IHK-Arbeitsmarktradar Bayern
Bayern: Berufe, Regionen und Branchen im Blick
Bereits heute fehlen in Bayern rund 140.000 Arbeitskräfte. In Bayern fehlen bereits heute rund 140.000 Arbeitskräfte. Der aktuelle IHK-Arbeitsmarktradar, der vom IW Köln im Auftrag des Bayerischen Industrie- und Handelskammertags (BIHK) erstellt wurde, der die Entwicklung bis 2029 abbildet, zeigt, dass die Arbeitskräftelücke auch in den kommenden Jahren ein prägendes Thema bleibt. Durch fehlende Arbeitskräfte gehen Wertschöpfungspotenziale in Milliardenhöhe verloren. Während die Zahl klassischer Fachkräfte sinkt, steigt der Bedarf an hochqualifizierten Experten mit Master oder vergleichbarer Qualifikation, gefolgt von Spezialisten mit Fortbildungs- oder Bachelorabschluss.
Oberfranken: Berufe, Regionen und Branchen im Blick
Auch in Oberfranken verschärft sich die Lage am Arbeitsmarkt spürbar. In den Bezirken der IHK zu Coburg und der IHK für Oberfranken Bayreuth dürfte die Arbeitskräftelücke bis 2029 auf über 30.000 steigen. Besonders stark betroffen sind Berufe im Verkauf sowie in technischen und logistischen Bereichen. Bereits heute zeigt sich: Ohne diese Lücke könnte die regionale Wertschöpfung um 3,2 Milliarden Euro beziehungsweise 7,2 Prozent höher liegen.
Weitere Informationen sowie ein Online-Tool, das Prognosen aller Berufe und Qualifikationsniveaus ermöglicht, finden Sie unter arbeitsmarktradar.bihk.de
