Pressemeldung Nr. 17 vom 08.04.2026

Düsseldorf als Weltbühne am Rhein – gemeinsam für Olympia

Standortvorteile, Investitionen und internationale Sichtbarkeit: IHK Düsseldorf sieht große Chancen für die Region.
Wenn internationale Finals in der Merkur Spiel-Arena stattfinden, Triathlon im MedienHafen ausgetragen wird und paralympischer Blindenfußball auf den Rheinwiesen zu sehen ist, dann rückt Düsseldorf in den Fokus der Weltöffentlichkeit. Genau diese Perspektive bietet die gemeinsame Bewerbung der Rhein-Ruhr-Region um die Olympischen und Paralympischen Spiele 2036, 2040 oder 2044.
Düsseldorf übernimmt dabei eine zentrale Rolle im Konzept: Neben der Merkur Spiel-Arena und dem MedienHafen werden auch die Messe Düsseldorf sowie das Castello Düsseldorf zu Austragungsorten internationaler Wettbewerbe. Gleichzeitig schreibt Monheim am Rhein mit: Als Austragungsort der Skateboard-Wettbewerbe wird die Stadt zu einem Magneten für eine junge, internationale Sportszene. Am Sportzentrum Am Kielsgraben soll eine Skateanlage nach olympischen Standards entstehen – eine Investition in die Zukunft, die der Stadt dauerhaft erhalten bleibt und Monheim als innovativen, zukunftsorientierten Wirtschaftsstandort positioniert.
Die IHK Düsseldorf unterstützt diese Bewerbung ausdrücklich: „Die Olympischen und Paralympischen Spiele sind eine echte Chance für Düsseldorf und die Region. Sie können unserer Wirtschaft neue Impulse geben, unseren Standort international sichtbarer machen und zahlreiche Branchen stärken — vom Handel über die Gastronomie bis zur Hotellerie“, betont Gregor Berghausen, Hauptgeschäftsführer der IHK Düsseldorf.
Für Unternehmen ergeben sich vielfältige Chancen – von Investitionen in Infrastruktur und Sicherheit über zusätzliche Nachfrage bis hin zu einem nachhaltigen Imagegewinn.
„Wer gesehen hat, wie inspirierend die Olympischen Spiele in Paris waren, der weiß: Von einem sportlichen Großevent profitiert nicht nur die heimische Wirtschaft, sondern die Stadt als Ganzes", so Berghausen weiter.
Auch die überwiegende Mehrheit der Unternehmen in der Region Mittlerer Niederrhein/Düsseldorf unterstützt die Bewerbung und erwartet im Falle eines Zuschlags deutliche Vorteile für den Wirtschaftsstandort. Das zeigt eine gemeinsame Befragung der IHK Mittlerer Niederrhein und der IHK Düsseldorf unter 700 Unternehmen: Jedes fünfte Unternehmen rechnet mit sehr positiven, rund 61 Prozent mit eher positiven Effekten. Lediglich 15 Prozent erwarten eher negative und nur fünf Prozent sehr negative Auswirkungen. Besonders deutlich ist das Stimmungsbild im Einzelhandel – hier gehen knapp 83 Prozent der Betriebe von positiven Effekten aus.
Zusätzlich bringt die Landeshauptstadt Düsseldorf beste Voraussetzungen mit – nicht zuletzt durch ihre umfangreiche Erfahrung in der Ausrichtung internationaler Großveranstaltungen. Das Konzept setzt auf die Nutzung bestehender Sportstätten und vorhandener Infrastruktur, ergänzt durch gezielte Investitionen in Mobilität, Digitalisierung und Stadtentwicklung. So wird eine nachhaltige Umsetzung gewährleistet, die langfristige Mehrwerte für die Bevölkerung schafft.
Mit Blick auf den anstehenden Bürgerentscheid unterstreicht die IHK die wirtschaftlichen Chancen der Bewerbung: Am 19. April 2026 entscheiden die Bürgerinnen und Bürger darüber, ob Düsseldorf Teil der Bewerbung wird. Insgesamt sind 17 nordrhein-westfälische Kommunen beteiligt.