Nr. 5893828

Wasserstoff

© SÜC Energie und H2O GmbH

Im Coburger Stadtteil Neuses planen die SÜC gemeinsam mit dem Bayernwerk einen Energiepark einschließlich eines Elektrolyseurs für die Wasserstoffproduktion. Im Dezember 2021 beschloss der Stadtrat einstimmig, dass sich Coburg am Modellprojekt „Wasserstoff als Zukunftstechnologie“ des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit beteiligt. Dadurch nahm die Einführung der Wasserstofftechnologie in der Vestestadt Fahrt auf.

20230621_Institut+H2Symbol © HySON Institut

Das HySON-Institut ist ein industrienahes Netzwerk und Forschungseinrichtung bestehend aus der HySON gGmbH und dem HySON Förderverein (e.V.). Das HySON-Institut will die Entwicklung von Wasserstofftechnologien, Wasserstoffsystemen und den entsprechenden Infrastruktureinrichtungen voranbringen und aktiv den Technologietransfer mit Modellen für den praktischen Einsatz anbieten. Weiterhin soll eine verstärkte Öffentlichkeitsarbeit für Wasserstoff gegenwärtige Hemmschwellen abbauen und eine größere Offenheit gegenüber dem Energieträger Wasserstoff fördern, sowohl in der Wirtschaft als auch in der Bevölkerung.

hyplus © Transferstelle Wasserstoff-Metropolregion Nürnberg hy+

Die Wasserstoff-Metropolregion Nürnberg hy+ ist Heimat für eine Vielzahl an Unternehmen sowie Hochschulen und Forschungsinstitutionen, die Technologien, Services und anwendungsorientiertes Wissen für den Wasserstoffsektor bereitstellen. Zudem setzen sich Kommunen, Stadtwerke, Anwender-Unternehmen und weitere Akteure dafür ein, dass Pilotprojekte und Modellregionen in der Metropolregion Nürnberg entstehen, um neue Klimaschutz-Konzepte in der Praxis zu erproben.

Deutschland und Europa wollen bis Mitte des Jahrhunderts treibhausgasneutral sein. Auf diesem Weg werden sich die Energieversorgung insbesondere in den Bereichen Industrie, Verkehr und Gebäude sowie viele Produktionsprozesse – auch die Wirtschaftsstruktur insgesamt – grundlegend wandeln.

Stellungnahme der IHK zu Coburg zum aktuellen Planungsstand Wasserstoff-Kernnetz

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz gibt Bundesländern und Verbänden Gelegenheit zur Stellungnahme zum aktuellen Planungsstand zum Aufbau eines Wasserstoff-Kernnetzes. Nach derzeitigem Stand ist der hochindustrialisierte Wirtschaftraum Coburg sowie der nordbayerische Raum zwischen Nürnberg bis zur Landesgrenze nach Thüringen und darüber hinaus bis nach Erfurt vom Energieträger der Zukunft abgeschnitten. Die IHK zu Coburg hat sich mit nachfolgendem Schreiben an Bundesminister Dr. Habeck gewandt, um Argumente für die Aufnahme weiterer Leitungsinfrastrukturen in die bisherigen Planungen einzubringen.

Rico Seyd
Stv. Leiter des Bereichs Standortpolitik | Umwelt & Innovation, Verkehr
Michelle Scharf
Mitarbeiterin im Bereich Standortpolitik | Umwelt & Innovation, Verkehr