine wettbewerbsfähige und klimaneutrale Wirtschaft eingestuft, deren Entwicklung und Anwendung gezielt vorangetrieben werden soll.
Mai 2026 (vom 3. Juni 2026)
Das Bundesumweltministerium hat Fragen und Antworten zur Umsetzung der europäischen Industrieemissionsrichtlinie (IED) in Deutschland veröffentlicht. Die zentralen Forderungen des Bundesrates und der Wirtschaft lehnt die Bundesregierung darin weiterhin ab.
Mit der Änderungsverordnung 2026/859 wird eine neue Ziffer 83 zu 2,4-Dinitrotoluol in Erzeugnissen eingeführt.
Das Bundesministerium für Verkehr hat ein neues Förderprogramm zum Aufbau von Ladeinfrastruktur für batterieelektrische schwere Nutzfahrzeuge veröffentlicht. Insgesamt steht verteilt über vier Jahre eine Milliarde Euro zur Verfügung.
Gemeinsam mit 14 Verbänden hat die DIHK ein Schreiben an die politischen Entscheidungsträger zur geforderten 1:1-Umsetzung der IE-Richtlinie in nationales Recht gerichtet. Zudem sollten die Erleichterungen des geplanten “EU-Omnibusses” stärker berücksichtigt werden.
Die neue Verordnung (EU) 2026/667 vom 11. März 2026 legt erstmals ein verbindliches Klimazwischenziel der EU für 2040 fest. Kern ist die Verpflichtung, die Netto‑Treibhausgasemissionen bis 2040 um 90 Prozent gegenüber 1990 zu senken.
Möglichkeit zur Beteiligung an einer Umfrage der EU im Hinblick auf Nachhaltigkeitsanforderungen
Das EU-Förderprogramm LIFE bietet eine attraktive finanzielle Unterstützung für innovative Projekte in den Bereichen Umwelt, Klimaschutz und Energiewende. Das Programm richtet sich auch an Unternehmen jeder Größe, die nachhaltige Lösungen entwickeln, erproben oder in die Praxis überführen möchten.
April 2026 (vom 6. Mai 2026)
Bis zum 25. Mai 2026 können sich Unternehmen nochmals an einer EU-Konsultation beteiligen und ihre Einwände gegen die geplante umfassende Beschränkung von PFAS (fluorhaltigen Verbindungen) formulieren.
Alle Abfalltransporte, bei denen Staatsgrenzen überschritten werden, unterliegen der EU-Abfallverbringungsverordnung, also sowohl Transporte zwischen EU-Staaten als auch Importe in oder Exporte aus der EU. Die Novelle der Verordnung ist ab 21.05.2026 zu beachten. Für das Anhang-VII-Formular gibt es eine inoffizielle Übergangsfrist.
Am 1. April 2026 wurde ein neues Gesetz verkündet, das zentrale Genehmigungsprozesse entlang der gesamten Wasserstoff-Wertschöpfungskette (von der Erzeugung über den Import und den Transport bis zur Speicherung) vereinfacht.
Mit dem BWIHK-EcoCockpit steht Unternehmen ein kostenfreies, webbasiertes und praxisnahes Tool zur Verfügung, das speziell für die betriebliche CO₂‑Bilanzierung entwickelt wurde.
Das neue Klimaschutzprogramm umfasst auch einige Förderprogramme für KMU zu einer großen Bandbreite von Themen.
März 2026 (vom 1. April 2026)
Ein weiterer Teil des “Omnibus-1” wurde verkündet, mit dem Änderungen in der CSRD vorgenommen werden.
Das Bundesratsplenum hat am 6. März 2026 über die Empfehlungen seiner Ausschüsse zur nationalen Umsetzung der novellierten Industrieemissionsrichtlinie (IED) entschieden. Forderungen der Wirtschaft fanden dabei Gehör.
Februar 2026 (vom 4. März 2026)
Mit “B²MM” und “mobil gewinnt” stehen Unternehmen zwei attraktive Förderprogramme zur Verfügung.
Ein Excel-Tool berechnet mögliche betriebliche Erstattungsansprüche nach den Paragraphen 51 bis 54 Energiesteuergesetz bzw. nach Paragraphen 9 bis 9b Stromsteuergesetz. Unternehmen des produzierenden Gewerbes können damit sehr schnell einschätzen, welche Erstattungsansprüche sie gegenüber dem Hauptzollamt geltend machen können.
Am 4. Februar 2026 hat sich die Anzahl der „SVHC-Stoffe auf der REACH-Kandidatenliste“ erneut um zwei auf nunmehr 253 erhöht: Neu aufgenommen wurde u. a. Hexan.
Januar 2026 (vom 4. Februar 2026)
Das Projekt “UnternehmensNatur” des NABU Baden-Württemberg bietet Unternehmen kostenfreie Beratung zur naturnahen Gestaltung von Betriebsflächen an. Das Ziel: Sowohl das Mikroklima und die Artenvielfalt als auch die Aufenthaltsqualität für Mitarbeitende verbessern.
Blei als Legierungselement in Stahl, Aluminium und Kupfer (Messing) ist mittelfristig in Neuwaren nicht mehr zulässig. Teilweise wurden Anträge auf erneute Verlängerung der Ausnahmen gestellt, jedoch mit ungewissen Erfolgsaussichten.
Auch im Jahr 2026 bietet die IHK Südlicher Oberrhein u. a. ein Umwelt-Netzwerk und ein Industrie-Netzwerk (zu den Themen Umwelt, Energie, Arbeitsschutz und ähnliches) an. Weiter im Angebot ist eine Teilnahme an der “Zielgerade2030” zur Erreichung betrieblicher Klimaschutzziele.
Gerade noch rechtzeitig wurde am 23.12.2025 die „Verordnung (EU) 2025/2650 vom 19. Dezember 2025 zur Änderung der Verordnung (EU) 2023/1115 hinsichtlich bestimmter Verpflichtungen von Marktteilnehmern und Händlern“ verkündet. Diese Änderung der Verordnung über entwaldungsfreie Lieferketten (EUDR) trat am 26.12.2025 in Kraft.
Am 19.12.2025 wurde eine Novelle der deutschen Gefahrstoffverordnung (GefStoffV) verkündet, die am Folgetag in Kraft trat. Sie beinhaltet primär eine Anpassung an die EU-Asbest-Richtlinie und Änderungen im Bereich der Biozid-Anwendungen.
Zum Jahreswechsel wurden einige kleinere Änderungen im Elektro- und Elektronikgerätegesetz vorgenommen, die u. a. die Sammlung von Altgeräten betreffen.