KfW erweitert Förderung für erneuerbare Energien
Die KfW unterstützt Unternehmen künftig mit einem erweiterten Förderangebot beim Ausbau erneuerbarer Energien. Das neue Programm „Erneuerbare Energien Plus“ richtet sich an Unternehmen aller Größenklassen und fördert Investitionen in Anlagen zur Erzeugung von Strom, Wärme und Kälte aus erneuerbaren Energiequellen sowie in Energiespeicher. Förderfähig sind sowohl Neuanschaffungen als auch die Modernisierung bestehender Anlagen.
Im Rahmen des Programms können Unternehmen Kredite von bis zu 150 Millionen Euro je Vorhaben erhalten. Die Beantragung erfolgt über die jeweilige Hausbank oder einen anderen Finanzierungspartner. Die Förderung kann mit anderen Fördermitteln kombiniert werden, sofern keine Doppelförderung besteht.
Ein besonderer Schwerpunkt des Programms liegt auf Projekten, die ihren erzeugten Strom über sogenannte Direktlieferverträge (Power Purchase Agreements, PPA) vermarkten. Dabei erfolgt die Stromvermarktung ohne Absicherung durch die Einspeisevergütung nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). Die KfW möchte damit den marktbasierten Ausbau erneuerbarer Energien stärken und Unternehmen den Zugang zu grünem Strom erleichtern.
Von der Förderung ausgeschlossen sind Anlagen, die bereits Förderungen nach dem EEG, dem Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (KWKG), der Bundesförderung für effiziente Wärmenetze oder vergleichbare staatliche Unterstützungen erhalten. Förderfähige Investitionen können nicht nur in Deutschland, sondern auch an Standorten innerhalb der EU sowie in Norwegen und dem Vereinigten Königreich umgesetzt werden.
Weiterführende Informationen und aktuelle Förderkonditionen der KfW