Falsche Rechnungen im Umlauf - IPON ACER Europe

Seit Mitte 2025 erhält der Schutzverband Anfragen zur Seriösität von Rechnungen aus den Niederlanden mit der Bezeichnung IPON ACER. Durch eine deutliche Erhöhung des Zahlbetrags auf fast 2.000 Euro erlangen die Rechnungen inzwischen eine neue kriminelle Dimension.
Ob es sich um das identische Unternehmen handelt - der Firmenzusatz Europe fehlt inzwischen - bleibt ebenso unklar wie seinerzeit die Zielrichtung bzw. der Zahlungsgrund.
Bislang wird als Herkunftsland ausschließlich die Niederlande angegeben.
Der Firmensitz wechselt inzwischen: Neben Amsterdam taucht Utrecht auf sowie Heerenveen.
Die Bankverbindungen der Empfängerbank sind inzwischen weiter verteilt als ursprünglich:
Neben niederländischen Konten der Revolutbank und der Rabobank wird nunmehr auch ein spanisches Konto der Openbank ebenso wie ein französisches Konto der Qontobank eingesetzt.
Der größte Unterschied zu den ursprünglichen Aussendungen besteht in der Höhe der Rechnungsbeträge:
Bewegten sich diese im Vorjahr noch zwischen rund 820, 880 und 980 Euro, haben sich die Beträge inzwischen mehr als verdoppelt und zwar auf 1.940 Euro!
Der Schutzverband rät Betroffenen bei irrtümlicher Zahlung und erfolgloser Rückbuchung ausdrücklich an, die Rückforderung auch bei der Empfängerbank geltend zu machen!
Quelle: Deutscher Schutzverband gegen Wirtschaftskriminalität e. V.