GWG-Grenze anheben

Kleine Investitionen dürfen kein Bürokratiefall sein.

Ob Laptop, Werkzeug oder Büroausstattung: Viele alltägliche Investitionen müssen steuerlich aufwendig über mehrere Jahre abgeschrieben werden.
Das verursacht unnötigen Aufwand — besonders für kleine und mittlere Unternehmen.

Unsere Forderung

GWG-Grenze auf mindestens 1.500 Euro anheben — und automatisch an die Inflation anpassen.

Warum ist das wichtig?

Die aktuelle Grenze von 800 Euro stammt aus einer Zeit deutlich niedrigerer Preise.
Heute fallen selbst einfache Arbeitsmittel häufig über diese Grenze.
Die Folge:
  • zusätzlicher Buchhaltungsaufwand
  • komplizierte Abschreibungen
  • mehr Bürokratie bei kleinen Investitionen

Was wurde bisher getan?

Der Bundesrat hatte im Gesetzgebungsverfahren zum „Standortfördergesetzes“ (StoFöG) empfohlen
  • die GWG-Grenze auf 1.200 Euro anzuheben
  • die komplizierte Sammelpostenregelung zu vereinfachen
    dies fand jedoch keinen Eingang in das final verabschiedete Gesetz. Eine verbindliche Umsetzung gibt es bisher nicht.

Unser Fazit

Preise steigen — die Regeln bleiben stehen.
Unternehmen brauchen realistische und einfache Regelungen für alltägliche Investitionen.
Deshalb bleibt unsere Forderung: Mindestens 1.500 Euro GWG-Grenze plus automatische Anpassung.