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Arbeitnehmerentsendung nach Italien – so geht's richtig!

14. Januar 2020 - DIHK

Geldbußen in Höhe von bis zu 180.000 Euro riskieren hiesige Unternehmen, die gegen die Vorschriften des italienischen Entsendegesetzes verstoßen. Auf was zu achten ist, vermittelt Interessierten ein Webinar am 22. Januar.

Die Regelungen in Nachbarland schreiben ausländischen Betrieben, die in Italien Mitarbeiter einsetzen möchten, unter anderem vor, sich auf dem Internetportal des italienischen Arbeitsministeriums zu registrieren und dort die einzelnen Entsendungen zu melden. Zudem sind beispielsweise zwei Ansprechpartner in Italien zu benennen oder bestimmte Unterlagen in italienischer Sprache während der Entsendung und in den folgenden zwei Jahren aufzubewahren.

Über Details der Anforderungen informiert die Deutsche Auslandshandelskammer (AHK) Italien gemeinsam mit den Industrie- und Handelskammern (IHKs) Aschaffenburg sowie Hanau-Gelnhausen-Schlüchtern in ihrem Webinar "Arbeitnehmerentsendung nach Italien – Leitfaden und Praxistipps".

Ab 10 Uhr erfahren Sie – bequem an Ihrem Rechner oder Tablet – Wichtiges über den Anwendungsbereich der gesetzlichen Vorgaben, über die Pflichten deutscher Betriebe und die Sanktionierung bei Fehlverhalten. Darüber hinaus wird erläutert, wie genau sich entsendende Unternehmen registrieren können und wie eine Meldung der Entsendung funktioniert.

Für Mitgliedsunternehmen der beteiligten IHKs ist das Angebot kostenlos, alle anderen zahlen 45 Euro.

Mehr Infos und eine Möglichkeit, sich anzumelden, gibt es auf der Website der AHK Italien.