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Algerien stärkt seine heimische Pharmaproduktion

Ein eigenes Ministerium, neue Projekte und Partnerschaften treiben den Ausbau voran. Zugleich setzt der Staat auf weniger Arzneimittelimporte.
Algerien entwickelt seine Pharmaindustrie zu einem wichtigen Bestandteil der nationalen Wirtschaftspolitik weiter und setzt dabei auf eine stärkere Eigenproduktion von Arzneimitteln. Nach Angaben des zuständigen Ministeriums decken lokale Hersteller bereits rund 82 Prozent des Medikamentenbedarfs, wobei der Schwerpunkt auf Generika liegt. Gleichzeitig bleibt das Land bei pharmazeutischen Wirkstoffen und innovativen Präparaten weiterhin auf Importe angewiesen. Neue Produktionsprojekte und internationale Kooperationen sollen die Fertigungskapazitäten ausbauen, während strengere Importvorgaben den Zugang ausländischer Anbieter zum Markt erschweren. Für deutsche Unternehmen ergeben sich insbesondere im Rahmen von Produktionspartnerschaften und Technologielieferungen Chancen im algerischen Pharmasektor.
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Quelle: GTAI
Stand: Juni 2026