Ausbildung

Abschlussprüfung Eisenbahner im Betriebsdienst

Eisenbahner/-innen im Betriebsdienst Lokführer/in und Transport arbeiten in Unternehmen des schienengebundenen Güter- und Personenverkehrs. Sie steuern Triebfahrzeuge im Nah-, Fern- und Güterverkehr und transportieren dabei Personen oder Güter.

Abschlussprüfung Teil 2 Eisenbahner im Betriebsdienst Lokführer und Transport

Der Prüfungsbereich “Zug- und Rangierfahrten durchführen” besteht aus zwei Teilen.
Im Bereich Zugfahrten durchführen wird eine praktische Aufgabe von ca. 75 Minuten durchgeführt.
Im Bereich Rangierfahrten durchführen muss ein Betrieblicher Auftrag durchgeführt werden. Die Prüfungszeit für den Auftrag beträgt 120 Minuten und endet mit dem Fachgespräch, welches 25 Minuten dauert. Hierfür nutzen Sie bitte die unten stehenden Informationen, sowie den Zeitplan im Downloadbereich.

Informationen zum Prüfungsbereich Betrieblicher Auftrag:

Im Antrag wird eine reale, berufstypische und noch durchzuführende Rangierfahrt beschrieben. Aus der Aufgabenbeschreibung geht z. B. hervor, aus welchem Anlass die Rangierfahrt durchgeführt wird (z. B. Bereitstellung zum Bahnsteig), wann die Fahrt erfolgen soll (Durchführungszeitraum muss benannt werden) und wer weiterhin am Auftrag beteiligt ist (z. B. Rangierbegleiter).
Der Antrag kann wie eine Checkliste zu den Anforderungen laut Verordnung gesehen werden, die im Betrieblichen Auftrag nachzuweisen sind und daher bei der Auswahl eines Auftrags bedacht werden müssen:
  • Arbeitsauftrag für Rangierfahrt umsetzen und Fahrt planen
  • Fahrbereitschaft feststellen
  • Rangierfahrt durchführen
  • Energiesparende Fahrweise anstreben und Störungen und Abweichungen erkennen
  • Maßnahmen bei Abweichungen und Störungen ergreifen
  • Maßnahmen zur Sicherheit und zum Gesundheitsschutz sowie Nachhaltigkeit und Umweltschutz
Nach Durchführung des Betrieblichen Auftrags wird eine Dokumentation erstellt. Darin wird insbesondere die Planung, Durchführung und Kontrolle des Auftrags beschrieben.
Hier werden praxisbezogene Unterlagen wie z.B. Bedienungsanleitungen, Rangierarbeitspläne, Zugbildungsunterlagen beigefügt.


Formale Vorgaben

Die Projektdokumentation sollte inhaltlich wie folgt aufgebaut sein:
  • Aufgabenstellung/Zielsetzung
  • Information und Planung
  • Vorgehensweise
  • Bewertung des Prozesses und des Ergebnisses

Die Dokumentation sollte sich an folgenden Vorgaben orientieren:
  • Deckblatt mit Namen des Prüflings und Arbeitsauftrag
  • 3 Seiten Umfang (ohne Deckblatt)
  • Max. 5 Seiten Anlagen
  • Verwendung der Ich-Form
Musterformulare, die für den Betrieblichen Auftrag zu nutzen sind, finden Sie im Downloadbereich auf dieser Seite.