IHK-MEDIENINFO NR. 13/26 VOM 24.2.2026

Standortqualität ist jetzt messbar

IHK stellt mit dem neuen „RegionalRadar“ den ersten Wirtschafts- und Effizienzmonitor für das Bergische Städtedreieck vor.
Wie leistungsfähig sind Politik und Verwaltung in Wuppertal, Solingen und Remscheid? Wo funktioniert Standortpolitik gut – und wo liegen aus Sicht der Wirtschaft noch Bremsklötze im System? Mit dem neuen „RegionalRadar“, dem ersten Wirtschafts- und Effizienzmonitor für das Bergische Städtedreieck, will die IHK genau das deutlich machen. Mit grafisch aufbereiteten und teilweise interaktiven Kennzahlen, die unter der URL regional-radar.de seit heute online abrufbar sind.
„Standortqualität ist jetzt messbar. Denn unser RegionalRadar“ macht mit Zahlen sichtbar, wie die drei Städte in zentralen wirtschaftsrelevanten Bereichen abschneiden. Es liefert damit erstmals eine faktenbasierte Grundlage, um die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Bergischen Städtedreiecks zu stärken und weiterzuentwickeln“, so IHK-Präsident Henner Pasch. Bisher habe man zwar häufig über die Standortqualität diskutiert, aber ohne eine gemeinsame Datengrundlage zu haben. „So haben wir oft Einzelfälle statt des Gesamtbildes gesehen und Dinge auch unterschiedlich wahrgenommen“, verdeutlicht Pasch.
Das „RegionalRadar“ orientiert sich an der unternehmerischen Praxis. Erfolgreiche Unternehmen messen regelmäßig wichtige Kennzahlen und erkennen so Entwicklungen und Abweichungen. Mithilfe der Zahlen können sie gezielt nachsteuern. Aus Sicht von Pasch spricht deshalb viel dafür, auch Standortpolitik noch mehr nach Zahlen zu steuern. „Politik und Verwaltung gestalten Rahmenbedingungen und diese haben messbare Effekte“, so der IHK-Präsident. Das „RegionalRadar“ zeigt beispielsweise, dass die Laufzeit eines Bauantrags in Wuppertal durchschnittlich 406 Tage dauert, in Solingen 141 und in Remscheid 118 Tage. Auch die Krankheitstage in den drei Verwaltungen oder die Entwicklung der Personalzahlen werden durch objektive Zahlen transparent und vergleichbar.
Die Zahlen im „RegionalRadar“ legen die Stärken und Schwächen der drei bergischen Großstädte offen und machen diese vergleichbar - untereinander und teilweise mit den entsprechenden Entwicklungen in Bund und Land. Sie werden kontinuierlich aktualisiert und durch weitere Kennzahlen ergänzt. Damit können nicht nur Muster erkannt, sondern künftig auch Fortschritte oder Rückschläge aufgezeigt werden. „Die Zahlen liefern damit die Basis für bessere Entscheidungen durch die Verantwortlichen in Wuppertal, Solingen und Remscheid. Unser Regionalradar soll aber ein Instrument für alle sein: Für Politik und Verwaltung aber auch für Wirtschaft und Gesellschaft. Denn Steuerung beginnt mit Transparenz“, so der IHK-Präsident abschließend.