IHK transparent

Was macht die IHK-Vollversammlung und wie setzt sie sich zusammen?

Die Vollversammlung entscheidet über die Arbeit der IHK im Rahmen des gesetzlichen Auftrags. Eine der Kernaufgaben der Vollversammlung ist es, die wirtschaftspolitischen Grundsatzpositionen der Wirtschaft der Region Stuttgart festzulegen. Auf dieser Basis formuliert die IHK dann im Alltagsgeschäft Stellungnahmen und Vorschläge. Die IHK-Vollversammlung entscheidet über die Wirtschaftssatzung (PDF-Datei · 194 KB) und den Wirtschaftsplan (PDF-Datei · 1933 KB) und damit über die Höhe von Grundbeitrag und Umlage. Sie prüft den Jahresabschluss und entlastet die Geschäftsführung.
Die Vollversammlung gibt die Richtung vor
Alle vier Jahre sind die Mitglieder der IHK aufgerufen, ihre Vertreterinnen und Vertreter in die Vollversammlung zu wählen. Bei der IHK-Wahl zählt die Stimme jedes Unternehmens gleich viel - unabhängig von der Unternehmensgröße. In der Vollversammlung der IHK Region Stuttgart sind zurzeit 100 Unternehmerinnen und Unternehmer aktiv, davon zwei Drittel aus den Bezirken der fünf Bezirkskammern, in den Bezirksversammlungen sind es insgesamt 210.
Wahlgruppen und Wahlbezirke sowie ggf. Betriebsgrößenklassen beteiligen insbesondere alle Branchen und Kreise
Damit die Vollversammlung die regionale Wirtschaft widerspiegeln kann, werden die IHK-zugehörigen Unternehmen in Wahlgruppen und Wahlbezirke sowie ggf. Betriebsgrößenklassen eingeteilt. Die Wahlgruppen unterscheiden nach Branchen, die Wahlbezirken entsprechen den Kreisen der Region. Die Details regelt die von der Vollversammlung verabschiedete Wahlordnung (PDF-Datei · 47 KB).
Kooptation als Mittel des Ausgleichs
Die 100 unmittelbar gewählten Unternehmerinnen und Unternehmer können bis zu 20 weitere Unternehmerinnen und Unternehmer hinzuwählen. Solche Kooptationen dienen, dem Gedankengang des Gesetzgebers folgend, dazu, den Wirtschaftsraum noch besser repräsentieren zu können. So können beispielsweise Vertreter von bestimmten Branchen, die für die Region wichtig sind, auf diese Weise in die Vollversammlung berufen werden, wenn dies im Rahmen der IHK-Wahl noch nicht erfolgt ist. Denkbar wäre auch, auf diese Weise ein Unternehmen, das für den gesamten Wirtschaftsraum oder einen Bezirk besonders prägend ist, in die Arbeit der Vollversammlung einzubeziehen.