Förderprogramme zur Unternehmensentwicklung

Für den Erhalt von Fördermitteln sind bestimmte Voraussetzungen erforderlich.
  • Fördermittel werden im Sinne der Wirtschaftsförderung in der Regel vorhabensbezogen an natürliche oder juristische Personen ausgereicht.
  • Anträge können mit wenigen Ausnahmen nur über bzw. unter Mitwirkung Ihrer Hausbank bei den in den Förderrichtlinien angegebenen antragannehmenden Einrichtungen gestellt werden.
  • Fördermittel sind grundsätzlich vor Vorhabensbeginn zu beantragen.
  • Es besteht kein Rechtsanspruch auf Fördemittel.
  • Die in den Richtlinien angegebenen Förderhöhen sind Maximalwerte und können in Abhängigkeit von der Ausgangssituation beim Antragsteller bzw. den Rahmenbedingungen variieren.
  • Fördermittel werden bevorzugt für klein- und mittelständische Unternehmen (KMU) ausgereicht. Für nicht KMU gelten häufig veränderte Konditionen.
  • "Unternehmen in Schwierigkeiten" sind i.d.R. nicht förderfähig .
  • Bei De-minimis relevanten Förderprogrammen sind unter Berücksichtigung des Subventionswertes die Förderhöchstgrenzen für Unternehmen zu beachten.
    Zum 1.1.2014 wurde die De-minimis-Verordnung durch die EU aktualisiert.

Zur Finanzierung von Investitionsvorhaben stehen verschiedene Fördermittel zur Verfügung. Im Einzelfall ist es aber oft schwierig, die geeigneten Programme zu finden.
Mit der Förderdatenbank des Bundes gibt die Bundesregierung einen umfassenden und stets aktuellen Überblick über die Förderprogramme des Bundes, der Länder und der Europäischen Union. Das Fördergeschehen wird unabhängig von der Förderebene oder dem Fördergeber nach einheitlichen Kriterien zusammengefasst. Dabei werden auch die Zusammenhänge zwischen den einzelnen Programmen aufgezeigt, die für eine effiziente Nutzung der staatlichen Förderung von Bedeutung sind.