Medieninfo 40/26 vom 18.06.2026
Intensiver Austausch zur Fachkräftesicherung beim Aktionstag „TQ Connect“
Bergische IHK bringt Unternehmen, Arbeitsverwaltung und Bildungsträger zusammen
Wie können Unternehmen ihren Fachkräftebedarf decken und gleichzeitig Menschen neue berufliche Perspektiven eröffnen? Mit dieser Frage beschäftigten sich am 17. Juni 2026 rund 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmer beim Aktionstag „TQ Connect: Fachkräftepotenziale erschließen“, zu dem die Bergische IHK gemeinsam mit Partnern in das BZI Remscheid eingeladen hatte.
Vertreterinnen und Vertreter von Unternehmen, Jobcentern, Bildungsträgern, der Agentur für Arbeit und weiteren Arbeitsmarktakteuren informierten sich über Teilqualifizierungen (TQ) und tauschten sich über konkrete Ansätze zur Fachkräftesicherung aus.
Im Mittelpunkt standen Fachimpulse zu den unterschiedlichen Modellen der Teilqualifizierung, regionale Bedarfe sowie Praxisbeispiele bis hin zum Berufsabschluss. Darüber hinaus wurden Fördermöglichkeiten und Unterstützungsangebote für Unternehmen vorgestellt.
„Viele Unternehmen suchen Fachkräfte, gleichzeitig gibt es Menschen mit Potenzial, die einen passenden Einstieg in den Arbeitsmarkt benötigen. Teilqualifizierungen können hier eine wichtige Brücke schlagen. Sie bieten Unternehmen zudem die Möglichkeit, eigene Beschäftigte gezielt weiterzuqualifizieren und schrittweise bis zu einem Berufsabschluss zu führen“, betonte Carmen Bartl-Zorn von der Bergischen IHK.
Besonderes Interesse fand der Austausch mit Vertreterinnen und Vertretern der Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal sowie der Jobcenter Solingen und Remscheid. Erörtert wurde unter anderem, wie Teilqualifizierungen stärker in die Beratungsarbeit integriert und noch gezielter zur Deckung des regionalen Fachkräftebedarfs eingesetzt werden können.
Beim anschließenden Networking kamen Unternehmen direkt mit Arbeitsverwaltung, Bildungsträgern und der IHK ins Gespräch. An verschiedenen Thementischen wurden Fördermöglichkeiten, Wege zur Ansprache der Zielgruppe sowie konkrete Qualifizierungsbedarfe diskutiert und erste Kooperationen angebahnt.
„Unternehmen sollen wissen, an wen sie sich wenden können, um Teilqualifizierungen in ihrem Betrieb umzusetzen. Gleichzeitig möchten wir den Integrationsfachkräften zeigen, welche Chancen dieses Instrument für ihre Kundinnen und Kunden bietet. Nur gemeinsam können wir die Fachkräftepotenziale unserer Region besser nutzen“, machte Bartl-Zorn deutlich.
Die positive Resonanz zeigt, dass Teilqualifizierungen für die Fachkräftesicherung zunehmend an Bedeutung gewinnen können. Die Bergische IHK wird das Thema daher gemeinsam mit ihren Partnern weiter vorantreiben und Unternehmen unterstützen. Ansprechpartnerin bei der Bergischen IHK: Birsemin Ur, Tel. 0202 2490-806, b.ur@bergische.ihk.de.
