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Geschäftsreisen nach China

Wer einen längeren Aufenthalt in China oder eine Geschäftsreise plant, sollte neben Visa- und Einreisefragen auch praktische Aspekte wie digitale Zahlungssysteme, Datensicherheit und Meldepflichten berücksichtigen. Wichtige Informationen und nützliche Links stehen nachfolgend bereit.

Digitale Orientierung und Alltag

Viele Geschäftsreisende stellen fest, dass in China zahlreiche alltägliche Abläufe digital gesteuert sind – vom Bezahlen über Navigation bis zur Kommunikation.
Für einen umfassenden Überblick empfiehlt sich der Leitfaden „Greater China to Go – Ihr Zugang zum digitalen Business-Universum in Greater China“. Er erklärt Schritt für Schritt, wie Sie die wichtigsten Anwendungen wie Alipay, WeChat, AMap Global, Trip.com und Baidu Translate einrichten und nutzen – inklusive Tipps zur Einreise, eSIM, ÖPNV und vielem mehr.
Den vollständigen Guide finden Sie auf der Webseite des China Competence Center der IHK Frankfurt.

Bezahldienste in China

Internationale Besucher können mittlerweile eine Vielzahl digitaler Zahlungssysteme nutzen. Eine offizielle Übersicht der People’s Bank of China erläutert die wichtigsten Optionen – darunter UnionPay, WeChat Pay, Alipay und internationale Bankkarten:
Es empfiehlt sich, die eigene Bank vor Reiseantritt über die Reisedaten zu informieren, um Kartensperrungen zu vermeiden.

Einreise, Aufenthalt und Arbeitsgenehmigung

In Zusammenarbeit mit den zuständigen Stellen hat das chinesische Handelsministerium den Leitfaden
aktualisiert (Englisch, PDF). Die Publikation bietet einen umfassenden Überblick zu Einreise, Aufenthaltsrecht, Arbeitsgenehmigung, Bezahlmöglichkeiten, Kommunikation und Transport.

Meldepflicht für Ausländer/-innen

Ausländische Staatsangehörige sind verpflichtet, sich nach der Einreise innerhalb von 24 Stunden bei der örtlich zuständigen Entry-Exit Administration des Public Security Bureau anzumelden.
Bei Unterbringung in einem Hotel erfolgt die Registrierung automatisch.
Wer privat wohnt, muss die Anmeldung selbst vornehmen.
Eine Liste mit den Anschriften dieser Büros steht auf der Webseite des Auswärtigen Amtes bereit:

Datensicherheit auf Geschäftsreisen

Das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) empfiehlt, bei Reisen nach China besondere Vorsicht im Umgang mit geschäftlichen und digitalen Informationen walten zu lassen.
Geräte sollten auf das Nötigste beschränkt und sensible Daten nur bei Bedarf mitgeführt werden.
Das Informationsblatt Sicherheit auf Geschäftsreisen: China des BfV fasst die wichtigsten Empfehlungen zusammen.

Nutzung von VPN-Diensten

Die Nutzung von VPN-Diensten zur Umgehung staatlicher Netzrestriktionen ist nach dem chinesischen Cybersicherheitsgesetz nicht zulässig. Zwar sind bislang keine Fälle einer strafrechtlichen Verfolgung von Ausländern bekannt; dennoch wird empfohlen, ausschließlich zugelassene Kommunikations- und Datendienste zu verwenden.
Aktuelle Hinweise stehen auf der Webseite des Auswärtigen Amtes bereit:

Business-Etikette

Kulturelles Feingefühl erleichtert geschäftliche Kontakte in China.
Im Blogbeitrag
gibt die AHK Greater China kompakte Hinweise zu Umgangsformen im Geschäftsalltag.

Weiterführende Weblinks

Stand: 3. November 2025