IHK-Dresden: Carolabrücke braucht vier Fahrspuren

Mit Blick auf die am 3. September stattfindende Sitzung des Dresdner Stadtrates hat sich der Präsident der Industrie- und Handelskammer (IHK) Dresden, Dr. Andreas Sperl, noch einmal zum Ersatzneubau der Dresdner Carolabrücke geäußert.
Bereits im vergangenen Jahr hat sich der Stadtrat auf Empfehlung des Bauausschusses für die Beibehaltung der Vierspurigkeit ausgesprochen. Aus meiner Sicht gibt es keinen Grund, nicht an diesem Beschluss festzuhalten. Im Gegenteil, ein Rückbau der verkehrlichen Leistungsfähigkeit wäre aus Sicht der Wirtschaft ein falsches Signal für einen wachsenden Wirtschafts- und Technologiestandort.
Die Sicherung einer funktionierenden, belastbaren und zukunftssicheren Verkehrsinfrastruktur ist und bleibt das Gebot der Stunde. Es gilt, betriebliche Abläufe, Versorgungsketten, die Einhaltung von Kundenterminen, schnelle Notdiensteinsätze und vertretbare Arbeitswege zu gewährleisten.
Vier Fahrstreifen für den motorisierten Individualverkehr und den Güterverkehr sind dafür, auch mit Blick auf die neue Verkehrsprognose für 2040, das Maß der Dinge. Dresden braucht jetzt Verlässlichkeit, Tempo und eine Infrastruktur mit ausreichender Kapazität für die kommenden Jahrzehnte.