Internationale Gartenausstellung

Tourismusbranche im Aufbruch für die IGA 2027

Rund 60 Gäste waren zur Netzwerkveranstaltung „Tourismusbranche im Aufbruch für die IGA 2027“ auf Einladung der Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Dortmund in die TYDE Studios gekommen. Vertreterinnen und Vertreter aus der Tourismusbranche, der Gastronomie, dem Veranstaltungs- und Hotelgewerbe sowie Verantwortliche aus den Kommunen informierten sich über Chancen, Planungsstände und Kooperationsmöglichkeiten im Kontext der Internationale Gartenausstellung 2027.
Zum Auftakt begrüßte am 20. Februar IHK-Geschäftsführerin Simone Bergmann die Anwesenden und ordnete die Bedeutung der Veranstaltung ein: „Dass so viele auch schon bei unserer Auftaktveranstaltung im Oktober waren und heute wieder so zahlreich erschienen sind, zeigt, wie wichtig es für Sie als Unternehmer und Unternehmerinnen ist, sich frühzeitig mit der IGA 2027 zu beschäftigen.“ Die große Resonanz unterstreiche das starke Interesse der regionalen Wirtschaft, die Potenziale der IGA aktiv mitzugestalten. Konkrete Projekte im Rahmen der IGA 2027 werden in den Städten Dortmund, Lünen und Hamm umgesetzt. Für alle drei Städte werden nachhaltige Impulse für die Stadtentwicklung, Infrastruktur und touristische Angebote gesetzt.
Die aktuelle Veranstaltung knüpfte an ein branchenübergreifenden Informationstreffen aus dem Oktober 2025 an und vertiefte nun gezielt tourismusrelevante Fragestellungen in den Städten Dortmund, Hamm und dem Kreis Unna an. Oliver Herrmann von der IGA gGmbH präsentierte für das Ruhrgebiet vielfältige Potenziale aus der Großveranstaltung: fünf Schaugärten, die die Transformation der Region auf unterschiedliche Weise erzählen, mehr als 20 regionale Projekte mit teilweise exklusiven Führungen sowie ergänzende Angebote aus den Bereichen Industriekultur, grüne Kultur, Kunst und Kultur und Aktivtourismus.
Hierbei lohne sich laut Prof. Dr. Schabbing von der International School of Management für die Unternehmer ein strategischer Blick auf die Zusammenarbeit mit weiteren Partnern. Er machte deutlich, dass Kooperationen ein zentraler Erfolgsfaktor für die wirtschaftliche Nutzung der IGA 2027 sind. Unternehmen könnten durch Kooperationen ihre Marktposition stärken und neue Zielgruppen erschließen. Synergien entstünden insbesondere durch die Bündelung von Know-how, Netzwerken und Marketingkanälen, die insgesamt umsatzsteigernd wirken können. Hierfür seien strukturiert aufgebaute Kooperationsvereinbarungen wichtig, die eine erfolgreiche Zusammenarbeit ermöglichen.
Celine Rodrigues von der IHK zu Dortmund erläuterte die rechtlichen und organisatorischen Regelungsgrundlagen erfolgreicher Zusammenarbeit, wie beispielsweise Vergütung, Haftung, Laufzeit sowie Kündigungs- und Beendigungsmodalitäten, die klar definiert sein sollten.
Die Veranstaltung zeigte eindrucksvoll: Die IGA 2027 bietet dem IHK-Bezirk Dortmund erhebliche wirtschaftliche Chancen. Voraussetzung dafür ist eine enge Vernetzung der regionalen AkteurInnen und die Bereitschaft, Kooperationen strategisch und verbindlich zu gestalten.
27. Februar 2026