Ehrung im Kurhaus Bad Hamm

IHK zeichnet Top-Azubis aus

101 junge Leute im Bezirk der IHK zu Dortmund haben bei den Sommerprüfungen 2026 ihre Ausbildung mit der Bestnote abgeschlossen.
Herausragende Leistungen junger Auszubildender hervorheben und dabei zugleich das Engagement der Ausbildungsbetriebe würdigen: Das stand auch am 14. September im Fokus, als im Kurhaus Bad Hamm die Sehr-Guten-Ehrung für die Sommerprüfungen 2026 der Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Dortmund stattfand.
IHK-Vizepräsident Torsten Cremer und Wulf-Christian Ehrich, stellvertretender IHK-Hauptgeschäftsführer, gratulierten 101 jungen Leuten aus dem gesamten IHK-Bezirk zu ihrem Erfolg. Unter den zahlreichen Gästen befanden sich auch Rainer Schmeltzer, Vizepräsident des nordrhein-westfälischen Landtags, sowie die Landtagsabgeordneten Nadja Lüders (MdL) und Susanne Schneider (MdL). „Hinter jeder dieser Ausbildungen stehen Fachwissen, Ausdauer und persönlicher Einsatz“, betonte Cremer. „Zu dieser großartigen Leistung gratuliere ich Ihnen im Namen der Industrie- und Handelskammer zu Dortmund und auch persönlich sehr herzlich.“
Insgesamt haben diesmal 3.441 Kandidatinnen und Kandidaten ihre Abschlussprüfung abgelegt, von denen 85,9 Prozent die Prüfung bestanden haben. Doch lediglich 2,9 Prozent davon erzielten die Bestnote „Sehr gut“. Ausgebildet wurden sie in 34 verschiedenen Berufen. Die 101 „Sehr-guten-Azubis“ erhielten eine Urkunde, und die jeweils besten in ihrem Ausbildungsberuf darüber hinaus eine Trophäe.
Cremer dankte den Ausbildungsbetrieben für ihren unschätzbaren Einsatz: „Viele Unternehmen führen ihre Auszubildenden seit Jahren regelmäßig zu Spitzenergebnissen – andere Betriebe feiern heute ihre erste Auszeichnung. Beides verdient große Anerkennung.“ Ebenso dankte der IHK-Vizepräsident den Berufskollegs in der Region und würdigte sie als „starke Partner der dualen Ausbildung“.
Lob und Anerkennung, so der IHK-Vizepräsident weiter, kämen im Berufsleben häufig zu kurz, seien aber wichtig. Denn „ehrliche Wertschätzung motiviert und gibt Orientierung“. Sein Wunsch sei nun, dass die jungen Leute sich die Freude an ihrem Erfolg bewahren, die Anerkennung annehmen – und später an andere weitergeben.
Zugleich verwies Cremer auf künftige Chancen, beispielsweise die Aufnahme in die Begabtenförderung der Beruflichen Bildung. Denn mit ihrer sehr guten Prüfungsleistung hätten die jungen Leute bereits eine wichtige Voraussetzung dafür erfüllt. „Mein persönlicher Rat: Nutzen Sie diese Chance und bewerben Sie sich. Die IHK begleitet Sie dabei auch künftig als Partner Ihrer beruflichen Entwicklung.“
Auch Wulf-Christian Ehrich betonte die Bedeutung und den hohen Stellenwert, den die duale Ausbildung nach wie vor genießt: „Die duale Ausbildung ist und bleibt die große Stärke unserer Wirtschaft. Sie eröffnet jungen Menschen hervorragende berufliche Perspektiven und sichert dringend gebrauchte Fachkräfte für die Zukunft. Es ist mein Wunsch, dass der hohe Stellenwert einer abgeschlossenen Ausbildung künftig noch stärker in den Vordergrund rückt – und wir als IHK setzen uns weiterhin mit aller Kraft dafür ein.“