Rohstoffe

KfW-Umweltprogramm

Das KfW-Umweltprogramm (Nr. 240/241) dient der Finanzierung von Umweltschutzmaßnahmen gewerblicher Unternehmen in Deutschland und im EU-Ausland zu einem günstigen Zinssatz.
Gefördert werden Investitionen, die die Umweltsituation wesentlich verbessern:
  • Kreislaufwirtschaft: Ressourceneffizienz, Materialeinsparung, kreislauforientierte Produktion, Ersatz von Primärrohstoffen durch Sekundärrohstoffe
  • Abfallvermeidung und -verwertung: Maßnahmen zur Abfallvermeidung, Recycling, Gewinnung von Sekundärrohstoffen, Schadstoffausschleusung (z. B. POP, PFAS)
  • Wasser und Abwasser: Abwasservermeidung und -behandlung, Spurenstoffelimination, Wasserwiederverwendung, Kreislaufführung von Wasser
  • Luftreinhaltung und Lärmschutz: Verminderung von Luftverschmutzungen, Geruchsemissionen, Lärmreduzierung
  • Klimaschutz und Klimaanpassung: Reduktion klimaschädlicher Gase, CO₂-Nutzung als Rohstoffquelle, Stärkung der Resilienz gegen Extremwetterereignisse
  • Boden- und Grundwasserschutz: Altlasten- und Flächensanierung, Deponiesanierung
Zudem werden Planungs- und Umsetzungsbegleitungskosten gefördert, die in Verbindung mit einer förderwürdigen Investition entstehen.
Konditionen:
  • Kredithöhe: bis zu 25 Mio. Euro (bis zu 100 % der Investitionskosten)
  • Laufzeiten: bis zu 20 Jahre mit bis zu 3 Jahren tilgungsfreier Anlaufzeit
  • Für kleine Unternehmen besteht ein vergünstigter Zinssatz (Programmnummer 241)
Wer wird gefördert? Unternehmen jeder Größe, Freiberufler und Einzelunternehmer mit Sitz in Deutschland oder - für Vorhaben innerhalb der EU - Tochtergesellschaften deutscher Unternehmen.
Wichtig: Der Antrag muss vor Beginn des Vorhabens bei Ihrer Hausbank gestellt werden.
Weitere Informationen
KfW Bankengruppe
Palmengartenstraße 5-9, 60325 Frankfurt am Main
Infocenter: (08 00) 5 39 90 01
infocenter@kfw.de