Die Erweiterung schafft 20 zusätzliche Arbeitsplätze – die Belegschaft wächst damit auf knapp 200 Mitarbeitende. Für das Unternehmen ist es ein weiterer Meilenstein seit dem Umzug in den Neubau vor drei Jahren.
Eine mutige Investition in die Zukunft
„Es ist in der aktuellen Zeit nicht selbstverständlich, dass ein Unternehmen investiert und expandiert“, betonte Geschäftsführer Karlheinz Hörmann bei der Eröffnung. Man setze bewusst auf Wachstum, erhoffe sich Synergien mit dem Kerngeschäft der Zerspanung und eine hohe Grundauslastung des Werks.
Die neue Abteilung fertigt und vertreibt Komponenten für die industrielle Wasseraufbereitung und Reinwassergewinnung – etwa für die Halbleiterindustrie – sowie für die Umwelttechnik. Produziert werden unter anderem Durchflussmesssysteme und Druckbegrenzungsventile aus Kunststoff in unterschiedlichen Größen für namhafte Anlagenbauer.
Der Plan, der immer weiter wuchs
Rudolf Karremann, Technischer Geschäftsführer, zeichnete den Weg bis zur Eröffnung nach: Erste Planungen für den Neubau begannen 2018, im Zuge der Erweiterung wuchs die Hallenfläche von ursprünglich 1.000 auf 2.500 Quadratmeter. Anfang 2026 konnte schließlich die Produktion der MRT starten. Sein Dank galt besonders den Mitarbeitenden, die für Schulungen zum Teil über längere Zeiträume in Waldachtal im Einsatz waren.
Unternehmen und Gemeinde profitieren
Den Standort in Burgrieden wählte das Unternehmen vor allem aufgrund der hervorragenden Voraussetzungen für künftige Erweiterungen. Hier sei man außerdem sehr willkommen gewesen. Bürgermeister Frank Högerle würdigte die Investition als starkes Signal in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten. Zwanzig neue Arbeitsplätze und kontinuierliche Investitionen stärkten nicht nur das Unternehmen, sondern auch die Gemeinde.