Medieninfo 35/26 vom 05.06.2026
Bergische IHK startet Arbeitskreis zur BUGA 2031
Wirtschaft bringt sich frühzeitig in Planung und Umsetzung ein
Die Bergische IHK will die Meinungen der regionalen Wirtschaft frühzeitig in den Planungs- und Umsetzungsprozess für die BUGA 2031 (externer Link) einbringen. Dazu wurde ein Arbeitskreis gebildet, der jetzt zu seiner ersten Sitzung zusammenkam. „Die BUGA ist ein strategisches Zukunftsprojekt für das gesamte Bergische Städtedreieck. Im neuen Arbeitskreis wollen wir Impulse aus der Wirtschaft bündeln und frühzeitig interessierte Akteure für flankierende Projektideen im Netzwerk der regionalen Wirtschaft identifizieren und zusammenzubringen“, so IHK-Hauptgeschäftsführer Michael Wenge.
In der Auftaktsitzung unter Leitung von Marie Haus, Mitgesellschafterin des Visiodroms und Mitglied der IHK-Vollversammlung, wurde deutlich, dass die BUGA weit über ein 180 Tage stattfindendes Event hinausgedacht werden sollte. Im Fokus stehen eine deutlichere Sichtbarkeit der Region und ihrer Stärken, die Weiterentwicklung als Wirtschafts-, Bildungs- und Tourismusstandort sowie eine nachhaltige Verbesserung von Infrastruktur und Lebensqualität. „Die BUGA 2031 ist eine große Chance, die Stärken des Bergischen Städtedreiecks für Besucherinnen und Besucher der BUGA, aber auch für die Bevölkerung sichtbarer zu machen. Ich möchte, dass unsere Kinder gerne hier im Bergischen leben und arbeiten wollen“, betont Haus.
Auch die wirtschaftlichen Potenziale wurden hervorgehoben: Zusätzliche Besucher, Impulse für Gastronomie, Hotellerie und Handel sowie langfristige Investitionen können die regionale Wertschöpfung stärken. Gleichzeitig soll die BUGA dazu genutzt werden, die Region als attraktiven Arbeitgeber- und Wohnstandort zu positionieren.
„Die enge Zusammenarbeit aller Akteure ist ein zentraler Erfolgsfaktor. Daher war es uns wichtig, dass die BUGA-Gesellschaft über den aktuellen Planungsstand im Arbeitskreis informiert hat“, unterstreicht Haus. Die BUGA soll als gemeinsames Projekt von Wirtschaft, Verwaltung, Tourismus und Gesellschaft umgesetzt werden. Unternehmen übernehmen dabei eine aktive Rolle als Mitgestalter und Multiplikatoren und bringen ihre Netzwerke sowie fachliche Kompetenz ein. Zugleich betonen die Arbeitskreismitglieder die Notwendigkeit einer frühzeitigen, praxisnahen Planung, insbesondere bei Mobilität und Besucherlenkung, um nachhaltige Lösungen zu erreichen.
Foto des Arbeitskreises
Vorne: IHK-Vizepräsident Axel Blankennagel (Axel Blankennagel Busbetrieb, Wuppertal), Christine Kelch (Triangle GmbH, Solingen), Dr. Daria Stottrop (Bergische IHK), Vera Bökenbrink (STAHLWILLE Eduard Wille GmbH & Co. KG, Wuppertal), AK-Vorsitzende Marie Haus (Visiodrom gGmbH, Wuppertal), Sophie Blasberg und Daniela Ullrich (Bundesgartenschau Wuppertal 2031 gGmbH), Vivien vom Hagen-Köhn (Culinaria Gastronomiebetriebsgesellschaft mbH, Wuppertal), Johann Christoph Leonhards (Jakob Leonhards Söhne GmbH & Co. KG, Wuppertal)
Hinten: Sebastian Holthus (Bergische IHK), Markus Kärst (Hotel Kromberg GmbH & Co. KG, Remscheid), Hauptgeschäftsführer Michael Wenge (Bergische IHK), Thomas Wängler (Bergische IHK), Ralf Putsch (KNIPEX-Werk C. Gustav Putsch KG, Wuppertal), Matthias Laumann (Aptiv Services Deutschland GmbH, Wuppertal), Christian Klingen (WTG Dr. Grüber GmbH Rechtsanwaltsgesellschaft, Wuppertal)
