Zum Hauptinhalt springen
Nr. 3171180
Donnerstag, 26. November 2026

Ländersprechtag Mexiko

Am 26. November 2026 von 13:30 bis 16:00 Uhr lädt die IHK Aachen zum Ländersprechtag Mexiko ein. Dr. Dirk Oetterich, verantwortlicher Partner der RÖDL-Büros in Mexiko, steht interessierten Unternehmen in individuellen 30-minütigen Gesprächen für Fragen rund um den Markteintritt und die Geschäftstätigkeit in Mexiko zur Verfügung und gibt praxisnahe Einblicke in Chancen, Herausforderungen und wesentliche Rahmenbedingungen des mexikanischen Marktes.
Mexiko bietet Unternehmen einen großen Binnenmarkt und ist zugleich eng in die nordamerikanischen Lieferketten eingebunden. Der Markt entwickelt sich dynamisch: Das Land verfügt über eine etablierte industrielle Basis. Nearshoring und der Ausbau von Produktionskapazitäten schaffen Chancen für Anbieter von Maschinen und Anlagen, Elektronik, industrieller Ausrüstung sowie Automatisierungs- und Digitalisierungslösungen.
Dr. Dirk Oetterich ist verantwortlicher Partner der RÖDL-Büros in Mexiko. Als Wirtschaftsjurist und Wirtschaftsprüfer verfügt er über langjährige Erfahrung in der Prüfung und Beratung international tätiger Unternehmen. In seiner Funktion verantwortet er die Aktivitäten von RÖDL in Mexiko und begleitet insbesondere internationale Unternehmen bei ihren wirtschaftlichen und unternehmerischen Herausforderungen im mexikanischen Markt. Dabei verbindet er fachliche Expertise mit langjähriger Erfahrung im internationalen und deutsch-mexikanischen Geschäftsumfeld.
RÖDL Mexiko ist Teil der international tätigen RÖDL-Gruppe und seit rund 15 Jahren in Mexiko präsent. Mit vier Büros im Land unterstützt RÖDL nationale und internationale Unternehmen mit interdisziplinären Beratungsleistungen in den Bereichen Wirtschaftsprüfung, Steuerberatung, Recht und Business Process Outsourcing. Ein besonderer Fokus liegt auf international tätigen Unternehmen, für die RÖDL lokale Expertise mit einem globalen und interdisziplinären Beratungsansatz verbindet.
Die individuellen Beratungstermine werden nach Anmeldung bei Karin Sterk, E-Mail: karin.sterk@aachen.ihk.de vergeben.
Der Sprechtag ist ein landesweites Angebot der IHK Aachen, unterstützt durch IHK NRW – Die Industrie- und Handelskammern in Nordrhein-Westfalen.
Mittwoch, 4. November 2026

USA-Sprechtag

Die USA sind nicht nur einen der größten Märkte der Welt, sondern auch einer der wichtigsten Handelspartner Deutschlands. Doch wer geschäftlich in den USA Fuß fassen möchte, sieht sich oft mit zahlreichen und komplexen rechtlichen und zollrechtlichen Anforderungen konfrontiert.
Gerade vor dem Hintergrund aktueller handelspolitischer Entwicklungen – etwa neuen Strafzöllen auf EU-Produkte – ist eine sorgfältige Vorbereitung entscheidend. Komplexe Zoll- und Importregelungen machen eine fundierte rechtliche Einschätzung unerlässlich.

In unserer virtuellen USA-Intensivberatung Recht erhalten Sie am 4. November 2026 von 14 bis 17 Uhr (Termine werden im 30-Minuten-Takt vergeben) individuelle Unterstützung zu Ihren konkreten Fragestellungen.
Gemeinsam mit Juliane Eichler, LL.M., Leiterin der Rechtsabteilung der AHK USA – New York, beraten wir Sie gezielt und praxisnah. Frau Eichler ist deutsche Volljuristin und in den USA als Rechtsanwältin zugelassen und begleitet seit vielen Jahren deutsche Unternehmen bei rechtlichen Fragen rund um das US-Geschäft.
Folgende Themen können unter anderem während des Beratungsgesprächs diskutiert werden:
  • Zoll-, Import- und US-Exportkontrollrecht, insbesondere aktuelle Entwicklungen zu Strafzöllen
  • Produkthaftungsrecht und Gewährleistung
  • Gesellschaftsrecht und Firmengründungen in den USA
  • Visarecht und Einreise in die USA / Arbeitsrechtliche Besonderheiten / Remote Work
  • Vorschriften der Food and Drug Administration (FDA)
  • Forderungsbeitreibung in den USA
  • US-Wirtschaftsupdate und aktuelle Stimmung deutscher Unternehmen in den USA
Anmeldungen bitte an Karin Sterk, Telefon: 0241 4460-297, E-Mail: karin.sterk@aachen.ihk.de.

Allgemeines Beratungsangebot der AHK USA - New York

Im Hinblick auf die aktuellen Entwicklungen in den USA hat die Rechtsabteilung der AHK USA - New York darüber hinaus ihr bereits bestehendes Beratungsangebot erweitert, um deutschen Unternehmen umfassende, schnelle und effiziente Unterstützung der teilweise sehr komplexen und kurzfristig eintretenden Neuerungen anbieten zu können.
Online-Speedating, 26. Oktober 2026

Grenzüberschreitende Aktivitäten / Grensoverschrijdende activiteiten

Veranstaltungen Deutsch-Niederländischer Businessclub 2026

Der Deutsch-Niederländische Businessclub organisiert digitale Netzwerktreffen, Betriebsbesuche und Themen-Veranstaltungen in Zusammenhang mit deutsch-niederländischen Geschäftsbeziehungen.
Mitglieder des Deutsch-Niederländischen Businessclubs bei einem Netzwerktreffen.
Jaarlijks worden er bijeenkomsten georganiseerd, wisselend in de vorm van een digitaal netwerkmeeting, een bedrijfsbezoek of het behandelen van een actueel thema met betrekking tot het Duits-Nederlands zakendoen.
Datum Veranstaltungsort
1. Dezember 2026, 15:30 Uhr Printenmuseum Klein und Besuch des Weihnachtsmarktes
Anmeldungen gerne an: Karin Sterk, E-Mail: karin.sterk@aachen.ihk.de

Digitale Netzwerktreffen / Speeddatings 2026

Deutsch-Niederländische Wirtschaftsclubs aus den Grenzregionen bieten ihren Mitgliedern die Möglichkeit, bei diesem digitalen Speed-Dating mit deutschen und niederländischen Unternehmern neue Kontakte zu knüpfen und bestehende zu vertiefen.
Duits-Nederlandse Businessclubs uit de grensregio’s bieden hun leden de gelegenheid via deze digitale speeddate sessie met Duitse en Nederlandse ondernemers nieuwe contacten aan te knopen en bestaande te verdiepen.
Datum Programm
26. Oktober 2026, 12:00 bis 13:00 Uhr Speeddating ONLINE
Veranstalter sind Businessclubs von beiden Seiten der Grenze sind:

Anmeldung/aanmelding:

IHK Aachen, Karin Sterk, E-Mail: karin.sterk@aachen.ihk.de
Die Teilnehmer erhalten einige Tage vor der Veranstaltung den Link zu einem Zoom-Meeting. Nach der Begrüßung finden in kleineren Gruppen, in sogenannten “Breakoutrooms”, die Speeddatings statt. Dort kommen jeweils vier Teilnehmer zusammen und haben acht Minuten lang die Zeit, sich kennenzulernen und auszutauschen. Geplant sind fünf Speeddating-Runden, sodass jeder Teilnehmer auf 15 andere Personen trifft.
De deelnemers krijgen enkele dagen van te voren, na hun aanmelding, een link toegestuurd met de uitnodiging voor een Zoommeeting. Na een welkomstwoord, gaan de deelnemers in kleine groepen (4 personen) tien minuten in zogenaamde breakoutrooms, waar ze elkaar kunnen leren kennen en hun netwerk kunnen uitbreiden. Na elke ronde gaat iedereen verder naar een volgende “ruimte“. In totaal zijn er zo’n vijf speeddating rondes gepland, zodat iedere deelnemer met 15 andere in contact komt. Aan het einde van een uurtje speeddaten komen alle deelnemers dan weer in de digitale groepsruimte bij elkaar om de initiatiefnemers van feedback te voorzien.

Deutsch-Niederländische Sprechtage

Die IHK Aachen, das StartersCentrum Limburg und der Grenzinfopunkt Aachen-Eurode bieten einen kostenlosen Sprechtag an. Dieser richtet sich an Unternehmen aus Deutschland und den Niederlanden, die eine Expansion in das jeweilige Nachbarland planen. In individuellen Gesprächen werden Fragen zu Markteintritt, rechtlichen Rahmenbedingungen, Geschäftsbeziehungen, Unternehmensgründung, Dienstleistungserbringung sowie Steuer- und Sozialrecht erörtert und konkrete Hilfestellungen gegeben. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist jedoch erforderlich.
De IHK Aachen, het StartersCentrum Limburg en het Grenzinfopunkt Aachen-Eurode bieden een gratis spreekuur aan. Dit spreekuur is bedoeld voor bedrijven uit Duitsland en Nederland die van plan zijn uit te breiden naar het buurland. In individuele gesprekken worden vragen over markttoetreding, wettelijke randvoorwaarden, zakelijke relaties, het opzetten van een bedrijf, dienstverlening en fiscaal en sociaal recht besproken en wordt concrete hulp geboden. Deelname is gratis, maar aanmelden is verplicht.
Datum Veranstaltungsort
24. November 2026 Eurode Businesscenter Herzogenrath
6. April 2026 Eurode Businesscenter Herzogenrath
6. Juli 2026 Eurode Businesscenter Herzogenrath
7. September 2026 Eurode Businesscenter Herzogenrath
23. November 2026 Eurode Businesscenter Herzogenrath

Quarterly Briefing Niederlande

Die IHKs Aachen, Mittlerer Niederrhein, Duisburg-Wesel-Kleve und Nord-Westfalen setzen ihre erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Deutsch-Niederländischen Handelskammer (DNHK) fort. Mit dem "Quarterly Briefing" erwartet Sie ein kompaktes, digitales Format, das Sie viermal jährlich über aktuelle Entwicklungen, Trends und Geschäftschancen in den Niederlanden informiert.
In diesem 60-minütigen Webinar erhalten Sie einen kompakten Überblick über die wirtschaftlichen, politischen und regulatorischen Entwicklungen, die deutsche Unternehmen mit Niederlande-Bezug im Jahr 2027 kennen sollten. Unsere Sprecher ordnen aktuelle Trends und geplante Veränderungen im Gesprächsformat ein und zeigen auf, welche Auswirkungen diese auf zentrale Unternehmensbereiche wie Personal, Vertrieb, Produktion und Investitionen haben können.
Im Fokus stehen dabei diverse Themen: von Veränderungen am Arbeitsmarkt, über neue regulatorische Anforderungen bis hin zu relevanten Trends in der Produktion. Die genauen Themen und unsere Sprecher werden in der Vorankündigung einen Monat im Voraus bekannt gegeben. Das Quarterly Briefing liefert Ihnen die relevanten Informationen, um Chancen frühzeitig zu erkennen und fundierte Geschäftsentscheidungen für den niederländischen Markt zu treffen. Um die Inhalte möglichst aktuell zu halten, werden die Themenschwerpunkte bis zum Veranstaltungstermin fortlaufend angepasst.
Online-Termine Themen und Anmeldung
24. November 2026
12 bis 13 Uhr
Was verändert sich 2027?
Die Termine für 2027 werden noch bekanntgegeben

Deutsch-Niederländische Grenzlandkammern

Entlang der Grenze Nordrhein-Westfalens zu den Niederlanden liegen die Bezirke der Industrie- und Handelskammern (IHK) Aachen, Niederrheinische IHK Duisburg Wesel Kleve zu Duisburg, Mittlerer Niederrhein sowie Nord Westfalen. Sie decken die Region von Aachen im Süden, über Mönchengladbach, Moers, Kleve bis nach Gronau im Norden ab.
Der Austausch und die Zusammenarbeit entlang der Grenze Nordrhein-Westfalens zu den Niederlanden ist für viele Unternehmen in den Regionen von besonderer Bedeutung und wird kontinuierlich ausgebaut. Um auch interessierten Unternehmen die Kontakte und Informationen zugänglich zu machen, bieten die vier IHKs und die Deutsch-Niederländische Handelskammer regelmäßige Veranstaltungen an. Darüber hinaus stehen die Ansprechpartner aus den Bezirken und der AHK Niederlande gerne für Fragen zur Verfügung. Hier finden Sie Veranstaltungen der IHKs in NRW zu den Niederlanden.

Open Coffee Maastricht Heuvelland - Das niedrigschwellige Netzwerktreffen

Ein Open Coffee bietet eine entspannte Plattform für alle, die sich vernetzen möchten. Bei einer Tasse Kaffee oder Tee haben Sie die Möglichkeit, Ideen zu diskutieren, Wissen auszutauschen, Brainstormings durchzuführen, informelle Meetings abzuhalten oder potenzielle Kooperationen zu initiieren. Willkommen sind Selbstständige, KMU-Unternehmer, Studierende und Arbeitssuchende, die offen für neue Kontakte sind. Das Open Coffee lebt vom aktiven Engagement seiner Teilnehmer, die bereit sind zuzuhören, zu helfen und ihr Wissen zu teilen, um das Netzwerk gemeinsam zu stärken.
Een Open Coffee biedt een ontspannen platform voor iedereen die wil netwerken. Onder het genot van een kopje koffie of thee kunt u ideeën bespreken, kennis uitwisselen, brainstormen, informele vergaderingen houden of mogelijke samenwerkingen initiëren. Zelfstandigen, MKB-ondernemers, studenten en werkzoekenden die openstaan voor nieuwe contacten zijn van harte welkom. De Open Coffee leeft van de actieve betrokkenheid van zijn deelnemers, die bereid zijn te luisteren, te helpen en hun kennis te delen om samen het netwerk te versterken.
Datum Veranstaltungsort
16. Oktober 2026,
9 bis 12 Uhr
Ernst & Young, Kasteel Vaeshartelt (Thema: Ondernemen en financien)
20. November 2026,
9 bis 12 Uhr
Gallerie Arti Choque, Maastricht (Thema: Jouw Unique Selling Point (USP) versus de Unique Buying Reason (UBR) van jouw klant)
16. Dezember 2026,
15 bis 18 Uhr
Chateau St. Gerlach, Houtem (Thema: Stilstaan bij de jubileum-editie (25e) van Digitaal Magazine Limburg Works)
Anmeldungen bitte an: Open Coffee Maastricht Heuvelland

E-Magazin Limburg Works

Das E-Magazin "Limburg Works" präsentiert regelmäßig die Geschichten von Menschen, Unternehmern und Organisationen, die die deutsch-niederländische Wirtschaftsregion aktiv mitgestalten.
Anlässlich des 25-jährigen Jubiläums des Deutsch-Niederländischen Businessclubs ist im E-Magazin “Limburg Works”' dieser Artikel erschienen, der die Bedeutung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit unterstreicht.
Möchten auch Sie die Gelegenheit nutzen, Ihr Unternehmen in diesem Umfeld zu präsentieren? Bei Interesse können Sie sich direkt an Herrn Math Fooij, Avytos Mediagroup, E-Mail: math@avytos.com wenden.
Dienstag, 24. November 2026

Quarterly Briefing Niederlande

Die IHKs Aachen, Mittlerer Niederrhein, Duisburg-Wesel-Kleve und Nord-Westfalen setzen ihre erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Deutsch-Niederländischen Handelskammer (DNHK) fort. Mit dem "Quarterly Briefing" erwartet Sie ein kompaktes, digitales Format, das Sie viermal jährlich über aktuelle Entwicklungen, Trends und Geschäftschancen in den Niederlanden informiert.

Was können Sie erwarten?

In diesem 60-minütigen Webinar erhalten Sie einen kompakten Überblick über die wirtschaftlichen, politischen und regulatorischen Entwicklungen, die deutsche Unternehmen mit Niederlande-Bezug im Jahr 2027 kennen sollten. Unsere Sprecher ordnen aktuelle Trends und geplante Veränderungen im Gesprächsformat ein und zeigen auf, welche Auswirkungen diese auf zentrale Unternehmensbereiche wie Personal, Vertrieb, Produktion und Investitionen haben können.
Im Fokus stehen dabei diverse Themen: von Veränderungen am Arbeitsmarkt, über neue regulatorische Anforderungen bis hin zu relevanten Trends in der Produktion. Die genauen Themen und unsere Sprecher werden in der Vorankündigung einen Monat im Voraus bekannt gegeben. Das Quarterly Briefing liefert Ihnen die relevanten Informationen, um Chancen frühzeitig zu erkennen und fundierte Geschäftsentscheidungen für den niederländischen Markt zu treffen. Um die Inhalte möglichst aktuell zu halten, werden die Themenschwerpunkte bis zum Veranstaltungstermin fortlaufend angepasst.

Ihr Mehrwert als Teilnehmer

  • Interaktivität: Sie haben die Möglichkeit, bereits im Vorfeld des Webinars Ihre spezifischen Fragen einzureichen.
  • Informationsvorsprung: Sie starten informiert und gut vernetzt in das dritte Quartal.
  • Exklusiver Dialog: Sie sind Teil einer dynamischen Unterhaltung zwischen dem Experten und der Moderationsleitung.

Für wen ist das Webinar interessant?

  • Alle, die den Einstieg in den niederländischen Markt planen und erste Einblicke gewinnen möchten.
  • Unternehmen, die ihre bestehenden Geschäftsbeziehungen in den Niederlanden ausbauen und vertiefen wollen.
  • Interessierte, die sich einen schnellen Überblick über die aktuelle wirtschaftliche Entwicklung im Nachbarland verschaffen möchten.

Praktische Informationen im Überblick

Wann: 24. November 2026
Uhrzeit: 12:00 bis 13:00 Uhr
Format: Online-Webinar MS-Teams
Sprache: Deutsch
Kosten: Die Teilnahme ist kostenfrei.
Die Veranstaltung ist ein Angebot der IHK Aachen in Kooperation mit der IHK Mittlerer Niederrhein, Niederrheinische IHK Duisburg-Wesel-Kleve, IHK Nord Westfalen und der Deutsch-Niederländischen Handelskammer unterstützt durch IHK NRW – Die Industrie- und Handelskammern aus Nordrhein-Westfalen
Aktuelle Zollankündigungen

Zoll-News

Neue EU-Zollreform in Kraft

Die EU hat die bislang größte Reform des EU-Zollrechts seit Jahrzehnten beschlossen - diese ist seit 20. September 2026 in Kraft. Im Amtsblatt der EU wurde dazu die Verordnung (EU) 2026/2108 veröffentlicht, die den Unionszollkodex (UZK) neu regelt. Die alte VO (EU) Nr. 952/2013 wurde aufgehoben. Ziel ist es, den Zoll an den stark wachsenden Online-Handel anzupassen (EU-weite Bearbeitungsgebühr für Kleinsendungen), die Einrichtung einer neuen EU-Zollbehörde ("EU Customs Authority“) und die Zollabwicklung stärker zu digitalisieren (EU Custom Data Hub). Einzelheiten stehen über die nachfolgenden Weblinks bereit:

EU und die Philippinen einigen sich auf Freihandelsabkommen

Die Europäische Union und die Philippinen haben sich auf ein Freihandelsabkommen geeinigt. Ziel ist der Abbau von Zöllen auf beiden Seiten sowie die Verbesserung des jeweiligen Marktzugangs. Nach der grundsätzlichen Einigung müssen sich beide Seiten nun noch über die Umsetzung und technische Details verständigen. Einzelheiten enthält eine Pressemeldung der EU-Kommission vom 22.09.2026.

EU-Indien-Abkommen: Kommission veröffentlicht "Tariff Schedules“

Indien gewährt der EU im Rahmen des Abkommens umfangreichere Zollsenkungen als anderen Handelspartnern. Die Europäische Kommission hat nun die Vertragstexte einschließlich der Tariff Schedules (Zollabbaupläne) veröffentlicht. Diese enthalten die konkreten Zeitpläne für die Reduzierung und Abschaffung von Zöllen auf zahlreiche Warenkategorien nach Inkrafttreten des Abkommens. Die veröffentlichten Zolltabellen geben einen wichtigen Einblick in die zukünftigen Marktzugangsbedingungen und zeigen, in welchen Bereichen Zollsenkungen unmittelbar greifen und wo ein schrittweiser Abbau vorgesehen ist. Einzelheiten stehen über die nachfolgenden Weblinks bereit:

EU-Kommission legt Rat EU-Ecuador-Abkommen vor

Die Europäische Kommission hat dem Rat am 11. September 2026 ihren Vorschlag für das Abkommen zwischen der EU und Ecuador zur Erleichterung nachhaltiger Investitionen (SIFA) zur Unterzeichnung und zum Abschluss vorgelegt. Das SIFA-Abkommen zwischen der EU und Ecuador soll es EU-Unternehmen erleichtern, in Ecuador zu investieren und ihre Geschäftstätigkeit dort auszuweiten. Einzelheiten stehen auf der Webseite der EU-Kommission bereit.

EU‑SADC‑Abkommen: Neue Vorgaben zur Ursprungskumulierung

Das Wirtschaftspartnerschaftsabkommen (WPA) zwischen der EU und den WPA-Staaten der Entwicklungsgemeinschaft des Südlichen Afrika (SADC-WPA-Staaten) sieht gemäß Art. 4 Abs. 2 und 6 des Protokolls Nr. 1 Kumulierung in den SADC-WPA-Staaten vor. Die EU-Kommission hat bezüglich Mosambik eine Bekanntmachung (ABl. C vom 8. September 2026) veröffentlicht. Kumulierung ist seit 24. Juli 2026 mit folgenden Ländern zulässig: Kamerun, Kenia, Madagaskar, Mauritius, Seychellen, Simbabwe, Papua-Neuguinea, Botsuana, Eswatini, Lesotho, Mosambik, Namibia und Südafrika. Mehr Informationen stehen auf der Webseite der Germany Trade and Invest GmbH bereit.

EU-Antidumpingmaßnahmen: Aktuelle Entwicklungen

Zitronensäure mit Ursprung in China

Auf Einfuhren von Zitronensäure mit Ursprung in China bestehen Antidumpingmaßnahmen, die die Europäische Kommission nach Abschluss einer Auslaufüberprüfung mit Durchführungsverordnung (EU) 2021/607 verlängerte. Mehr Informationen/Quelle: Germany Trade and Invest GmbH

Regaleinheiten aus Stahl mit Ursprung in China

Im Juni 2026 leitete die EU-Kommission ein Antidumpingverfahren ein, das Schraub- und Steckregale mit Ursprung in China betrifft. Nun gibt sie die Berichtigung der Warendefinition bekannt. Die Untersuchung betrifft verschraubte und schraubenlose Regaleinheiten aus Stahl und deren Bauteile, nämlich Stahlständer mit zwei flachen Verbindungsflächen und Stahlträger ohne angeschweißte vertikale Verbindungselemente, sofern die Regaleinheit eines dieser Bauteile enthält, auch mit Regalböden (unabhängig von deren Material). Die zollamtliche Erfassung erfolgt seit dem 12. September 2026. Mehr Informationen/Quelle: Germany Trade and Invest GmbH

Betonstahlmatten mit Ursprung in China

Die Europäische Kommission ordnete zum 12. September 2026 die zollamtliche Erfassung der betroffenen Einfuhren an. Die Untersuchung betrifft auch Einfuhren aus der Türkei. Mehr Informationen/Quelle: Germany Trade and Invest GmbH

Flacherzeugnisse mit Ursprung in China und Taiwan

Bei den derzeit geltenden Maßnahmen handelt es sich um einen endgültigen Antidumpingzoll, der mit der Durchführungsverordnung (EU) 2021/1438 verlängert wurde. Nun leitet die EU-Kommission erneut eine Auslaufüberprüfung ein. Mehr Informationen/Quelle: Germany Trade and Invest GmbH

Flacherzeugnisse mit Ursprung in Indien/Indonesien

Die Einfuhren von kaltgewalzten Flacherzeugnissen aus nicht rostendem Stahl mit Ursprung in Indien und Indonesien unterliegen sowohl Antisubventions- als auch Antidumpingmaßnahmen, die mit den Durchführungsverordnungen (EU) 2022/433 sowie 2021/2012 eingeführt wurden. Im Juni 2026 gab die EU-Kommission das bevorstehende Außerkrafttreten der Antidumpingmaßnahmen zum 19. November 2026 bekannt. Nun leitet sie eine Auslaufüberprüfung ein. Mehr Informationen/Quelle: Germany Trade and Invest GmbH

EU-Dual-Use-Verordnung: Aktualisierung der Güterliste

Die Liste der Güter mit doppeltem Verwendungszweck wird regelmäßig aktualisiert, um die Einhaltung internationaler Verpflichtungen sicherzustellen. Vor diesem Hintergrund kündigt die Europäische Kommission eine Aktualisierung von Anhang I der Dual-Use-Verordnung (EU) 2021/821 an. Nach Abschluss aller Formalitäten wird die Delegierte Verordnung im EU-Amtsblatt veröffentlicht. Sie soll voraussichtlich Ende November 2026 in Kraft treten. Die Pressemitteilung der Generaldirektion Handel vom 14. September 2025 enthält eine Übersicht über die Änderungen im Vergleich zur vorherigen Liste. Mehr Informationen stehen auf der Webseite der Germany Trade and Invest GmbH bereit: EU-Dual-Use-Verordnung - Aktualisierung der Güterliste

EU plant einheitliches Entsendeportal

Die EU plant die Einführung eines freiwilligen, einheitlichen digitalen Meldeportals für Entsendungen ("e-Declaration“). Deutschland hat sich gemeinsam mit Griechenland, Irland, Litauen, Polen, Portugal, Slowenien, Tschechien und Ungarn bereit erklärt, das Portal künftig zu nutzen. Ziel ist es, den bürokratischen Aufwand für Unternehmen bei grenzüberschreitenden Mitarbeitereinsätzen zu verringern. Die formale Verabschiedung auf EU-Ebene steht noch aus. Weitere Mitgliedstaaten können sich dem System anschließen. Mehr Informationen stehen auf der Webseite des Europäischen Rates bereit: Rat und Parlament einig über digitales Meldesystem für entsandte Arbeitnehmer

Neu: Der Schiedsgerichtshof bei der Deutschen Industrie- und Handelskammer (SGH)

Internationale Geschäfte bieten große Chancen, können im Konfliktfall jedoch auch rechtliche Herausforderungen mit sich bringen. Mit dem neuen Schiedsgerichtshof bei der Deutschen Industrie- und Handelskammer (SGH) steht Unternehmen nun eine moderne, digitale und effiziente Alternative zu staatlichen Gerichtsverfahren zur Verfügung. Das gemeinsame Angebot der IHKs und des weltweiten AHK-Netzwerks ermöglicht eine vertrauliche, schnelle und international vollstreckbare Streitbeilegung – besonders bei grenzüberschreitenden Wirtschaftsbeziehungen. Erfahren Sie mehr über die Vorteile und Einsatzmöglichkeiten des neuen Schiedsgerichtshofs für international tätige Unternehmen unter: SGH_Informationsbroschuere.pdf

Zoll-Portal: Neuerungen

Mit dem aktuellen Release wurden einige Neuerungen eingeführt, diese sind unter anderem:
  • Dienstleistungen als Favoriten markieren
  • Profil vervollständigen
  • Vorgang erscheint mit Nachrichtenverlauf
Einzelheiten zu allen Neuerungen stehen auf der Webseite der Zollverwaltung (zoll.de) bereit. Zoll online - Fachmeldungen

Allgemeine Genehmigung (AGG) Nr. 48: Verlängerung

Mit Bekanntgabe vom 10. September 2026 wurde die AGG Nr. 48 verlängert. Sie ist nunmehr zeitlich befristet bis zum 15. September 2027 gültig. Die AGG Nr. 48 für bestimmte Rüstungsgüter an die Golfstaaten und die Ukraine wurde im März 2026 eingeführt und gilt für die Ausfuhr oder Verbringung mit anschließender Ausfuhr von Gütern zur Verwendung zur Luftverteidigung und zur Marineverteidigung (einschließlich Maßnahmen zum Schutz vor oder Beseitigung von Seeminen) nach Bahrain, Katar, Kuwait, Oman, Saudi-Arabien, Vereinigte Arabische Emirate sowie die Ukraine, soweit alle Voraussetzungen der AGG Nr. 48 vorliegen. Einzelheiten stehen auf der Webseite des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) bereit: BAFA - Allgemeine Genehmigungen

ATLAS-Ausfuhr: Ausgangsbestätigungen aus Frankreich

Der Zoll teilt in seiner ATLAS-INFO 0988/2026 mit:
„Für deutsche Ausfuhrvorgänge unterbleibt teilweise weiterhin die Übermittlung der Ausgangsbestätigungen aus Frankreich (vgl. ATLAS-Info 0786/25 vom 16. Mai 2025). Folglich kann ein Ausgangsvermerk (Nachricht "Mitteilung zur Ausfuhr“ (E_EXP_NOT)) von der Ausfuhrzollstelle erst nach alternativer Erledigung des Ausfuhrvorgangs im Rahmen des Nachforschungsverfahrens gemäß Kapitel 4.9.5 Verfahrensanweisung zum IT-Verfahren ATLAS an den Teilnehmer übermittelt werden. Ein nicht unerheblicher Anteil ausbleibender Ausgangsbestätigungen betrifft den Ausgang über Calais mit dem Bestimmungsland Vereinigtes Königreich (GB).“

Messevisa: Bis zu elf Monate Wartezeit

Wartezeiten für Aussteller und Besucher aus dem visumpflichtigen Ausland, die an Messen in Deutschland teilnehmen wollen, bleiben eine Herausforderung. Gerade in der Türkei sind die Wartezeiten lang und schwer planbar. Das zeigt die aktuelle Messevisa-Umfrage des Verbands der deutschen Messewirtschaft AUMA unter den Auslandsvertretungen deutscher Messeveranstalter. Zu den größten Problemen zählen fehlende oder schwer planbare Termine zur Visumbeantragung. Dies führt beispielsweise dazu, dass Delegationsreisen nach Deutschland, Länderpavillons oder Messeteilnahmen hierzulande nur eingeschränkt oder sogar gar nicht stattfinden können. Einzelheiten stehen auf der Webseite des Ausstellungs- und Messe-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft e.V. bereit: Messevisa: Bis zu elf Monate Wartezeit

Südkorea erweitert Exportkontrolle auf KI-Chips und Halbleitertechnik

Südkorea hat zum 1. September 2026 seine Dual-Use-Liste um strategische Güter erweitert und rund 80 Aktualisierungen der vier multilateralen Exportkontrollregime Wassenaar Arrangement, Australia Group, Nuclear Suppliers Group und MTCR übernommen. Neu in die Exportkontrolle aufgenommen werden unter anderem leistungsfähige integrierte Schaltungen für KI sowie bestimmte Anlagen zur Halbleiterherstellung. Für deutsche Unternehmen mit entsprechenden Lieferketten können sich daraus indirekte Konsequenzen ergeben. Da koreanische Zulieferer nun für Sendungen von entsprechender Technologie beziehungsweise von betroffenen Anlagen eine Ausfuhrgenehmigung benötigen, können zusätzliche Daten oder Erklärungen erforderlich werden oder auch zeitliche Verzögerungen auftreten. Mehr Informationen unter: Amendments to the Public Notice on Trade of Strategic Items

In Südkoreas Halbleiterindustrie zählt Geschwindigkeit

Südkorea festigt seine zentrale Stellung in der globalen Halbleiterproduktion. Die Regierung unterstützt die Branche durch gezielte Anreize, zum Beispiel steuerliche Fördermaßnahmen für Erweiterungsinvestitionen, Forschung und Entwicklung (F&E) sowie Ausrüstung. Deutschland lieferte 2025 Halbleiter im Wert von 722 Millionen US$ nach Südkorea, die bisher größten Bezüge gab es 2022 für rund 1 Milliarde US$. Die Nachfrage nach deutschen Ausrüstungen stieg im 1. Quartal 2026 rasant. Mehr Informationen stehen auf der Webseite der Germany Trade and Invest GmbH bereit: In Südkoreas Halbleiterindustrie zählt Geschwindigkeit

Taiwans Robotiksektor gewinnt durch Physical AI an Dynamik

Taiwan baut ein Physical-AI-Ökosystem mit Schwerpunkt Robotik auf. Der Begriff bezeichnet KI-Systeme (künstliche Intelligenz), die nicht nur Daten verarbeiten, sondern in physischen Umgebungen handeln. Dazu zählen Roboter, autonome Fahrzeuge, Drohnen und Anwendungen der industriellen Automatisierung. Für deutsche Unternehmen bieten sich zahlreiche Anknüpfungspunkte: So punktet die Hightechinsel nicht nur mit technischer Kompetenz in Elektronik, Komponenten und Maschinenbau - auch taiwanische Produktionsunternehmen, insbesondere große Auftragsfertiger, sind interessante Kunden für deutsche Ausrüstung. Zudem besteht bei Industrierobotern eine wachsende Nachfrage. Gefragt sind unter anderem Sensoren, Antriebs- und Vakuumtechnik, industrielle Steuerungen, Spezialmaterialien sowie Anlagen und Verfahren für deren Herstellung. Mehr Informationen stehen auf der Webseite der Germany Trade and Invest GmbH bereit: Taiwans Robotiksektor gewinnt durch Physical AI an Dynamik

USA planen mehr Lieferdaten bei der Einfuhr

Die US-Zollbehörde CBP erwägt, bei Einfuhren künftig deutlich mehr Informationen abzufragen. Dazu zählen zusätzliche Angaben zu beteiligten Unternehmen und zur Produktion, ausländische Steuer- und Unternehmenskennungen sowie bestimmte Exportdokumente. Damit sollen unter anderem Ursprung, Produktsicherheit, Zwangsarbeit und mögliche Umgehungsgeschäfte besser kontrolliert werden. Bis 1. Dezember 2026 läuft zunächst ein Konsultationsverfahren. Anschließend muss CBP entscheiden, welche Anforderungen tatsächlich in einen verbindlichen Regelungsvorschlag übernommen werden. Mehr Informationen unter: Federal Register: Heightened Import Disclosures for Supply Chain Visibility

USA: Humanoide Robotik bietet Absatz- und Liefermöglichkeiten

Mittlerweile tauchen die ersten Humanoiden in Autofabriken auf. Rund die Hälfte der Produktionskosten entfällt mittlerweile auf die Aktuatoren – also die künstlichen Muskeln, die für die Bewegungen der Roboter sorgen. Hieraus ergeben sich auch für deutsche Unternehmen zahlreiche Geschäftschancen, denn Humanoide könnten zu einem der größten Industriemärkte der kommenden Jahrzehnte werden. Davon würden nicht nur die Roboterhersteller profitieren. Auch für Zulieferer eröffnet sich ein Markt von erheblicher Größenordnung. Daneben gelten auch Handel, Gastronomie und Gesundheitswesen als vielversprechende Einsatzfelder. Mit weiter fallenden Kosten werden Humanoide zukünftig auch für private Haushalte erschwinglich.Mehr Informationen stehen auf der Webseite der Germany Trade and Invest GmbH bereit: Humanoide Roboter: Wachstumsmarkt USA für Zulieferer

VAE führen eCarnet ein

Die Internationale Handelskammer (ICC) in Paris informiert, dass das digitale Carnetverfahren (eCarnet A.T.A.) in den Vereinigten Arabischen Emiraten zum 9. November 2026 offiziell eingeführt wird. Ab diesem Zeitpunkt werden Carnetinhaber bei der Einfuhr in die VAE aufgefordert, einen QR-Code vorzulegen. Ausführliche Informationen zum eCarnet stehen auf der Webseite der IHK Düsseldorf bereit. Carnet A.T.A. - leicht durch den Zoll
Quelle: Newsletter der IHK Düsseldorf 1. Oktober 2026
Außenwirtschaft

Unternehmerreisen, Messen und Kooperationsbörsen

Für viele Unternehmen ist die Beteiligung an einer Auslandsmesse eine sinnvolle Maßnahme zur Markterschließung beziehungsweise zur Darstellung der Marktpräsenz. Darüber hinaus bieten Messen auch Besuchern umfangreiche Informationsmöglichkeiten über die relevanten Auslandsmärkte und Branchenteilnehmer.

Beteiligung an Auslandsmessen

AUMA – Auslandsmesseprogramme des Bundes

Deutsche Unternehmen, die auf Messen im Ausland ausstellen, sichern und stärken den Export deutscher Waren und Dienstleistungen. Deshalb unterstützt die Bundesrepublik Deutschland vornehmlich kleine und mittlere Unternehmen (KMU) mit ihrem Auslandsmesseprogramm (AMP). Das Stichwort heißt hier “German Pavilion“, der Gemeinschaftsstand des Bundes unter seiner Dachmarke “made in Germany“. Weitere Informationen und das aktuelle Auslandsmesseprogramm finden Sie unter AUMA Verband der Deutschen Messewirtschaft.

Förderung von Kleingruppen auf Auslandsmessen

NRW.Global Business: Auslandsmessen und Unternehmerreisen des Landes NRW

Die Beteiligung an einer Auslandsmesse ist kostspielig und aufwendig zu organisieren; selbst wenn es “nur” ins Nachbarland geht. Das Land NRW unterstützt daher kleine und mittlere Unternehmen aus NRW im Rahmen seiner Außenwirtschaftsförderung mit einem breit angelegten Messeprogramm - koordiniert von NRW. Global Business. Auf Gemeinschaftsständen des Landes präsentieren Unternehmen ihre Dienstleistungen und Produkte zu günstigen Konditionen direkt in den Zielmärkten.
  • Auslandsmessen – Aktuelle Beteiligungen an Auslandsmessen des Landes NRW
  • Messe meets Mittelstand – Das flexible Förderinstrument erfüllt den Bedarf von Unternehmen nach möglichst individueller Messepräsenz.
  • Unternehmerreisen – Mit einem breiten Programm an Unternehmerreisen unterstützt NRW.Global Business KMU beim Eintritt in neue Märkte weltweit.

Unternehmerreisen

In Nordrhein-Westfalen sind zahlreiche Unternehmen mit globalem Wachstumspotenzial zu Hause. Doch wo im Ausland sind die großen Zukunftsmärkte? Welches Land ist für Ihr Business das richtige? Und wie können Sie sich optimal präsentieren und die richtigen Kontakte knüpfen? Mit einem breiten Programm an Unternehmensreisen unterstützt NRW.Global Business kleine und mittlere Unternehmen aus NRW beim Eintritt in ausgewählte Märkte weltweit, zum Teil mit politischer Begleitung. Hier finden Sie aktuelle Unternehmerreisen des Landes Nordrhein-Westfalen.

Messen

Deutsche Agrar- und Ernährungswirtschaft auf Auslandsmessen

Deutsche Unternehmen der Agrar- und Ernährungswirtschaft werden 2027 bei Messebeteiligungen im Ausland staatlich unterstützt. Das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) plant 40 Auftritte unter der Dachmarke "made in Germany“ in 25 Ländern. Den größten Anteil bilden Lebensmittelmessen (22 Beteiligungen), gefolgt von Land- und Forstwirtschaft (9) sowie Weinbau (6). Ergänzt wird das Programm durch zwei Gartenbaumessen und eine Beteiligung im Bereich Süßwaren. Weitere Informationen: AUMA Verband der deutschen Messewirtschaft

Internationale Messe von Havanna in Kuba

Vom 24. bis 26. November 2026 findet die 42. Internationale Messe von Havanna (FIHAV 2026) – überwiegend digital – statt. Im Mittelpunkt stehen die aktuellen Wirtschaftsreformen und die neuen Rahmenbedingungen für ausländische Investitionen in Kuba. Weitere Themen sind unter anderem Künstliche Intelligenz, exportfähige Produkte und neue Geschäftsmöglichkeiten. Das Programm wird durch ein Präsenzforum zu Investitionen sowie Geschäftstreffen für kubanische und internationale Unternehmen ergänzt.

NRW-Gemeinschaftsstand auf der World Health Expo Dubai 2027 (WHX)

Ein wesentlicher Schwerpunkt der World Health Expo Dubai 2027 (WHX) vom 25. bis 28. Januar 2027 liegt in der Medizintechnik. Die Fachmesse präsentiert eine breite Palette an medizinischen Geräten und Ausrüstungen, von hochmoderner Diagnostik bis hin zu innovativer Behandlungstechnologie. Zusätzlich werden Bereiche wie Orthopädie, Physiotherapie sowie Bedarfs- und Verbrauchsartikel für medizinische Einrichtungen abgedeckt.

NRW-Gemeinschaftsstand auf dem MWC Barcelona 2027

Der MWC Barcelona vom 1. bis 4. März 2027 ist die weltweit wichtigste Messe rund um Mobilfunk und Konnektivität. Hier werden die neuesten Innovationen und Spitzentechnologien vorgestellt. Das Land Nordrhein‑Westfalen beteiligt sich bereits seit mehr als 10 Jahren am MWC und bietet Unternehmen aus NRW mit einem Gemeinschaftsstand die Möglichkeit, ihre Technologien und Produkte einem internationalen Fachpublikum unter dem starken Dach des Landes zu präsentieren. Inzwischen sind alle Branchen auf dem MWC vertreten: Von Konnektivitätsanbietern bis hin zu verschiedenen vertikalen Märkten, wie zum Beispiel Industrie 4.0, Mobilität, Cybersecurity, KI, Gesundheit, Energie und mehr, sowohl im B2B- als auch im B2C-Bereich.

NRW-Gemeinschaftsstand auf der JEC World 2027

Die JEC World vom 2. bis 4. März 2027 in Paris mit dem NRW-Gemeinschaftsstand bietet Teilnehmenden mit zahlreichen Konferenzen, technischen und wissenschaftlichen Foren und Seminaren einen umfassenden Überblick über die gesamte Verbundwerkstoff- und Wertschöpfungskette – von der Rohmaterialherstellung und Verbundwerkstoffproduktion bis hin zu nachgelagerten Dienstleistungen.

NRW-Landesgemeinschaftsstand auf der XPONENTIAL Europe 2027 in Düsseldorf

Die XPONENTIAL Europe ist die führende europäische Fachmesse für autonome Systeme, Robotik und unbemannte Technologien. Sie richtet sich insbesondere an Unternehmen, Startups und Forschungseinrichtungen, die Lösungen in den Bereichen Robotik, Künstliche Intelligenz, Sensorik, Drohnen, autonome Mobilität sowie unbemannte Systeme entwickeln oder anwenden. In Düsseldorf treffen sich vom 16. bis 18. März 2027 ein internationales Fachpublikum sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik, um sich über aktuelle Entwicklungen und Innovationen entlang der gesamten Wertschöpfungskette autonomer Technologien auszutauschen. Anmeldeschluss: 10. Dezember 2026. Weitere Informationen: NRW.Global Business

Save the date: NRW-Landesgemeinschaftsstand auf der Pollutec 2027

Die Pollutec vom 12. bis 15. Oktober 2027 zählt zu den führenden internationalen Fachmessen für Umwelt- und Energietechnologien und gilt als zentrale Plattform für ökologische Innovationen und nachhaltige Transformation. Unternehmen, Forschungseinrichtungen sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik kommen in Lyon zusammen, um innovative Lösungen für die ökologischen Herausforderungen von Industrie, Städten und Regionen zu präsentieren und sich zu aktuellen Entwicklungen auszutauschen.

Kooperationsbörsen

Enterprise Europe Network EEN

Enterprise Europe Network EEN ist ein europäisches Netzwerk, welches das Ziel verfolgt, Kooperationen, Technologietransfer und strategische Partnerschaften für kleine und mittelständische Unternehmen zu unterstützen.
Besonders im Bereich "Forschung und Entwicklung" helfen die deutschen Partner im Enterprise Europe Network dabei, Kontakte in Wirtschaft und Wissenschaft zu initiieren.
Die deutschen Partner im "Enterprise Europe Network":
  • helfen Unternehmen dabei, potenzielle internationale Geschäftspartner zu finden,
  • helfen KMU dabei, neue Produkte zu entwickeln und Zugang zu europäischen Märkten zu finden,
  • beraten in Bezug auf geistiges Eigentum, Patente, Normen und europäische Rechtsvorschriften,
  • sind Kommunikationskanal und platzieren unternehmensrelevante Neuigkeiten aus Brüssel und spielen Feedback aus der Wirtschaft nach Brüssel.

Import Promotion Desk unterstützt Unternehmen bei der Suche nach Geschäftspartnern

Das Import Promotion Desk (IPD), die vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) geförderte Initiative zur Importförderung, unterstützt Unternehmen bei der Suche nach zuverlässigen Geschäftspartnern.
  • Direkte Kontaktvermittlung zu geprüften Produzenten und zuverlässigen Reiseveranstaltern in den 15 IPD Partnerländern
  • Unterstützung beim internationalen Einkauf zahlreicher Produkte und Rohstoffe
  • Erschließung neuer Destinationen und nachhaltiger Reiseprodukte für europäische Touristiker