Die Agenda der Vollversammlung der IHK Erfurt

Strategie 2026-2030

Die Vollversammlung der IHK Erfurt will aktiv an besseren Rahmenbedingungen für eine starke Wirtschaft in Nord-, Mittel- und Westthüringen mitarbeiten. Mit der Strategie 2026–2030 hat das „Parlament der Wirtschaft“ dafür einen gemeinsamen Fahrplan beschlossen. Im Mittelpunkt stehen fünf Handlungsfelder, in denen die Unternehmerinnen und Unternehmer der Region besonderen Handlungsbedarf sehen.
Bereits auf ihrer konstituierenden Sitzung am 22. Januar 2026 identifizierte die Vollversammlung die zentralen Herausforderungen für die bevorstehende Legislaturperiode. In Workshops, Arbeitskreisen sowie den Fachausschüssen und Wirtschaftsbeiräten wurden diese Schwerpunkte anschließend weiterentwickelt und mit konkreten Zielen und Projektideen untersetzt. Ergänzende Impulse kamen aus einem breiten Beteiligungsprozess mit den Mitgliedsunternehmen. Am 17. September 2026 beschloss die Vollversammlung schließlich die Strategie 2026–2030. Einmal jährlich wird die Strategie durch die Vollversammlung evaluiert, gegebenenfalls fortgeschrieben und an die aktuelle wirtschaftliche Situation angepasst.
Mit insgesamt 37 Projekten bildet sie die Agenda der Unternehmerinnen und Unternehmer in Nord-, Mittel- und Westthüringen und dient als gemeinsame Grundlage für die Zusammenarbeit von Ehrenamt und Hauptamt der IHK Erfurt in den kommenden fünf Jahren. Ziel ist es, die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts nachhaltig zu stärken und die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen aktiv mitzugestalten.

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Dass die IHK-Strategie zum Erfolg führt, hat die vergangene Legislatur (2021 bis 2025) gezeigt: Die Mitwirkung an der Etablierung des Thüringer Normenkontrollrates, die Auszeichnung Gemeinsam engagiert für ehrenamtlich aktive Unternehmer, der Service Internationale Fach- und Arbeitskräfte oder auch die umfangreiche Standortanalyse sind heute sichtbare Ergebnisse einer wirksamen Strategie.