Integration von Geflüchteten und Auszubildenden aus dem Ausland
Geflüchtete und Auszubildende aus dem Ausland können einen wertvollen Beitrag zur Fachkräftesicherung leisten. Damit der Einstieg in Ausbildung und Beschäftigung gelingt, brauchen Unternehmen klare Informationen, gute Begleitung und die richtigen Kontakte. Die IHK-Willkommenslotsen unterstützen Unternehmen dabei.
Kurz erklärt Worum geht es? Die Willkommenslotsen beraten Unternehmen zur Einstellung von Geflüchteten oder Auszubildenden aus dem Ausland. Für wen ist das wichtig? Für Betriebe, die Geflüchtete oder Menschen aus dem Ausland ausbilden oder beschäftigen möchten. Wie unterstützt die IHK? Die IHK-Willkommenslotsen beraten zu rechtlichen und praktischen Fragen, vermitteln Kontakte und unterstützen Unternehmen beim Aufbau einer offenen Willkommenskultur. Was können Unternehmen tun? Unternehmen können sich telefonisch oder per Mail bei den Willkommenslotsen melden oder einen Termin über die Buchungsplattform vereinbaren. Gut zu wissen Gute Integration beginnt vor dem ersten Arbeitstag: mit klaren Zuständigkeiten, verständlicher Kommunikation und verlässlicher Begleitung im Betrieb.
Beratung durch die IHK-Willkommenslotsen
Die IHK-Willkommenslotsen unterstützen Unternehmen, die Geflüchtete oder Auszubildende aus dem Ausland einstellen oder beschäftigen möchten.
Die IHK-Willkommenslotsen helfen bei:
Einstellung, Beschäftigung und Qualifizierung von Geflüchteten
Einstellung von Auszubildenden aus dem Ausland
rechtlichen und praktischen Fragen der betrieblichen Integration
Förderung einer offenen und einladenden Unternehmenskultur
Vermittlung von Kontakten zu Institutionen, Organisationen und Projekten
Tim Lukas, Anke Leufgen und Dr. André Böing sind Willkommenslotsen bei der IHK Nord Westfalen (v.l.).
IHK-Willkommenslotsen und ihre Zuständigkeitsbereiche
Kreis Recklinghausen, Stadt Bottrop, Stadt Gelsenkirchen
Wie gelingt Integration im Betrieb?
Betriebliche Integration gelingt, wenn Unternehmen früh planen. Dabei geht es nicht nur um Verträge und Formalitäten, sondern auch um Sprache, Ankommen, Zusammenarbeit und gegenseitige Erwartungen.
Wichtige Fragen sind:
Welche Voraussetzungen bringt die Person mit?
Welche sprachliche Unterstützung wird gebraucht?
Wer begleitet den Einstieg im Betrieb?
Welche Aufgaben und Abläufe müssen erklärt werden?
Welche Unterstützung benötigt die Person in der Berufsschule?
Welche externen Stellen können helfen?
Wie kann das Team gut eingebunden werden?
Die Willkommenslotsen helfen dabei, diese Fragen zu klären und geeignete Ansprechpartner einzubeziehen.
Unterstützung bei Ausbildung und Beschäftigung
Für viele Unternehmen ist die Ausbildung ein guter Weg, junge Menschen aus dem Ausland langfristig zu gewinnen. Gleichzeitig können im Alltag Fragen entstehen: zur Berufsschule, zur Kommunikation, zu Formularen, zur Qualifizierung oder zur Zusammenarbeit im Team.
Die IHK-Willkommenslotsen begleiten Betriebe bei diesen Fragen und zeigen, welche Unterstützung möglich ist. Ziel ist eine erfolgreiche und nachhaltige Ausbildung oder Beschäftigung, von der beide Seiten profitieren.
Willkommenskultur im Unternehmen stärken
Eine offene Willkommenskultur erleichtert den Start im Betrieb. Neue Auszubildende und Beschäftigte finden sich leichter im Unternehmen zurecht zurecht, wenn Abläufe klar sind und es feste Ansprechpersonen gibt.
Dazu gehören zum Beispiel:
verständliche Informationen
feste Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner
Unterstützung bei Sprache und Kommunikation
Einbindung ins Team
klare Erwartungen im Arbeitsalltag
Begleitung während der Ausbildung
Kontakte und regionale Netzwerke nutzen
Die IHK-Willkommenslotsen vermitteln Kontakte zu relevanten regionalen und bundesweiten Institutionen, Organisationen und Projekten.
Netzwerk Unternehmen integrieren Flüchtlinge
Das NETZWERK Unternehmen integrieren Flüchtlinge ist eine Initiative der Deutschen Industrie- und Handelskammer und wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) gefördert.
Das Netzwerk unterstützt Unternehmen mit Informationen, Praxiswissen und Austausch rund um die Integration von Geflüchteten in Ausbildung und Beschäftigung und zur Einwanderung in die Berufsausbildung.
Mitglieder erhalten unter anderem:
Informationen zu Rechtsfragen
Hinweise zu Integrationsinitiativen
Praxistipps zur Integration von Geflüchteten in Ausbildung und Beschäftigung
Informationen zur Einstellung von Auszubildenden aus dem Ausland
gute Beispiele aus Unternehmen
Möglichkeiten zum Erfahrungsaustausch
Kontakte zu anderen Betrieben
Häufige Fragen und die Antworten darauf:
Wer sind die IHK-Willkommenslotsen?
Die IHK-Willkommenslotsen beraten Unternehmen bei der Integration von Geflüchteten in Ausbildung und Beschäftigung sowie bei der Einstellung von Auszubildenden aus dem Ausland.
Für welche Unternehmen ist das Angebot gedacht?
Das Angebot richtet sich an Betriebe, die Geflüchtete oder junge Menschen aus dem Ausland ausbilden oder beschäftigen möchten.
Wobei unterstützen die Willkommenslotsen?
Die Willkommenslotsen beraten zu rechtlichen und praktischen Fragen, vermitteln Kontakte und unterstützen Unternehmen dabei, Ausbildung und Beschäftigung gut vorzubereiten.
Geht es nur um Geflüchtete?
Nein. Die Beratung umfasst auch die Einstellung und Integration von Nachwuchskräften aus dem Ausland, die für eine betriebliche Ausbildung nach Deutschland einwandern.
Wie können Unternehmen einen Termin vereinbaren?
Unternehmen können sich telefonisch oder per Mail bei den Willkommenslotsen melden oder einen Termin über die Buchungsplattform vereinbaren.
Was bedeutet Willkommenskultur im Betrieb?
Willkommenskultur bedeutet, neue Auszubildende oder Beschäftigte gut aufzunehmen, Abläufe verständlich zu erklären, Ansprechpersonen zu benennen und den Einstieg aktiv zu begleiten.
Was ist das Netzwerk Unternehmen integrieren Flüchtlinge?
Das Netzwerk bietet Unternehmen Informationen, Praxistipps, Beispiele und Austauschmöglichkeiten zur Integration von Geflüchteten in Ausbildung und Beschäftigung sowie zur Einstellung von Auszubildenden aus dem Ausland.
Weitere Informationen für Unternehmen und internationale Fachkräfte: