IHK transparent

Wer ist Mitglied in der IHK?

Zur IHK gehören Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, das heißt aus den Bereichen Industrie, Handel und Dienstleistungen. Nicht zur IHK gehören Handwerksbetriebe, freie Berufe wie Ärzte, Architekten, Künstler und Landwirtschaftsbetriebe. Manche freien Berufe sind in eigenen Kammern organisiert. Die Mitgliedschaft ist nicht freiwillig, sondern per Gesetz vorgegeben. Rechtsgrundlage hierfür ist das Industrie- und Handelskammergesetz (IHKG).
Für Kapitalgesellschaften, Genossenschaften und Versicherungsvereine auf Gegenseitigkeit beginnt die IHK-Zugehörigkeit mit der Eintragung in das Handels- und Genossenschaftsregister. Eine Beitrittserklärung ist nicht nötig: die Mitteilung erfolgt über die Gewerbeämter und die Registergerichte.
Einzelkaufleute und Personengesellschaften werden IHK-Mitglied, wenn sie zur Gewerbesteuer veranlagt worden sind und diese Veranlagung der IHK vorliegt.
Die IHK-Zugehörigkeit endet für Einzelkaufleute und Personengesellschaften mit der tatsächlichen Einstellung des Betriebs, die zumeist mit der Gewerbeabmeldung einhergeht. Für Kapitalgesellschaften, Genossenschaften und Versicherungsvereine auf Gegenseitigkeit endet die Zugehörigkeit mit der Beendigung jeglicher Tätigkeit überhaupt, also mit dem Verteilen des Vermögens an die Gesellschafter.