Regionalausschuss Eifel und Euskirchen
Unternehmer aus Euskirchen und der Eifel fordern politische Reformen
Unternehmer aus der Eifel und dem Kreis Euskirchen haben sich mit dem Bundestagsabgeordneten Detlef Seif über die politische Lage in Berlin und die Reformvorhaben der Bundesregierung ausgetauscht.
Während der Sitzung des Regionalausschusses der Industrie- und Handelskammer (IHK) Aachen standen die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Deutschland und Fragen zu den angekündigten Reformen im Mittelpunkt.
Am häufigsten nennen die Unternehmer Bürokratie und Regulierung als Belastung in ihrem Arbeitsalltag. Neben Vorschriften und Berichtspflichten seien auch aufwendige Genehmigungsverfahren, schwer erreichbare Behörden und lange Verwaltungswege ein Problem. Im Zusammenhang mit den jüngsten Landtagswahlen äußern die Mitglieder des Regionalausschusses den Eindruck, dass sich die Regierungsparteien stärker mit sich selbst beschäftigten, als grundlegende Reformen endlich umzusetzen.
“Für unsere Unternehmen zählt, dass Reformen nicht nur angekündigt, sondern verlässlich umgesetzt werden”, bekräftigt Hendrik Krämer, Vorsitzender des Regionalausschusses. “Bürokratie bindet Kräfte, die wir für unsere Kunden, Produktion und Investitionen brauchen.”
Der CDU-Abgeordnete Seif kündigt an, dass Berichtspflichten für Unternehmen künftig weitgehend wegfallen sollen, sofern keine zwingenden Gründe dagegensprechen. Neben umfassenden Reformen brauche es eine neue Verwaltungskultur auf allen Ebenen – vom Bund bis zu den Kommunen.
Weitere Themen des Regionalausschusses Eifel und Euskirchen waren Energiepreise und Netzanschlüsse, Verkehrsinfrastruktur, Kosten und Steuern, die EU sowie Sicherheit und Verteidigung in Deutschland.
IHK-Presseinformation vom 2. Oktober 2026
IHK-Presseinformation vom 2. Oktober 2026