Gerneralsanierung der Deutschen Bahn in Bayern - Streckensperrungen

Generalsanierung der Deutschen Bahn – Auswirkungen auf Bayern und die Wirtschaft

Zukunftsfähige Schieneninfrastruktur in Deutschland

Mehr Qualität, höhere Pünktlichkeit und weniger Störungen: Mit einer umfassenden Generalsanierung modernisiert die Deutsche Bahn (DB) in den kommenden Jahren ihr Schienennetz. Bundesweit werden 40 stark belastete Streckenabschnitte mit einer Gesamtlänge von über 4.000 Kilometern grundlegend erneuert.
Die Herausforderung: Auf den jeweiligen Abschnitten werden sämtliche erforderlichen Bauarbeiten gebündelt und innerhalb einer Sperrphase umgesetzt. Ziel ist es, nach Abschluss der Maßnahmen über mehrere Jahre hinweg auf weitere größere Baustellen verzichten zu können.

Generalsanierung in Bayern

In Bayern sind insgesamt sieben Streckenabschnitte für eine Generalsanierung vorgesehen:
  • Nürnberg – Regensburg (2026)
  • Obertraubling – Passau (2026)
  • Rosenheim – Salzburg (voraussichtlich 2027)
  • München – Rosenheim (voraussichtlich 2028)
  • Würzburg – Ansbach – Treuchtlingen
  • Würzburg – Nürnberg
  • Ulm – Augsburg
Im Jahr 2026 werden die Hochleistungskorridore Nürnberg – Regensburg – Passau saniert.

Beginn 2026: Nürnberg – Regensburg und Obertraubling – Passau

Im Jahr 2026 ist zunächst die Sanierung der Strecke Nürnberg – Regensburg (rund 88 Gleiskilometer) geplant, gefolgt vom Abschnitt Obertraubling – Passau (rund 115 Gleiskilometer). Die Verbindung ist Teil der europäischen Verkehrsachse Rhein–Donau, zählt zu den meistbefahrenen Strecken in Bayern und ist von zentraler Bedeutung für den Bahnverkehr Richtung Österreich.
Nach aktuellem Planungsstand sind folgende Vollsperrungen vorgesehen:
  • Nürnberg – Regensburg: 06.02. bis 10.07.2026
  • Obertraubling – Passau: 14.06. bis 12.12.2026
Während dieser Zeit werden zahlreiche Infrastrukturkomponenten umfassend erneuert – darunter Gleise und Weichen, Oberleitungen, Signal- und Sicherungstechnik sowie Bahnhöfe und Bahnsteige.

Auswirkungen auf Wirtschaft und Logistik

Die monatelangen Vollsperrungen werden mit erheblichen Einschränkungen einhergehen. Besonders betroffen sind Unternehmen, deren Logistikprozesse oder Mitarbeitende direkt auf die Achse Nürnberg–Passau angewiesen sind. Nach derzeitiger Einschätzung wird während der Sperrzeiten bis zu 50 Prozent des Güterverkehrs nicht mehr über die Schiene abgewickelt werden können.
Zentrale Herausforderung wird es sein, die unvermeidbaren Eingriffe so zu begleiten, dass die Belastungen für die Wirtschaft möglichst gering gehalten werden.

Weitere Informationen

Aktuelle Informationen zur Generalsanierung in Bayern finden Sie unter: Generalsanierung Bayern.

Informationen zum Konzept der Bayerischen Eisenbahngesellschaft für den Ersatzverkehr während der Sanierungsphasen finden Sie unter diesem Link: BEG-Konzept Ersatzverkehr