Pressemeldung Nr. 42 vom 21.09.2026
Kreis Mettmann: Jahresempfang der IHK bringt Spitzen aus Wirtschaft mit Politik und Verwaltung zusammen
Mit einem eigenen Jahresempfang führt die IHK Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung im Kreis Mettmann zusammen. Am 21. September kommen in der Kulturraffinerie Monheim rund 400 Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger aus dem gesamten Kreisgebiet zusammen. Die Keynote hält der Minister des Innern des Landes Nordrhein-Westfalen Herbert Reul.
Rund 400 geladene Gäste aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung feiern heute die Premiere des neuen Jahresempfangs im Kreis Mettmann. Dieser soll künftig eine Plattform für den persönlichen Austausch über die wirtschaftliche Entwicklung des Kreises Mettmann und die zentralen Herausforderungen der Region bieten. Neben Landrätin Dr. Bettina Warnecke und Bürgermeisterinnen und Bürgermeister aus den zehn kreisangehörigen Städten sind führende Vertreter der Unternehmen im Kreis Mettmann sowie zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Verwaltung zu Gast.
IHK-Präsident Andreas Schmitz rückt beim gemeinsamen Talk auf der Bühne mit Dr. Bettina Warnecke die wirtschaftliche Relevanz des Kreises Mettmann in den Fokus und richtet einen Appell an die Gäste: „Wir brauchen eine deutlich wirtschaftsfreundlichere Politik auf allen Ebenen. Das heißt: schnellere und verlässlichere Genehmigungsverfahren, eine leistungsfähige Infrastruktur, gute Verkehrsanbindungen und ausreichend Gewerbefläche. Aber auch eine Verwaltung, die Wirtschaft als Partner versteht und nicht als zusätzlichen Adressaten von immer neuen Vorgaben.“
Im Mittelpunkt des Empfangs stehen der kreisweite Dialog und die Frage, wie sich die Region gemeinsam zukunftsfähig aufstellen kann. Themen wie kommunale Finanzen, Infrastruktur und Resilienz des Wirtschaftsraums betreffen längst nicht nur einzelne Städte, sondern den Kreis Mettmann als Ganzes.
„Wirtschaftliche Sicherheit ist inzwischen Teil der Standortpolitik. Die Unternehmen erleben Cyberangriffe, Spionageversuche, geopolitische Spannungen und fragile Lieferketten. Gleichzeitig wächst die Bedeutung einer verlässlichen Energie-, Verkehrs- und digitalen Infrastruktur. Ein Produktionsbetrieb kann nicht arbeiten, wenn Strom, Datenverbindung oder Logistik ausfallen“, sagt Andreas Schmitz.
Gerade der Kreis Mettmann ist dafür besonders sensibel. Hier sitzen viele mittelständische Industrieunternehmen, hoch spezialisierte Zulieferer und sogenannte Hidden Champions. „Im gesamten Kreisgebiet verfügen wir über eine industrielle Struktur, deren Know-how international gefragt ist. Genau solches Wissen ist wertvoll – und damit auch schützenswert“, so Schmitz abschließend. Die Relevanz der inneren Sicherheit wurde nachdrücklich auch durch den nordrhein-westfälischen Innenminister Herbert Reul in den Mittelpunkt gerückt, der in seiner Rede die Bedeutung des staatlichen Sicherheitsversprechens in der heutigen Zeit betont hat.
Herbert Reul, Minister des Innern des Landes Nordrhein-Westfalen: „Wir leben in einer Zeit, in der sich ungeheuer viel verändert –und das viel schneller als früher. Das betrifft die Sicherheit im Allgemeinen und auch und vor allem die Sicherheit im Netz. Die Gefahr von Cyberangriffen war wohl nie höher als jetzt; auch aufgrund Künstlicher Intelligenz. Und doch wird diese Gefahr noch immer nicht ernst genug genommen. Polizei und Verfassungsschutz in Nordrhein-Westfalen gehen die neuen Herausforderungen an: mit Cyber Cops, einem neuen Verfassungsschutz-Gesetz, Kriminalinspektionen Cybercrime und KI.“
Der neue Empfang ist als jährlich wiederkehrendes Format für den Kreis Mettmann konzipiert. Neben dem politischen Dialog soll dabei die Vernetzung der Akteurinnen und Akteure gestärkt werden, die Verantwortung für die Entwicklung der Region tragen.