Wissenschaft & Wirtschaft

Ruhr-IHKs unterstützen Exzellenz-Antrag

Ruhr-IHKs würden Aufnahme von TU Dortmund und Ruhr-Universität Bochum in den Kreis der Exzellenzstandorte Deutschlands begrüßen
Am 2. Oktober fällt die Entscheidung, ob die Technische Universität (TU) Dortmund gemeinsam mit der Ruhr-Universität Bochum (RUB) mit ihrem Verbundantrag „Ruhr Innovation Lab“ künftig zu den Exzellenzstandorten Deutschlands zählen wird.
„Bereits die gemeinsame Bewerbung zeigt die Stärke der wissenschaftlichen Zusammenarbeit im Ruhrgebiet und den Anspruch, Forschung, Innovation und Transfer noch enger miteinander zu verzahnen“, betont Stefan Schreiber, Hauptgeschäftsführer der zurzeit im Ruhrgebiet federführenden Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Dortmund.

„Wir würden daher eine positive Entscheidung ausdrücklich begrüßen. Eine Anerkennung als Exzellenzstandort wäre nicht nur ein bedeutender Erfolg für die beiden Hochschulen, sondern auch ein starkes Signal für den Wirtschafts- und Innovationsstandorte Dortmund, Bochum und das gesamte Ruhrgebiet. Sie würde die internationale Sichtbarkeit der Region erhöhen, zusätzliche Talente anziehen und die Attraktivität des Standorts für Unternehmen, Fachkräfte und Investoren weiter stärken.“
„Für die regionale Wirtschaft ist insbesondere die enge Zusammenarbeit zwischen der TU Dortmund und der Ruhr-Universität Bochum von großer Bedeutung. Die Unternehmen profitieren von wissenschaftlicher Spitzenforschung, qualifizierten Absolventinnen und Absolventen sowie vom Transfer neuer Technologien in die Praxis“, ergänzt Fatma Yüceoglu, kommissarische Hauptgeschäftsführerin der IHK Mittleres Ruhrgebiet. „Gerade in Zeiten tiefgreifender Transformationen braucht die Region starke Hochschulen, die Innovationen hervorbringen und den Brückenschlag zwischen Wissenschaft und Wirtschaft aktiv gestalten.“
„Mit den erfolgreichen Exzellenzclustern und dem gemeinsamen Verbundantrag haben die TU Dortmund und die Ruhr-Universität Bochum eindrucksvoll gezeigt, welches Potenzial im Wissenschaftsraum Ruhr steckt. Eine erfolgreiche Entscheidung am 2. Oktober wäre daher ein weiterer wichtiger Meilenstein für die Zukunftsfähigkeit unserer Region“, bekräftigen die beiden IHK-Hauptgeschäftsführenden.
30. September 2026