Fachkräftesicherung und -gewinnung/Zuwanderung
Der zunehmende Fachkräftemangel trifft insbesondere kleine und mittlere Unternehmen. Um im wachsenden Wettbewerb um qualifizierte Arbeitskräfte bestehen zu können, gilt es, sowohl das inländische wie auch das ausländische Fachkräftepotential zu nutzen.
Dazu müssen administrative Verfahren deutlich vereinfacht und bürokratische Hürden konsequent abgebaut werden. Staatliche Regulierung – bspw. mit Blick auf das Arbeitszeitgesetz, das Teilzeitgesetz oder das Fachkräfteeinwanderungsgesetz – ist zum Teil derart starr und unflexibel, dass sie wirtschaftliche Entwicklung hindert.
Dazu müssen administrative Verfahren deutlich vereinfacht und bürokratische Hürden konsequent abgebaut werden. Staatliche Regulierung – bspw. mit Blick auf das Arbeitszeitgesetz, das Teilzeitgesetz oder das Fachkräfteeinwanderungsgesetz – ist zum Teil derart starr und unflexibel, dass sie wirtschaftliche Entwicklung hindert.
Grundsätzlich gilt: Anwerbung, Integration und Bindung von Fachkräften sind primäre Aufgaben der Unternehmen. Diese benötigen dabei aber eine verlässliche politische Flankierung – etwa durch ein modernes, internationales Standortmarketing, transparente Verfahren und einen echten Abbau regulatorischer Hemmnisse. Marktwirtschaftliche Instrumente wie attraktive Lohngestaltung oder betriebliche Flexibilität müssen Vorrang vor immer neuen gesetzlichen und administrativen Vorgaben haben, wenn die Region im internationalen Wettbewerb um Talente erfolgreich bestehen will.
Zu berücksichtigen ist:
- Unternehmen brauchen die Freiheit, selbst darüber zu entscheiden, welche ausländischen Fachkräfte sie beschäftigen wollen (unabhängig von starren Gehalts- und Anerkennungsregelungen)
- Unternehmen benötigen eine wirtschaftsnahe und praxistaugliche Umsetzung der Reglungen zur Fachkräftegewinnung und -sicherung, welche von der Verwaltung dann auch vollumfänglich und im Sinne der Arbeitgeber auslegt werden
- Kommunen müssen bei der Schaffung von bezahlbarem Wohnraum, funktionierendem ÖPNV und weiteren Infrastrukturen aktiv unterstützt werden. Eine verbesserte Willkommenskultur und koordinierte Zusammenarbeit in Sachen Integration aller beteiligten Akteure sind essenziell für erfolgreiche Integration vor Ort.
- Die Ausländerbehörden müssen auf Fachkräftezuwanderung ausgerichtet und personell gestärkt werden, um Verfahren zu beschleunigen. Arbeitgeber vor Ort müssen dabei als Partner verstanden werden.
- Unternehmen und potenzielle Zuwanderer benötigen niedrigschwellige, mehrsprachige und digitalgestützte Beratung sowie Möglichkeiten zur digitalen Antragstellung – sowohl im Inland als auch im Ausland.
- Auch vorhandene Potenziale bei Personen mit Fluchthintergrund sollten durch gezielte Qualifizierungs- und Vermittlungsmaßnahmen sowie gezielte Anreizsysteme zur Arbeitsaufnahme besser für den Arbeitsmarkt erschlossen werden, dafür ist eine auskömmliche Finanzierung von Sprachkursen essentiell.