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Durchschnittlicher Gewerbesteuerhebesatz in Niedersachsen steigt auf 403 Prozent

01. Oktober 2019 - DIHK

Obwohl die niedersächsischen Kommunen mit Steuern und steuerähnlichen Abgaben im vergangenen Jahr erstmals mehr als zehn Milliarden Euro einnahmen, hat 2019 jede zehnte Gemeinde ihre Gewerbesteuerhebesätze erhöht. Der aktuelle "Fokus Niedersachsen" bietet Einzelheiten.

Wie die Landesarbeitsgemeinschaft der niedersächsischen Industrie- und Handelskammern (IHKN) in der jüngsten Ausgabe ihrer Themenreihe berichtet, unterscheiden sich die Hebesätze der einzelnen Gemeinden stark. Am höchsten sind sie in Wathlingen (Landkreis Celle) mit 500 Prozent, mit 300 Prozent besonders niedrig in Bokensdorf, Grethem, Hademstorf, Steinfeld (Oldenburg), Waake und Wangelnstedt.

Die Einnahmen aus der Gewerbesteuer erreichten 2019 im Landesdurchschnitt 454 Euro je Einwohner und damit um 44 Prozent über dem Wert des Jahres 2010. Dabei wurden in vielen Kommunen Ostniedersachsens weniger als 400 Euro pro Kopf erzielt, im Westen des Landes und an den Automobilstandorten war es weitaus mehr.

Sie finden die neue Ausgabe von "Fokus Niedersachsen" und zusätzliche Infos zum Download auf der Website der IHKN.