Exzellenzcluster

Rheinland will seinen Spitzenplatz nutzen

Nachdem dem Rheinland im Rahmen der Exzellenzinitiative des Bundes seine herausragende Stellung in der Forschung bestätigt  worden ist, möchte die Metropolregion Rheinland (MRR) die vorhandene Kompetenz in der Wissenschaft künftig noch stärker vernetzen und aufzeigen. Darauf hat sich die Arbeitsgruppe "Forschungs- und Bildungsdialog" der MRR geeinigt.
Im Zuge der Exzellenzstrategie des Bundes und der Länder zur Stärkung der Spitzenforschung an den Universitäten in Deutschland hatte die Expertenkommission aus 88 Anträgen insgesamt 57 Exzellenzcluster ausgewählt, die seit Januar 2019 für sieben Jahre gefördert werden. Zehn der bewilligten Projekte sind an Universitäten im Rheinland angesiedelt. "Das Ergebnis ist für die Metropolregion eine hervorragende Basis auf dem Weg zur 'Forschungs- und Bildungsregion Nummer 1' in Deutschland", kommentiert Michael F. Bayer, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer (IHK) Aachen und Verantwortlicher für die MRR-Arbeitsgruppe "Forschungs- und Bildungsdialog".
Ziel sei es nun, die Kompetenz aus den Bereichen Forschung und Bildung für die Wirtschaft noch besser zugänglich zu machen und Kooperationen zu erleichtern. "Dafür möchten wir mit modernsten Kommunikationsinstrumenten und künstlicher Intelligenz eine einzigartige digitale Plattform für das Rheinland aufbauen, damit Themen und Ansprechpartner sichtbarer werden", erläutert Bayer.
Mit seinen zehn Exzellenzclustern liegt die Metropolregion Rheinland nicht nur an der Spitze des Landes Nordrhein-Westfalen (mit insgesamt 14 Projekten), sondern auch fast gleichauf mit Baden-Württemberg (zwölf Projekte) und noch vor Berlin-Brandenburg (sieben) und Bayern (sechs). Eine darüber hinausgehende Studie zeigt Stellung des Forschungsstandortes Rheinland im Vergleich zu anderen Metropolregionen in Deutschland. Weitere Informationen dazu gibt es hier.