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Niedersächsische Wirtschaft investiert in Forschung und Entwicklung

20. August 2020 - DIHK

In den ersten drei Monaten der Corona-Pandemie hat sich die Innovationstätigkeit in der niedersächsischen Industrie gleichbleibend gut entwickelt oder sogar verbessert: Zu diesem erfreulichen Ergebnis kommt IHKN, die Landesarbeitsgemeinschaft niedersächsischer Industrie- und Handelskammern (IHKs), in einer aktuellen Kurzumfrage.

An der Erhebung beteiligten sich rund 200 Unternehmen, insbesondere aus der Industrie und industrienahe Dienstleister, mit bis zu 500 Beschäftigten. Rund die Hälfte davon meldete einen unveränderten Umfang von Forschung und Entwicklungsaktivitäten (FuE); in mehr als jedem vierten Betrieb gab es sogar einen Anstieg. Und: Rund 42 Prozent der Unternehmen beabsichtigen, ihre FuE-Aktivitäten in den kommenden zwölf Monaten noch weiter zu erhöhen.

Allerdings fühlen sich fast 90 Prozent der Umfrageteilnehmer durch die staatlichen Rahmenbedingungen in ihrer Innovationsfähigkeit eingeschränkt. Nur knapp 12 Prozent bewerten diese als "gut", und lediglich gut 8 Prozent erwarten, dass sie sich kurzfristig verbessern könnten.

Ein Viertel der Betriebe geht zudem davon aus, dass sich die Kapitalausstattung für ihre Innovationsaktivitäten in den kommenden zwölf Monaten verschlechtern wird; beim FuE-Personal rechnen damit nur 9 Prozent – fast ein Viertel erwartet sogar eine Verbesserung.

Details und die kompletten Ergebnisse der Umfrage finden Sie zum Download auf der IHKN-Website.