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Die nächste Generation übernimmt
Kohler – natürlich einrichten ist ein Einrichtungshaus mit Fokus auf gesunde und natürliche Materialien im Wohnraum. Naturmaterialien, Lehm und Holz schaffen auch im Showroom in Erolzheim eine wohltuende Atmosphäre. Das eigene Gebäude ist eine der größten Errungenschaften des Unternehmensgründers Peter Kohler: mehrfach ausgezeichnet und einzigartig in der Region, wie er betont. Genau dreißig Jahre lang hat er das Unternehmen geführt und weiterentwickelt – und sich dabei immer aktiv für seine Branche engagiert. Im Januar übernahm sein Sohn Julian Kohler das Ruder.
Die beiden verstehen sich gut und sind oft einer Meinung. Doch das sei nicht immer so gewesen, erzählt Julian Kohler: „In meiner Jugend hätte keiner von uns damit gerechnet, dass wir einmal zusammenarbeiten, oder ich gar den Betrieb übernehmen würde – mit der KfZ-Lehre wollte ich damals bewusst etwas ganz anderes machen“, erinnert er sich schmunzelnd. Heute ist er froh darüber: „Das war eine gute Vorbereitung auf die vielfältigen Aufgaben, die ich hier habe. Ich genieße die persönlichen Begegnungen in der Kundenberatung, kann aber bei Planung und Aufbau der Ausstellung auch von meinem technischen Verständnis profitieren.“ Im Gespräch wird schnell klar: Mit Julian Kohler wird es im Unternehmen keinen Stillstand geben.
Zeit einplanen, vertrauen und das Ego ignorieren
Einander nähergebracht hat Vater und Sohn letztlich ein gemeinsames Hobby: das Meditieren. „Eine Übergabe funktioniert nur, wenn man als Geschäftsführer sein Ego hintanstellen kann“, erklärt Peter Kohler. Meditation habe das für ihn leichter gemacht und wurde zu seiner neuen Berufung. Heute verwirklicht er sich in den Meditationskursen und -veranstaltungen, die er selbst anbietet. Dieses neue Projekt habe das Loslassen viel leichter gemacht, gibt er lachend zu.
Doch obwohl auf der persönlichen Ebene alles passt, war die förmliche Übergabe ein schwieriger und bürokratischer Prozess. Ihr Tipp: Viel Zeit einplanen, professionelle Unterstützung einholen und immer alles genau prüfen, damit wirklich alles mit den eigenen Bedürfnissen übereinstimmt. Familie Kohler hat letztlich einen Fahrplan über fünf Jahre erstellt: Zunächst Prokura, dann eine hälftige Beteiligung und zum Januar 2026 war die Übergabe vollständig. Es sei ein richtiger Endspurt gewesen, erzählen Vater und Sohn – nun sind beide froh, dass es geschafft ist, und glücklich in ihrer neuen Rolle.
Doch obwohl auf der persönlichen Ebene alles passt, war die förmliche Übergabe ein schwieriger und bürokratischer Prozess. Ihr Tipp: Viel Zeit einplanen, professionelle Unterstützung einholen und immer alles genau prüfen, damit wirklich alles mit den eigenen Bedürfnissen übereinstimmt. Familie Kohler hat letztlich einen Fahrplan über fünf Jahre erstellt: Zunächst Prokura, dann eine hälftige Beteiligung und zum Januar 2026 war die Übergabe vollständig. Es sei ein richtiger Endspurt gewesen, erzählen Vater und Sohn – nun sind beide froh, dass es geschafft ist, und glücklich in ihrer neuen Rolle.
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