Standort und Infrastruktur
Wie die Region wettbewerbsfähig bleibt
Infrastruktur ist ein Standortvorteil - aber nur, wenn sie funktioniert. Mit konkreten Forderungen zu Brückensanierung, Schienenausbau und dem A1-Lückenschluss setzt sich die IHK Aachen für eine zukunftsfähige Infrastruktur ein, die Wirtschaft und Region voranbringt.
- IHKs fordern Paradigmenwechsel bei Brückensanierung
- Infrastrukturdefizite bedrohen Wirtschaftsstandort Rheinland
- A1‑Lückenschluss: Jahrzehnte Einsatz zahlt sich aus
- Bettensteuer: Falsches Signal für die Wirtschaft
- IHK-Standortmonitor: Stolberg punktet mit Investitionen und Resilienz
- Standgemeinschaft “aachen 1a” auf der Expo Real
- Die Eifel: Ein Motor für Innovation und Nachhaltigkeit
- Infrastruktur braucht nachhaltige Finanzierung
- Modellprojekt für Infrastrukturentwicklung
- IHK-Sommerempfang für Tourismus und Gastgewerbe
IHKs fordern Paradigmenwechsel bei Brückensanierung
Der Zustand der Infrastruktur, insbesondere der Brücken, stellt eine erhebliche Herausforderung für Nordrhein-Westfalen dar. Eine Analyse im Auftrag der IHKs in NRW zeigte alarmierende Zahlen: Rund 2.500 Brücken sind marode, davon fast 800 mangelhaft, und über 30 Prozent der Autobahnbrücken sanierungsbedürftig. NRW führt bundesweit bei der Anzahl der sanierungsbedürftigen Brücken, was zu steigenden volkswirtschaftlichen Kosten führt und den Wirtschaftsstandort gefährdet.
Gefordert wird ein Paradigmenwechsel in Planung und Bau von Infrastrukturprojekten sowie ein abgestimmtes Verkehrs- und Brückensanierungsmanagement. Besondere Sorge galt der geplanten Sanierung der Bahnstrecke Aachen – Köln im Jahr 2028; eine gleichzeitige Brückensanierung müsse unbedingt vermieden werden, um einen Verkehrskollaps zu verhindern. Die IHKs forderten zudem eine Verstetigung und Erhöhung der Finanzmittel, eine schnellere Digitalisierung der Genehmigungsverfahren und eine Halbierung der Prozesszeiten.
Gefordert wird ein Paradigmenwechsel in Planung und Bau von Infrastrukturprojekten sowie ein abgestimmtes Verkehrs- und Brückensanierungsmanagement. Besondere Sorge galt der geplanten Sanierung der Bahnstrecke Aachen – Köln im Jahr 2028; eine gleichzeitige Brückensanierung müsse unbedingt vermieden werden, um einen Verkehrskollaps zu verhindern. Die IHKs forderten zudem eine Verstetigung und Erhöhung der Finanzmittel, eine schnellere Digitalisierung der Genehmigungsverfahren und eine Halbierung der Prozesszeiten.
Infrastrukturdefizite bedrohen Wirtschaftsstandort Rheinland
Im Jahr 2025 hat die IHK Aachen gemeinsam mit der IHK Initiative Rheinland eine Studie zur Güterverkehrsprognose des Bundes (Bundesverkehrswegeplan 2040) vorgestellt, die eine systematische Benachteiligung des Wirtschaftsstandorts Rheinland aufzeigt. Die Studie kritisiert, dass die Verkehrsströme aus den West-Seehäfen (Antwerpen/Brügge, Rotterdam, Amsterdam – ARA) massiv unterschätzt werden.
Diese Fehleinschätzung führt dazu, dass die geplanten Investitionen in die Schieneninfrastruktur des Rheinlandes nicht ausreichen, um das künftige Wachstum im Schienengüterverkehr zu bewältigen. IHK-Hauptgeschäftsführer Michael F. Bayer betonte, dass dem Wirtschaftsstandort Rheinland im schlimmsten Fall ein Wettbewerbsnachteil drohe, da dringend benötigte Infrastrukturmaßnahmen nicht priorisiert würden.
Die IHKs im Rheinland forderten daher eine realitätsnahe Anpassung der Bundesverkehrswegeplanung, eine Korrektur der Verkehrsprognosen und eine Neuausrichtung der Bundesverkehrswegeplanung. Konkret wurden die Erweiterung der Kapazitäten auf betroffenen Schienenkorridoren, die Priorisierung des Ausbaus zentraler Schienenkorridore, eine engere Zusammenarbeit mit Belgien und den Niederlanden sowie die beschleunigte Umsetzung bereits geplanter Projekte gefordert.
Die IHKs im Rheinland forderten daher eine realitätsnahe Anpassung der Bundesverkehrswegeplanung, eine Korrektur der Verkehrsprognosen und eine Neuausrichtung der Bundesverkehrswegeplanung. Konkret wurden die Erweiterung der Kapazitäten auf betroffenen Schienenkorridoren, die Priorisierung des Ausbaus zentraler Schienenkorridore, eine engere Zusammenarbeit mit Belgien und den Niederlanden sowie die beschleunigte Umsetzung bereits geplanter Projekte gefordert.
A1‑Lückenschluss: Jahrzehnte Einsatz zahlt sich aus
Der Lückenschluss der Autobahn A1 zwischen Blankenheim und Kelberg bleibt eines der zentralen Infrastrukturvorhaben für die Wirtschaftsregion Aachen, Düren, Euskirchen und Heinsberg. Für 61 Prozent der Unternehmen im Rheinland und Rheinland-Pfalz ist die fehlende Verbindung ein klarer Standortnachteil.
Die IHK Aachen setzte 2025 gemeinsam mit den Kammern Trier und Koblenz klare politische Signale. Am 17. Juni bekräftigten die Kammern in parallelen Pressekonferenzen die Dringlichkeit des Projekts. Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder unterstützte das Vorhaben in einer Videobotschaft.
Rechtsicherheit schuf ein positives Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 18. November 2025: Die Klage des BUND gegen den ersten rheinland-pfälzischen Bauabschnitt wurde abgewiesen. Der Lückenschluss ist als wichtiges nationales und europäisches Infrastrukturvorhaben eingestuft und Teil des Transeuropäischen Verkehrsnetzes.
Ende des Jahres gab Bundesverkehrsminister Schnieder den Ausbau der Autobahn 1 zwischen Kelberg und Adenau frei. Der Weg für die Schließung der Autobahnlücke ist damit offen – das Ergebnis konsequenter Interessensvertretung der beteiligten IHKs über Jahrzehnte.
Die IHK Aachen setzte 2025 gemeinsam mit den Kammern Trier und Koblenz klare politische Signale. Am 17. Juni bekräftigten die Kammern in parallelen Pressekonferenzen die Dringlichkeit des Projekts. Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder unterstützte das Vorhaben in einer Videobotschaft.
Rechtsicherheit schuf ein positives Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 18. November 2025: Die Klage des BUND gegen den ersten rheinland-pfälzischen Bauabschnitt wurde abgewiesen. Der Lückenschluss ist als wichtiges nationales und europäisches Infrastrukturvorhaben eingestuft und Teil des Transeuropäischen Verkehrsnetzes.
Ende des Jahres gab Bundesverkehrsminister Schnieder den Ausbau der Autobahn 1 zwischen Kelberg und Adenau frei. Der Weg für die Schließung der Autobahnlücke ist damit offen – das Ergebnis konsequenter Interessensvertretung der beteiligten IHKs über Jahrzehnte.
Fordern endlich mehr Tempo beim A1-Lückenschluss: (v. l.) Philipp Piecha, Teamleiter Standort und Infrastruktur IHK Aachen, Unternehmer Daniel Claßen, Landrat Markus Ramers, Michael F. Bayer, Hauptgeschäftsführer der IHK Aachen, Unternehmer Stefan Mahlert sowie die Bürgermeisterinnen Sabine Preiser-Marian und Jennifer Meuren.
Bettensteuer: Falsches Signal für die Wirtschaft
Die IHK Aachen hat sich im vergangenen Jahr klar gegen die ab Januar 2026 geplante Beherbergungsabgabe von 2,50 Euro pro Übernachtung ausgesprochen. IHK-Hauptgeschäftsführer Michael F. Bayer bezeichnet die Maßnahme als "Rückschritt" und "falsches Signal zur falschen Zeit", das die Wettbewerbsfähigkeit Aachens schwächt und die von der Pandemie bereits stark betroffene Hotellerie und Gastronomie zusätzlich belastet.
Die IHK hat kritisiert, dass die Abgabe einen erheblichen bürokratischen Aufwand verursacht und die erwarteten Einnahmen von 2,5 Millionen Euro nicht zweckgebunden für touristische Projekte eingesetzt werden. Angesichts der hohen Ausgaben von Übernachtungsgästen (durchschnittlich 180 Euro pro Tag) und der Konkurrenz zu anderen Städten hat die IHK Aachen stattdessen wachstumsorientierte Maßnahmen und den Abbau bürokratischer Hürden gefordert, um die lokale Wirtschaft zu stärken.
Die IHK hat kritisiert, dass die Abgabe einen erheblichen bürokratischen Aufwand verursacht und die erwarteten Einnahmen von 2,5 Millionen Euro nicht zweckgebunden für touristische Projekte eingesetzt werden. Angesichts der hohen Ausgaben von Übernachtungsgästen (durchschnittlich 180 Euro pro Tag) und der Konkurrenz zu anderen Städten hat die IHK Aachen stattdessen wachstumsorientierte Maßnahmen und den Abbau bürokratischer Hürden gefordert, um die lokale Wirtschaft zu stärken.
IHK-Standortmonitor: Stolberg punktet mit Investitionen und Resilienz
Vier Jahre nach der Flutkatastrophe präsentiert sich Stolberg laut dem neuen IHK-Standortmonitor als widerstandsfähiger und zunehmend attraktiver Wirtschaftsstandort. Umfangreiche Investitionen von über 100 Millionen Euro durch Unternehmen wie Talbot, Aixrail und Aurubis sowie eine erfolgreiche Innenstadtentwicklung mit über 200 Geschäften und der Neunutzung von 44 Leerständen belegen dies. Auch die gute Verkehrsanbindung und eine verlässliche Energieversorgung werden als zentrale Standortvorteile hervorgehoben.
Trotz dieser Fortschritte hat die IHK Aachen auch klare Handlungsfelder benannt. Hohe Gewerbesteuerhebesätze, langwierige Genehmigungsverfahren und der anhaltende Fachkräftemangel schränken die Betriebsentwicklung ein. Zudem besteht Bedarf an einer weiteren Aufwertung der Innenstadt hinsichtlich Aufenthaltsqualität und Sicherheit. Die IHK empfiehlt den Ausbau der digitalen Infrastruktur, eine effizientere Verwaltung mit digitalen Genehmigungsverfahren sowie ein flexibleres Flächenmanagement, um die wirtschaftlichen Potenziale Stolbergs weiter zu heben. Rund 100 Betriebe haben sich am Standortmonitor beteiligt und bewerteten Stolberg in 31 Kategorien mit einer Durchschnittsnote von 3,1.
Trotz dieser Fortschritte hat die IHK Aachen auch klare Handlungsfelder benannt. Hohe Gewerbesteuerhebesätze, langwierige Genehmigungsverfahren und der anhaltende Fachkräftemangel schränken die Betriebsentwicklung ein. Zudem besteht Bedarf an einer weiteren Aufwertung der Innenstadt hinsichtlich Aufenthaltsqualität und Sicherheit. Die IHK empfiehlt den Ausbau der digitalen Infrastruktur, eine effizientere Verwaltung mit digitalen Genehmigungsverfahren sowie ein flexibleres Flächenmanagement, um die wirtschaftlichen Potenziale Stolbergs weiter zu heben. Rund 100 Betriebe haben sich am Standortmonitor beteiligt und bewerteten Stolberg in 31 Kategorien mit einer Durchschnittsnote von 3,1.
Die IHK Aachen hat mit ihrem Standortcheck den Wirtschaftsstandort Stolberg unter die Lupe genommen.
Standgemeinschaft “aachen 1a” auf der Expo Real
Die Standgemeinschaft "aachen 1a", ein Zusammenschluss der Städteregion Aachen, der Kreise Düren, Euskirchen und Heinsberg sowie Ostbelgien und Süd-Limburg, präsentierte sich erfolgreich auf der internationalen Immobilienmesse Expo Real 2025 in München. Trotz eines angespannten Marktes kehrte in der Immobilienbranche wieder Zuversicht ein. Die Präsenz auf der Expo Real unterstreicht die Bedeutung der regionalen Zusammenarbeit und den Fokus auf nachhaltige Entwicklung, Kreislaufwirtschaft und digitale Infrastruktur. Die IHK Aachen sieht in der Messe eine ideale Plattform, um die Wettbewerbsfähigkeit der Region zu demonstrieren und den Dialog mit Investoren und Partnern zu intensivieren.
Die Eifel: Ein Motor für Innovation und Nachhaltigkeit
Die Eifel hat sich im Jahr 2025 als eine Region mit erheblichem Potenzial und als Vorreiter in den Bereichen Energiewende, Tourismus und Wirtschaftsstandort etabliert. Die IHK Aachen spielt eine zentrale Rolle dabei, Unternehmen zu unterstützen, die regionale Wirtschaftsförderung voranzutreiben und als Bindeglied zwischen Wirtschaft, Politik und Verwaltung zu agieren.
Die Eifel ist eine der bekanntesten ländlichen Regionen in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz und hat bundesweit eine touristische Bedeutung. Mit jährlich rund 31 Millionen Tagesgästen und sechs Millionen Übernachtungen generiert der Tourismus in der Eifel etwa 25.000 Arbeitsplätze und einen Umsatz von 1,4 Milliarden Euro.
Ein herausragendes Beispiel für die Innovationskraft der Region ist die Schwartz Gruppe aus Simmerath. Als führender Hersteller von Wärmebehandlungsanlagen für die Automobilindustrie zeichnet sich das Unternehmen durch seine innovative thermische Drucktechnologie aus. Die Schwartz Gruppe agiert international, bleibt aber stark in der Region verwurzelt und investiert kontinuierlich in Forschung und Entwicklung, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Sie wurde mit dem "Eifel Award 2024" ausgezeichnet.
Die Digitalisierung ist ein weiterer Schwerpunkt in der Eifel. Unternehmen wie die Braincode Consulting GmbH unterstützen kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) dabei, die Potenziale der Digitalisierung und Künstlichen Intelligenz (KI) zu nutzen.
Insgesamt zeigt sich die Eifel als eine dynamische Region, die durch eine starke Verbindung von Natur, Wirtschaftskraft, Innovation und dem Engagement für Nachhaltigkeit und Digitalisierung für die Zukunft gut aufgestellt ist.
Ein herausragendes Beispiel für die Innovationskraft der Region ist die Schwartz Gruppe aus Simmerath. Als führender Hersteller von Wärmebehandlungsanlagen für die Automobilindustrie zeichnet sich das Unternehmen durch seine innovative thermische Drucktechnologie aus. Die Schwartz Gruppe agiert international, bleibt aber stark in der Region verwurzelt und investiert kontinuierlich in Forschung und Entwicklung, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Sie wurde mit dem "Eifel Award 2024" ausgezeichnet.
Die Digitalisierung ist ein weiterer Schwerpunkt in der Eifel. Unternehmen wie die Braincode Consulting GmbH unterstützen kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) dabei, die Potenziale der Digitalisierung und Künstlichen Intelligenz (KI) zu nutzen.
Insgesamt zeigt sich die Eifel als eine dynamische Region, die durch eine starke Verbindung von Natur, Wirtschaftskraft, Innovation und dem Engagement für Nachhaltigkeit und Digitalisierung für die Zukunft gut aufgestellt ist.
Infrastruktur braucht nachhaltige Finanzierung
Die Infrastruktur in der Region Aachen steht vor massiven Herausforderungen. Jahrzehntelange Unterfinanzierung, bürokratische Hürden und Fachkräftemangel gefährden die Wettbewerbsfähigkeit und den Strukturwandel. Regionale Beispiele wie die verzögerte Sanierung der Haarbachtalbrücke (A544) und die bevorstehende, mehrmonatige Sperrung der Bahnstrecke Aachen-Köln (2028) zeigen die gravierenden Auswirkungen auf Betriebe, Pendler und den Güterverkehr.
Die IHK fordert von der Politik eine nachhaltige Finanzierung für Erhalt, Sanierung und Ausbau der Infrastruktur, die von jährlichen Haushaltszuweisungen entkoppelt und an Baukosten angepasst ist. Zudem sind eine drastische Verschlankung und Entbürokratisierung der Planungs- und Genehmigungsverfahren notwendig, um Bauzeiten zu halbieren. Der Ausbau digitaler Planungstools und eine Imagekampagne für Bauingenieure sind essenziell, um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken.
Die IHK setzt sich für ein koordiniertes Verkehrs- und Brückensanierungsmanagement ein und fordert, dass bei großen Infrastrukturprojekten Budgets für begleitende Maßnahmen zur Abmilderung der Auswirkungen eingeplant werden.
Die IHK fordert von der Politik eine nachhaltige Finanzierung für Erhalt, Sanierung und Ausbau der Infrastruktur, die von jährlichen Haushaltszuweisungen entkoppelt und an Baukosten angepasst ist. Zudem sind eine drastische Verschlankung und Entbürokratisierung der Planungs- und Genehmigungsverfahren notwendig, um Bauzeiten zu halbieren. Der Ausbau digitaler Planungstools und eine Imagekampagne für Bauingenieure sind essenziell, um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken.
Die IHK setzt sich für ein koordiniertes Verkehrs- und Brückensanierungsmanagement ein und fordert, dass bei großen Infrastrukturprojekten Budgets für begleitende Maßnahmen zur Abmilderung der Auswirkungen eingeplant werden.
Modellprojekt für Infrastrukturentwicklung
Die Haarbachtalbrücke zwischen dem Autobahnkreuz Aachen und dem Europaplatz wurde nach einer bemerkenswert kurzen Bauzeit von nur 19 Monaten wieder für den Verkehr freigegeben. Diese Fertigstellung, die doppelt so schnell wie ursprünglich geplant erfolgte, setzt neue Maßstäbe in der Infrastrukturentwicklung und wird bereits als "Aachener Modell" für zukünftige Projekte diskutiert.
Die IHK Aachen begrüßt die Wiedereröffnung als entscheidenden Beitrag zur Verbesserung der Verkehrssituation für Personen- und Güterverkehre in der Region. Hauptgeschäftsführer Michael F. Bayer betonte die Bedeutung dieser Maßnahme für die Wettbewerbsfähigkeit und Zukunftsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts. Der Erfolg dieses Projekts ist ein direktes Ergebnis der engen und effektiven Zusammenarbeit aller beteiligten Akteure, darunter die Autobahn GmbH des Bundes, die Stadt Aachen und zahlreiche Unternehmen.
Durch proaktive Maßnahmen und eine enge Abstimmung, an der die IHK Aachen maßgeblich beteiligt war, konnten die Auswirkungen der Sperrung auf die regionale Wirtschaft minimiert werden. Dies unterstreicht die Fähigkeit der Region, auch unter herausfordernden Bedingungen innovative Lösungen zu finden und umzusetzen. Die Haarbachtalbrücke ist somit nicht nur ein physisches Bauwerk, sondern auch ein Symbol für die Kooperationsbereitschaft und die gemeinsame Stärke des Standorts Aachen.
Der Moment, auf den alle Beteiligten hingearbeitet haben: Die Haarbachtalbrücke ist wieder für den Verkehr freigegeben.
IHK-Sommerempfang für Tourismus und Gastgewerbe
Im Sommer 2025 fand der Empfang für Tourismus und Gastgewerbe in Rurberg statt. Kooperationen sind die DNA der Tourismusregion Aachen, Düren, Euskirchen und Heinsberg und entscheidender Wettbewerbsvorteil, um Trends zu erkennen und Innovationen voranzutreiben. Die Tourismuszahlen für 2024 im IHK-Bezirk zeigen eine positive Entwicklung: 1,5 Millionen Ankünfte (+3 Prozent) und 3,5 Millionen Übernachtungen (+1,8 Prozent). Internationale Gäste verzeichneten einen Zuwachs von 7 Prozent bei den Ankünften.
Konkrete Erfolge für Kooperationen sind die Gründung der Rureifel Tourismus GmbH, die acht Kommunen und zwei Kreise zur gemeinsamen Vermarktung vereint, sowie das Kompetenznetzwerk Tourismus für den Strukturwandel. Auch die grenzüberschreitende Zusammenarbeit mit dem Niederrhein und Ostbelgien wurde hervorgehoben. Trotz Fachkräftemangel, Bürokratie und steigenden Kosten stärkt die gemeinsame Herangehensweise die Widerstandsfähigkeit der Branche und ermöglicht zukunftsfähige Tourismusangebote.
Konkrete Erfolge für Kooperationen sind die Gründung der Rureifel Tourismus GmbH, die acht Kommunen und zwei Kreise zur gemeinsamen Vermarktung vereint, sowie das Kompetenznetzwerk Tourismus für den Strukturwandel. Auch die grenzüberschreitende Zusammenarbeit mit dem Niederrhein und Ostbelgien wurde hervorgehoben. Trotz Fachkräftemangel, Bürokratie und steigenden Kosten stärkt die gemeinsame Herangehensweise die Widerstandsfähigkeit der Branche und ermöglicht zukunftsfähige Tourismusangebote.