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Nr. 7200736

Konsultation zur EU-Vergabereform

Die Europäische Kommission hat am 09. September 2026 mit dem Entwurf einer EU-Vergabeverordnung vorgeschlagen, die Vergabe öffentlicher Aufträge in der EU zu modernisieren und zu vereinfachen.

Ausgangslage

Ziele des neuen Rechtsrahmens

  • Das Beschaffungswesen in der Europäischen Union (EU) soll flexibler und wirksamer werden.
  • Förderung von Investitionen in öffentliche Dienstleistungen und Infrastruktur.
  • Vollendung des Binnenmarkts für das öffentliche Auftragswesen.

Einschätzung der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK)

  • Die Vergabereform insgesamt ist zu unterstützen, muss jedoch konsequent ausgerichtet werden auf
    • Vereinfachung,
    • Praxistauglichkeit und
    • Wettbewerbsförderung.
      Insbesondere die Fragmentierung durch sektorale Regelungen sowie Doppler sollten der Vergangenheit angehören.
  • Um grenzüberschreitende Vergaben zu erleichtern, wäre eine gemeinsame Vergabeplattform zu begrüßen.
  • Gleichzeitig darf die Reform kein Instrument der Marktgestaltung werden.

Ihre Einschätzung

Wir bitten um Hinweise, Anregungen und Kommentare bis Freitag, 13. November 2026, 12:00 Uhr.
Diese Konsultation richtet sich, entsprechend dem Auftrag der Industrie- und Handelskammern, an Unternehmen mit Sitz in der Region Bodensee-Oberschwaben (Bodenseekreis, Landkreis Ravensburg und Landkreis Sigmaringen). Unternehmen anderer Regionen bitten wir, sich an ihre zuständige IHK vor Ort zu wenden.

Zuordnung