12.01.2022

Wirtschaftskammern bieten Unterstützung für MV Werften-Zulieferer

Neubrandenburg/Rostock/Schwerin, 12. Januar 2022: Die drei Industrie- und Handelskammern und die beiden Handwerkskammern in Mecklenburg-Vorpommern bieten den von der Insolvenz der MV Werften betroffenen Unternehmen Beratung und Unterstützung an.
Dabei stehen die Sicherung der Liquidität und die Weiterführung des Geschäftsbetriebes im Fokus. Auch für betroffene Auszubildende halten die Kammern Informationen und Beratungsangebote vor.
Die Unternehmen und Auszubildenden können sich ab sofort an die für sie zuständige IHK bzw. HWK in Neubrandenburg, Rostock oder Schwerin wenden:

IHK Neubrandenburg für das östliche Mecklenburg-Vorpommern

Volker Hirchert
Tel.: 0395 5597-306
volker.hirchert@neubrandenburg.ihk.de

IHK zu Rostock

Dr. Björn Swinarski
Tel.: 0381 338-160
swinarski@rostock.ihk.de

IHK zu Schwerin

IHK Direkt
Tel.: 0385 5103-111
direkt@schwerin.ihk.de

Handwerkskammer Schwerin

Hotline
Tel.: 0385 7417-133
betriebsberatung@hwk-schwerin.de

Handwerkskammer Ostmecklenburg-Vorpommern

Hotline
Tel.: 0381 4549-250
info@hwk-omv.de
Den Wirtschaftskammern geht es vor allem darum, ihren zahlreichen kleinen und mittelständischen Mitgliedsunternehmen Hilfe und Unterstützung anzubieten. Der Erhalt der heimischen Wirtschaftsstruktur steht dabei im Mittelpunkt des Interesses.

Die Industrie- und Handelskammern in Mecklenburg Vorpommern

Unter dem Namen „ IHKs in Mecklenburg-Vorpommern“ haben sich die drei Industrie- und Handelskammern in Neubrandenburg, Rostock und Schwerin als Arbeitsgemeinschaft zusammengeschlossen. Sie vertreten rund 85.000 Unternehmen, die etwa 500.000 Mitarbeiter beschäftigen. Ungefähr 3.700 Unternehmerinnen und Unternehmer engagieren sich ehrenamtlich in den drei IHKs. Die Geschäftsführung der IHKs in MV obliegt für die Dauer von zwei Jahren rotierend jeweils einer der drei IHKs.

Handwerkskammern in Mecklenburg-Vorpommern

Derzeit sind über 20.200 Betriebe bei den beiden Handwerkskammern in Mecklenburg-Vorpommern verzeichnet. Diese beschäftigen über 112.000 Mitarbeiter sowie 5.437 Lehrlinge und erwirtschaften einen jährlichen Umsatz von neun Milliarden Euro. Gemessen an den gesamtwirtschaftlichen Eckdaten können dem Handwerk in Mecklenburg-Vorpommern etwa 10 Prozent der Bruttowertschöpfung, rund 14 Prozent der Erwerbstätigen und etwa 25 Prozent des Ausbildungsmarktes zugerechnet werden. Mit 12,4 Handwerksbetrieben je 1.000 Einwohner wird der deutsche Durchschnitt von 11,8 Betrieben pro 1.000 Einwohnern deutlich übertroffen.