Donnerstag, 23. März 2023

Ukraine: Wirtschaft hilft!

Viele Firmen wollen helfen und tun es schon!
Viele Firmen vor Ort engagieren sich bereits. Sie helfen bei der Versorgung mit Hilfsgütern und versuchen bei der Aufnahme von Geflüchteten zu unterstützen. Viele Unternehmen in Deutschland, Polen, Tschechien und der Slowakei haben bereits Hilfstransporte an die ukrainische Grenze gestartet. Dort werden vor allem akut gebraucht: Erste-Hilfe-Sets, Arzneimittel, Verbandsmaterial, hygienisches und medizinisches Verbrauchsmaterial sowie Waschkits und mobile Röntgen-Geräte. Außerdem kugelsichere und Splitterschutzwesten, Schutzhelme, Notstromaggregate, Matratzen, Schlafsäcke, Isomatten, Taschenlampen und Powerbank-Akkus.

Veranstaltungen

Save the date: NRW-Wirtschaftskonferenz “Wiederaufbau der Ukraine”, Düsseldorf, 23. März 2023, 13:00 Uhr

Die Veranstaltung bietet Experten sowie Vertretern von NRW-Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen aus NRW und der Ukraine Gelegenheit zum Wissens- und Meinungsaustausch über die aktuelle Situation und Rahmenbedingungen für die künftige Zusammenarbeit hinsichtlich des Wiederaufbaus der Ukraine. Die Veranstaltung wird durch die stellvertretende Ministerpräsidentin und Ministerin für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie, Mona Neubaur, den ukrainischen Botschafter Oleksii Makeiev sowie die Vizepräsidentin von IHK NRW, Jutta Kruft-Lohrengel, eröffnet. Die Konferenz ist eine gemeinsame Veranstaltung des Ministeriums für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen, NRW.Global Business und IHK NRW. Weitere Partner sind der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft und die Deutsch-Ukrainische Industrie- und Handelskammer (AHK Ukraine). Weitere Informationen: IHK Düsseldorf, Robert Butschen, Telefon 0211 3557217, E-Mail: robert.butschen@duesseldorf.ihk.de

So können Sie helfen!

Wir sammeln hier Informationen zu Hilfsaktionen und Unterstützungsmöglichkeiten für die Ukraine. Die Informationen werden laufend aktualisiert. Wenn Sie sich engagieren möchten, melden Sie bei der IHK.

IHK-Organisation #WirtschaftHilft

  • Zur Unterstützung einer bedarfsgerechten Hilfe haben die Spitzenverbände BDA, BDI, DIHK und ZDH in enger Zusammenarbeit die Initiative #WirtschaftHilft ins Leben gerufen. Unter www.WirtschaftHilft.info erhalten Unternehmen und Verbände  Informationen zu den Themen bedarfsgerechte Spenden, Arbeitsintegration Geflüchteter und Auswirkungen auf Betriebe und Beschäftigung.
  • DIHK - Ukraine: Viele Unternehmer wollen helfen und tun es schon! IHKs begleiten Aktivitäten unter #WirtschaftHilft.
  • Das NETZWERK Unternehmen integrieren Flüchtlinge der DIHK Service GmbH hat eine Liste für mögliche Geldspenden und ein zukünftiges Engagement vor Ort.
  • Die Deutsch-Baltische Handelskammer in Estland, Lettland, Litauen (AHK Baltikum) zeigt Solidarität mit der Ukraine und wirbt für Unterstützung: www.ahk-balt.org/mitglieder/ukraine-hilfe
  • Die Deutsch-Ungarische Industrie- und Handelskammer (AHK Ungarn) hat ebenfalls wichtige Informationen für Unternehmen im Allgemeinen und für diejenigen, die helfen wollen.
  • Die Deutsch-Slowakische Industrie- und Handelskammer (AHK Slowakei) informiert ebenfalls umfassend zum Konflikt an der Grenze zur Ukraine und ruft zu Spenden auf. Sie folgt dem Aufruf der AHK Ukraine und des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft.
  • Das Auswärtiges Amt startet eine dringende Spendenaktion “Luftbrücke Moldau“. Mit der Luftbrücke Moldau sollen Geflüchtete aus der Ukraine auf Wunsch nach Deutschland geholt werden. Das Projekt hat eine gute Sichtbarkeit und ist eine unkomplizierte Möglichkeit, einen positiven Beitrag zu leisten – mit einem klaren Beleg über die konkrete Mittelverwendung. 
    Eine Zusage der Mittel wäre zunächst einmal ausreichend. Eine Spendenbescheinigung  bekommen die Spender zugesandt; eine Mail mit den relevanten Daten (Spendenbetrag, -name und -adresse) an  404-4@auswaertiges-amt.de wird hierzu erbeten.
    Das Spendenkonto  hierzu lautet:
    Förderkreis Eine Welt im Auswärtigen Amt e. V.
    Badische Beamtenbank
    IBAN: DE07 66090800 000 462 5072
    Verwendungszweck: "Luftbrücke Moldau"
    Der Ansprechpartner im Auswärtigen Amt ist: Konstantin Freischlader, E-Mail   404-4@auswaertiges-amt.de, Telefon  030-1817-6177

Angebote und Aktionen regionaler Unternehmen

Aktuelle Hinweise für Hilfsgütertransporte 

Aktuelle Hinweise für Hilfsgütertransporte in die Ukraine und die Beförderung von Flüchtenden können auf der Website des Bundesamtes für Güterverkehr abgerufen werden.

Generatoren und Transformatoren für die Ukraine

Speziell Firmen in der Elektrobranche werden gebeten, Spenden für die Ukraine zu leisten. Auch Güter des Katastrophenschutzes werden dringend benötigt. Neu ist, das gewisse Güter nun auch angekauft werden.
Die Ukraine benötigt dringend Produkte zur Instandsetzung ihrer Energieinfrastruktur und bittet weiter um Spenden. Neu ist, dass dringend benötigte Produkte zudem auch käuflich erworben werden. Insbesondere Transformatoren im Hochspannungsbereich sind nur sehr eingeschränkt erhältlich. Der Ukraine geht es insbesondere um Dreiphasen-Hochspannungstransformatoren und Ersatzteile für den Starkstrombereich (zum Beispiel auch eingelagertes oder veraltetes, obsoletes Material etwa aus DDR-Beständen oder aus stillgelegten Kraftwerken).
Der ukrainische Energienetzbetreiber Ukrenergo stellt hierfür Bedarfslisten zur Verfügung, die sowohl im Hoch- als auch Niederspannungsbereich Produkte beinhalten, die die Ukraine bereit ist, direkt einzukaufen. Für Angebote und Rückfragen bei Ukrenergo kontaktieren Sie bitte direkt Oleg Pavlenko:, Tel.: 00380734278038, E-Mail: pavlenko.oy@ua.energy
Die GIZ als Ausführerin der Deutsch-Ukrainischen Energiepartnerschaft, bittet um Spenden zur Instandsetzung. Wichtige Informationen zum Spendenprozess finden Sie gesammelt auf der Webseite von der Energiepartnerschaft für die Ukraine, https://www.energypartnership-ukraine.org/home/
Rückfragen zum Spendenprozess und zu weiteren Fragen beantwortet das Team der Deutsch-Ukrainischen Energiepartnerschaft, helpenergy@giz.de