Junge Wirtschaft engagiert sich

Stellvertretende Landesvorsitzende Jenny Sochmann über die Wirtschaftsjunioren

Die Wirtschaftsjunioren: Das sind deutschlandweit rund 10.000 Unternehmer, Unternehmerinnen und Führungskräfte unter 40 Jahren.
Als größtes Netzwerk junger Wirtschaft in Deutschland sind die Wirtschaftsjunioren mit rund 215 Mitgliedskreisen vor Ort präsent.

Jenny Sochmann, Stellv. Landesvorsitzende der WJ © dietz-fotografie-hof.de
In Oberfranken sind die Wirtschaftsjunioren in den Kreisen Bamberg, Bayreuth, Coburg, Forchheim, Hof, Kronach, Kulmbach, Lichtenfels und Fichtelgebirge vertreten. „Wir sind ein Mitmachverband – wer bei den Wirtschaftsjunioren aktiv ist, engagiert sich im unternehmerischen Kontext und will darüber hinaus etwas bewegen und mitgestalten“, sagt Wirtschaftsjuniorin Jenny Sochmann. Sie ist stellvertretende Landesvorsitzende der Wirtschaftsjunioren Bayern und zugleich Stellvertreterin des Regionalsprechers der Wirtschaftsjunioren Oberfranken, Michael Rittweg.

„Wir sind vielfaltig, breit aufgestellt und fördern den Austausch und die Entwicklung junger Unternehmer, Unternehmerinnen und Führungskräfte. Ich bin stolz darauf ein Teil dieses Verbandes zu sein. Gemeinsame Ziele, Leitbilder und Werte, und insbesondere das persönliche Engagement jedes Einzelnen haben uns zu dem gemacht, was wir heute sind und künftig immer sein möchten – ein belastbares Netzwerk, das mit seinem wirtschaftspolitischen und gesellschaftlichen Engagement der jungen Wirtschaft eine Stimme gibt“, sagt Jenny Sochmann, die die persönliche Weiterentwicklung jedes und jeder Einzelnen sowie den Austausch im Netzwerk als eines der größten Argumente für die Mitgliedschaft bei den Wirtschaftsjunioren betrachtet.

Der „Jungen Wirtschaft“ eine Stimme geben

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Ein Netzwerk aufbauen, voneinander lernen, gemeinsame etwas erreichen: Das ist der Fokus der WJ, die sich als Stimme der Jungen Wirtschaft begreifen. © www.ochsenfoto.de
Das Networking stand auch bei der größten Veranstaltung der Wirtschaftsjunioren Oberfranken in diesem Jahr im Mittelpunkt: beim Sommerempfang im Juli auf Schloss Thurnau. Mehr als 150 Gäste machten die Reichweite des Netzwerkes sichtbar – darunter nicht nur Mitglieder der oberfränkischen WJ-Kreise, sondern auch Kommunalpolitikerinnen und -politiker sowie Unternehmerinnen und Unternehmer aus ganz Oberfranken. „Gemäß unserem bayerischen Jahresmotto ‚ZAM – Zukunft. Agil. Machen.‘ haben wir den Abend genutzt, um uns gemeinsam zu aktuellen Themen aus dem regionalen Unternehmertum und der Kommunalpolitik auszutauschen“, blickt Jenny Sochmann zurück. Im vergangenen Jahr fiel der Startschuss für dieses neue Veranstaltungsformat, welches auch im Jahr 2024 stattfinden wird.

Im Dialog mit der Politik

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Die politische Arbeit der Wirtschaftsjunioren geht jedoch über bloße Appelle und Positionspapiere – jüngst auf Landesebene zu den Themen „Entbürokratisierung“, „Vereinbarkeit von Familie und Beruf“ oder „Transformation zu einer nachhaltigen Wirtschaft“ – hinaus. In direkten Gesprächen mit Abgeordneten und gemeinsamen Projekten bringen sie die Perspektive der jungen Wirtschaft in die politische Meinungsbildung ein – etwa im Rahmen des „Know-how-Transfers“: Eine Woche lang begleiten 200 junge Führungskräfte aus der Wirtschaft 200 Abgeordnete des Bundestages – so entsteht ein direkter Dialog zwischen Politik und der neuen Generation im deutschen Mittelstand. „Darüber hinaus sind wir global vernetzt und vertreten die Interessen der jungen Wirtschaft auch international“, ergänzt Jenny Sochmann.

Fokus auf Bildung und Wirtschaft

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Ein weiterer Schwerpunkt der Wirtschaftsjunioren: das Thema Bildung und Wirtschaft. Die Hofer Ausbildungsmesse wird beispielsweise ehrenamtlich von den Wirtschaftsjunioren Hof in Kooperation mit Vertretern der Stadt und des Landkreises, sowie der Agentur für Arbeit organisiert. Ebenso verantworten die Wirtschaftsjunioren Fichtelgebirge die Ausbildungsmesse ihres Landkreises. Auch die anderen oberfränkischen Kreise wirken aktiv an der Gestaltung und Durchführung der regionalen Ausbildungsmessen mit.

Mit dem Wirtschaftsquiz „Wirtschaftswissen im Wettbewerb“ (W3) – einem Projekt der Wirtschaftsunionen Deutschland – gehen die WJ-Kreise einmal im Jahr an die Schulen und testen das Wissen der Neunt- und Zehntklässler. Rund 22.000 Schuler deutschlandweit beantworten die Fragen aus den Bereichen Wirtschaft, Internationales, Finanzen und Digitalisierung. „Wir wollen damit das Interesse für Wirtschaft bei den Schülerinnen und Schülern wecken, wirtschaftliche Zusammenhange vermitteln und zur Verzahnung von Schule und Wirtschaft beitragen“, so Jenny Sochmann.

Neben der Forderung von jungen Menschen steht Bildung bei den Wirtschaftsjunioren auch im Kontext mit dem Thema „lebenslanges Lernen“. Sie tragen mit ihren Ressourcen, ihrem Wissen und ihren Erfahrungen in vielen Projekten zur Weiterentwicklung der Gesellschaft bei. Gleichzeitig lernen die Mitglieder aber auch voneinander und sind Multiplikatoren, um das vorhandene Know-how innerhalb und außerhalb des Netzwerkes weiterzugeben.
Die Wirtschaftsjunioren sind ein Mitmachverband.

Einblicke gewinnen

Zu den Veranstaltungen der Wirtschaftsjunioren vor Ort zahlen auch Fachvorträge und Firmenbesichtigungen. In diesem Jahr waren oberfränkische WJ-Kreise beispielsweise schon zu Gast im Musikhaus Thomann in Treppendorf, bei der Kulmbacher Brauerei, dem Amazon-Logistikzentrum in Gattendorf, oder bei Adidas in Herzogenaurach, und bekamen dort exklusive Einblicke hinter die Kulissen. „Die Veranstaltungen jeden Kreises stehen für gewinnbringende Synergien, die aus einer intensiven Vereinsarbeit in Zusammenarbeit mit der Industrie- und Handelskammer erwachsen sind. In diesem Zusammenhang werden für den Verband gerne die Türen geöffnet. Die IHK-Organisationen sind der wichtigste Partner der Wirtschaftsjunioren auf allen Ebenen. Daher befinden wir uns permanent in enger Abstimmung und Zusammenarbeit“, fügt Jenny Sochmann abschließend hinzu.
Interesse an einer Mitgliedschaft bei den Wirtschaftsjunioren?
Alle Informationen gibt es auf:
wjd.de

Kontakt

Tina Himsel
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Prozesskoordination der Standortpolitik
Peter Wilfahrt
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Chief Digital Officer