Deutschlandstudie Innenstadt 2024: Wie sich Innenstädte jetzt erfolgreich neu positionieren
Die Deutschlandstudie Innenstadt 2024 des cima.monitor, begleitet durch die Deutsche Industrie- und Handelskammer, zeigt deutlich: Innenstädte in Deutschland – auch in der Region Bodensee-Oberschwaben – stehen vor einem strukturellen Wandel, bieten jedoch zugleich erhebliche Entwicklungspotenziale für Handel, Dienstleistungen und kommunale Akteure.
Innenstädte bleiben zentrale Anziehungspunkte
Trotz veränderter Rahmenbedingungen behalten Innenstädte ihre hohe Bedeutung als Versorgungs- und Begegnungsorte. Der stationäre Einzelhandel ist weiterhin ein wesentlicher Besuchsanlass, wird jedoch zunehmend durch weitere Funktionen ergänzt.
Zentrale Erkenntnis:
Die Innenstadt entwickelt sich vom klassischen Einkaufsstandort hin zu einem multifunktionalen Erlebnisraum.
Die Innenstadt entwickelt sich vom klassischen Einkaufsstandort hin zu einem multifunktionalen Erlebnisraum.
Steigende Anforderungen durch verändertes Besucherverhalten
Die Studie zeigt, dass sich die Erwartungen der Besucher deutlich verändert haben. Neben dem Einzelhandel gewinnen folgende Faktoren zunehmend an Bedeutung:
- Aufenthaltsqualität und Stadtgestaltung
- Gastronomische Angebote
- Sicherheit und Sauberkeit
- Erlebnis- und Freizeitangebote
Einzelhandel im Wandel: Neue Rolle in der Innenstadt
Der stationäre Einzelhandel bleibt ein wichtiger Frequenzbringer, es besteht jedoch Bedarf zur Anpassung durch:
- Digitalisierung und Online-Handel
- verändertes Konsumverhalten
- wirtschaftliche Unsicherheiten
Erfolgsentscheidend ist künftig die Einbettung des Handels in ein attraktives Gesamtkonzept.
Multifunktionale Innenstädte als Zukunftsmodell
Die Deutschlandstudie 2024 unterstreicht die Notwendigkeit einer integrierten Stadtentwicklung. Erfolgreiche Innenstädte zeichnen sich aus durch:
- Nutzungsmischung aus Handel, Gastronomie, Wohnen und Dienstleistungen
- aktive Belebung von Leerständen
- enge Zusammenarbeit von Wirtschaft, Kommunen und weiteren Akteuren
Gerade für Mittelzentren in Regionen wie Bodensee-Oberschwaben ergeben sich daraus konkrete Chancen zur Profilbildung.
Konkrete Maßnahmen für Unternehmen und Kommunen
Es lassen sich unter anderem folgende zentrale Maßnahmen ableiten:
- Weiterentwicklung der Innenstadt als Erlebnis- und Aufenthaltsraum
- Stärkung von Kooperationen zwischen lokalen Akteuren
- gezielte Aufwertung der Aufenthaltsqualität
- Entwicklung innovativer Nutzungskonzepte
Ziel ist es, die Wettbewerbsfähigkeit der Innenstädte nachhaltig zu sichern und neue Besuchergruppen zu gewinnen.
Weitere Informationen sowie die Möglichkeit die Publikation zu downloaden, erhalten Sie auf der Website cima.monitor.
